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„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.“

Bundespräsident Dr. Roman Herzog erklärte 1996 den 27. Januar, den Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945, zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.



GedenkTag: 27. Januar

Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz

Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden. Auschwitz ist Ausdruck des Rassenwahns und das Kainsmal der deutschen Geschichte. Am 27. Januar 2017 jährt sich die Befreiung des "Konzentrationslagers" Auschwitz durch die Rote Armee zum 72. Mal. Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein "DenkTag": Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft.
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Ausschreibung einer befristeten Projektstelle

Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler

Im Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler (VGKN) haben sich zwölf Gedenkstätten an Außenlagern des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof im Elsass zu einem Verbund zusammengeschlossen. Gemeinsam mit Partnern an französischen Gedenkstätten wie der Gedenkstätte am ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof und dem Centre européen du résistant déporté (CERD) strebt der Verein eine grenzübergreifende Zusammenarbeit in der historisch- politischen Bildung, in der Zusammenführung von Forschungsergebnissen und in einer medial zeitgemäßen Öffentlichkeitsarbeit an. Ziel des Vereins ist es, die historische Dimension des KZ-Komplexes Natzweiler zu verdeutlichen. Zugleich setzen sich die Gedenkstätten im Verbund mit ihrer Bildungsarbeit für Menschenrechte, für Rechtsstaatlichkeit und gegen alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ein.

Um die Zusammenarbeit der Gedenkstätten im Verbund weiter auszubauen und die Kooperation mit den Partnern in Frankreich vorzubereiten und voranzutreiben, richtet der Verbund die Stelle eines Koordinators bzw. einer Koordinatorin ein. Die Projektstelle wird in einem Umfang von 40 Prozent zunächst über einen Zeitraum von neun Monaten, von 1. April 2017 bis 31. Dezember 2017, eingerichtet.

Ausschreibung Projektstelle: Koordinators bzw. einer Koordinatorin



Aus den Gedenkstätten:

Neue Homepage - Geschichtswerkstatt der Lessing-Realschule in Freiburg

Von 1936 bis 1940 existierte in Freiburg die Zwangsschule für jüdische Kinder. Zwei Jahre lang waren über 60 Schülerinnen und Schüler in zwei Räumen der heutigen Lessingschule untergebracht. Die Geschichtswerkstatt der Schule hat Biografien dieser Schüler aufgearbeitet und nun auch eine Homepage erstellt.
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KZ-Gedenkstätten gründen Netzwerk der Erinnerung

12 Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg haben sich am vergangenen Samstag, den 5. November 2016, in Stuttgart zum Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler (VGKN) zusammengeschlossen. Der neu gegründete Verein will sich wissenschaftlichen, kulturellen und pädagogischen Gemeinschaftsprojekten widmen.
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Georg Elser Gedenkstätte: Symposium über Hitlers „Mein Kampf“ in Königsbronn

Auch in diesem Jahr greift die Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn gemeinsam mit der LpB und dem Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie ein hochaktuelles Thema auf: Es geht um die Rezeptionsgeschichte von Hitlers „Mein Kampf“ und um die wissenschaftlich kritische Edition dieses Buchs, die Anfang des Jahres vom Institut für Zeitgeschichte München veröffentlicht worden ist. Zum Symposium am 19. November 2016 in der Königsbronner Hammerschmiede werden namhafte Historiker erwartet.
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Fortbildung: Unterstützung der Archivarbeit an den Gedenkstätten

Foto: Rainer Sturm, pixelio.de

Der LAGG-Arbeitskreis Archivarbeit stellt den Gedenkstätten im Land ein Dossier mit Excel-Tabellen-Vorlagen als praktikables Hilfsmittel zur Verzeichnung des Archivguts zur Verfügung. Außerdem wurden im Oktober 2016 zwei Fortbildungen zur Archivarbeit an Gedenkstätten angeboten.
Zum Download der Tabellen und zum Fortbildungsangebot


Flüchtlinge an Gedenkstätten?

Foto: aus der Sonderausstellung (3.6.2016) „Augen. Blicke. Flüchtlingsportraits von Laura Zalenga, Laupheimer Museum zur Geschichte von Christen und Juden

Kommen auch Gedenkstätten mit Flüchtlingen in Berührung? Eine Umfrage im Land zeigt: an einigen Orten werden Angebote für Geflüchtete gemacht. Der Fachbereich Gedenkstättenarbeit der Landeszentrale für politische Bildung hat die bisherigen Erfahrungen an den Gedenkstätten in Baden-Württemberg erkundet und die Ergebnisse der Umfrage in einem Bericht zusammengefasst.
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Geschichtspfad Tübingen

Wissenschaft und Verbrechen zur Zeit des Nationalsozialismus in Tübingen. Foto: Sarah Schneider, LpB

Der „Geschichtspfad zum Nationalsozialismus in Tübingen“, überwiegend erarbeitet und eingerichtet von der Geschichtswerkstatt Tübingen, informiert über die Stadtgeschichte im Nationalsozialismus. Auf insgesamt 16 Stelen werden unterschiedliche Aspekte diese Zeit dargestellt.
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Erinnerungsort Karlsruhe: Akten sichten und sichtbar machen - Projekt „Vom Fundus zum Kubus“

Broschüre "Kubus der Erinnerung"

Seit dem Schuljahr 2014/15 bieten 3 Karlsruher Gymnasien einen Seminarkurs unter dem Titel „NS in Karlsruhe“ an. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 sichten Aktenbestände zur Lokalgeschichte im Stadt- und Generallandesarchiv, unterstützt durch Studierende, Dozentinnen und Dozenten des Forschungsprojektes „Geschichte der Landesministerien in Baden-Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus“. Die Ergebnisse fließen in den digitalen Stadtrundgang www.ns-in-karlsruhe des Stadtjugendausschusses Karlsruhe e.V. ein und werden in Kooperation mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) künstlerisch aufbereitet. Das aktuelle Vorhaben, das auf einer langjährigen Vorgeschichte aufbaut, wird mit Gedenkstättenfördermitteln unterstützt.
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Besucherstatistik 2015 der Gedenk- und Erinnerungsstätten in BW

Erneut deutlich mehr als 300.000 Besucher an baden-württembergischen Gedenkstätten im Jahr 2015 – großer Zuwachs an Kindern und Jugendlichen. Im Jahr 2015 haben insgesamt 308.290 Personen die Gedenk- und Erinnerungsstätten im deutschen Südwesten besucht. Diesen Wert erhob die Landeszentrale für politische Bildung bei der Auswertung der jährlichen Besucherstatistik, an der sich 62 Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen beteiligt hatten.
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Rexinger Synagogenverein veröffentlicht Aufzeichnungen eines Arztes aus dem Ersten Weltkrieg

Das Stahlbad

Fritz Frank, geboren am 22. Juni 1886 in Horb, hat als jüdischer Sanitätsleutnant den Ersten Weltkrieg vom ersten Tag bis zum bitteren Ende erlebt. Der Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen e.V. hat nun sein Kriegstagebuch unter dem Titel „Das ,Stahlbad‘“ veröffentlicht.
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Feierliche Eröffnung des neugestalteten Museums in der ehemaligen Synagoge Wenkheim

Eröffnung des neugestalteten Museums in der ehemaligen Synagoge Wenkheim

Bei einem Festakt in Wenkheim haben am Sonntag, den 10. April 2016, zahlreiche Gäste aus Kultur und Politik gemeinsam mit den Ehrenamtlichen des Vereins zur Erforschung jüdischer Geschichte und Pflege jüdischer Denkmäler das neue Museum in der ehemaligen Synagoge eingeweiht. 
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„Täterinnen“ feiert Premiere am Landestheater Tübingen

Täterinnen: Kochen mit Ensemble. Foto: David Graeter, Tübinger Landestheaters (LTT)

Rechtsextremismus gestern und heute – damit befasst sich die Inszenierung „Täterinnen“, die vor wenigen Tagen am 2. April 2016 in der Theaterwerkstatt des Tübinger Landestheaters (LTT) ihre Premiere feierte. Das Stück wurde gemeinsam mit dem LTT-Theaterjugendclub und der Geschichtswerkstatt Tübingen inhaltlich erarbeitet und setzt sich auch mit dem Phänomen weiblicher Radikalisierung in der Gegenwart auseinander.
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BEITRÄGE AUS DEN GEDENKSTÄTTEN -2011 bis 2015
mit Hinweisen auf Veranstaltungen, Aussstellungen und weiterführenden Informationen finden Sie  unter dem Menüpunkt : Aus den Gedenkstätten (Unter Start, in der linken Menüstruktur dieser Seite)



 

Aktuelles:

 
19.01.2017

Vortrag: Die Gefährdung unserer Demokratie durch den Rechtspopulismus

Im Gedenken an die Hinrichtung von Dr. Eugen Bolz am 23. Januar 1945

23.1.2017 in Rottenburg am...

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18.01.2017

Fortbildung für Mitarbeitende der Gedenkstätten

Buchführung im Gedenkstättenverein

17.3.2017 in Stuttgart

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LAGG Sprecherrat 2016

 
Der neue Sprecherrat (von links nach rechts): Dr. Martin Ulmer, Thomas Stöckle, Dr. Andrea Hoffend, Dr. Nicola Wenge, Marco Brenneisen, Carola Grasse, Felix Köhler, Jost Grosspietsch

Bei der Jahresversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) wurde im März 2016 der Sprecherrat neu gewählt. Dem Gremium gehören acht Mitglieder an und wird jeweils für zwei Jahre gewählt.
LAGG-Sprecherrat

 
 
 
 
 

Rückblicke

 

Fachtagung: „Späte Aufarbeitung“
(27.-28.06.2016) Lebenswelten und Verfolgung von LSBTIIQ-Menschen im deutschen Südwesten
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Fachtagung: „Ideengeschichte – Täterschaft – Aufarbeitung“
(25.06.2015) Die badischen und württembergischen Anstalten und die NS-„Euthanasie“-Verbrechen
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Fachtagung: „Aktives Erinnern“
(11.-12.06.2015) Jugendliche als Akteure historisch-politischer Bildungsarbeit.
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Fortbildung: Das KZ Natzweiler und seine Außenlager (16/23. 04. 2015):
Fortbildung zum Leitfaden für den Besuch von Gedenkstätten in Frankreich und Baden-Württemberg.
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Reihe "Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte 2015"
(28.01.2015, 19.03.2015, 10.04.2015 u. 04.05.2015) Gesprächsabende über aktuelle Fragen zur Vergangenheit: 70 Jahre nach Kriegsende
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Ausstellung Georg Elser

 

Die Ausstellung kann ausgeliehen werden.
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Ausstellung KZ Natzweiler "Freiheit - so nah, so fern"

 

Die Ausstellung kann ausgeliehen werden
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Mössinger Generalstreik - Multimedia-Reportage

 

Studierende der Uni Tübingen haben die Geschichte des Mössinger Generalstreiks von 1933 filmisch aufbereitet und in diesem Multimedia-Angebot veröffentlicht. Neben der Chronologie des Streiks beschäftigt sich die Seite mit der kollektiven Erinnerung an das Ereignis und deren Entwicklung von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.
Multimedia-Reportage

 
 
 
 
 

NS-'Euthanasie'-Verbrechen - Grafeneck

 

Grafeneck auf der Schwäbischen Alb steht für den Beginn der industriellen Ermordung von Menschen im NS-Staat. Vor 75 Jahren, am 14. Oktober 1939, wurde das Samariterstift Grafeneck beschlagnahmt. Wenige Wochen später, im Januar 1940, begannen die Nationalsozialisten dort eines ihrer „arbeitsteiligen staatlichen Großverbrechen“. 

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Filmprojekt: "Mehr als alte Steine - Wie Geschichte erlebbar gemacht wird"

 

In Zusammenarbeit mit der LpB erstellten Studierende der Hochschule der Medien, Stuttgart (HdM) im Rahmen der Lehrveranstaltung „Videoproduktion“ einen Film über die Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg.
Film u. Infos

 
 
 
 

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