Stadt Münsingen-Buttenhausen
Erinnerungsstätte Matthias Erzberger
Mühlsteige 21
72525 Münsingen-Buttenhausen

- Abb.: Geburtshaus Erzbergers im Ortsteil Buttenhausen
Träger der Einrichtung:
Stadt Münsingen
Kontakt-/Verwaltungsadresse:
Stadtarchiv Münsingen
Postfach 1140
72521 Münsingen
Tel.: (0049) 7381 182-115
Fax: (0049) 7381 182-215
Email: steffen.dirschka@muensingen.de
Homepage: www.erzberger-museum.de
Öffnungszeiten:
April - Oktober: sonn- und feiertags 13.00 Uhr-17.00 Uhr
November - März: Besuch für Gruppen nach Voranmeldung
Eintritt:
Erwachsene 2 €
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei
Gruppen ab 11 Personen 20 €
Freier Eintritt für Landesfamilienpassinhaber.
Führungen:
Nach telefonischer Anmeldung
Tel.: (0049) 7381 182-115
Zur Geschichte:
Der katholische Zentrumspolitiker Matthias Erzberger wurde hier am 20.9.1875 geboren. Im Jahr 2004 richtete die Stadt Münsingen in Zusammenarbeit mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg eine Erinnerungsstätte an diesen bedeutenden, 1921 von rechtsradikalen ehemaligen Offizieren ermordeten demokratischen Politiker ein. In 10 „Geschichtsbildern” wird die Biographie Erzbergers vom ersten Wirken in Württemberg bis zur „umkämpften Erinnerung” an den Politiker erzählt. Themen sind außerdem Erzbergers Wirken im Ersten Weltkrieg (Friedensresolution 1917 und Waffenstillstand von Compiègne 1918), die Reichsfinanzreform sowie die Hetze gegen Erzberger in der frühen Weimarer Republik.
Besuchsmöglichkeiten in der Nähe:
Museum Juden in Buttenhausen
Geschichtlicher Rundgang „Orte, Personen, Häuser” in Buttenhausen
Gedenkstätte Gomadingen-Grafeneck
Publikationen:
Matthias Erzberger (1875-1921). Staatsmann und Demokrat, Landkreis Biberach (Hg.), Biberach 1986
Matthias Erzberger (Menschen aus dem Land 5). Landeszentrale für politische Bildung (Hg.), Stuttgart 2002
Aus Anlass der Eröffnung: Titelthema der Zeitschrift Momente. Beiträge zur Landeskunde von Baden-Württemberg Heft3/2004, S. 3-15
