Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

2017 - Aus den Gedenkstätten

KZ-Gedenkstätte Hailfingen-Tailfingen:

Zwei neue Infotafeln

Am 20. Juni 2017 wurde zwei neue Gedenktafeln in Hailfingen-Tailfingen in der Nähe des Steinbruchs und am ehemaligen Massengrab mit je einer halben Tonne Beton an einer Eisenbahn-Schiene im Boden verankert. Die Schienen sollen symbolisch für die Deportation stehen.
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Stuttgart: Code for Culture

Digitalisiertes Kulturerbe gemeinsam nutzen

Am 10. Juni 2017 wurde im Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart das Programmierfestival des Projekts „Open Culture BW“ der MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft eingeleitet. Als nachhaltig angelegte Veranstaltung verfolgt der „Game Jam“ das Ziel, neue Formate der Wissensvermittlung zu entwickeln und landesweite Kulturinstitutionen mit „Serious Games“ (ernsthafte Spiele) in Verbindung zu bringen. Konkret wurden die Konzeptideen bei der Stuttgarter Stolperstein Initiative, hier soll das Stolperstein-Projekt interaktiv erlebbar gemacht werden.
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KZ-Gedenkstätte Neckarelz:

Jugendprojekt: „Zugänglichkeit Goldfisch-Pfad“

Das integrative Jugendprojekt „Zugänglichkeit Goldfisch-Pfad“ in Obrigheim hatte zum Ziel, den Lehrpfad zum Frühlingsbeginn 2017 wieder begehbar und in Stand zu setzen. Auszubildende des Fachbereichs Garten- und Landschaftsbau beim Berufsbildungswerk der Johannes-Diakonie Mosbach sowie Azubis des Forstamts Schwarzach und Schüler/-innen der Realschule Obrigheim waren an dem Projekt beteiligt.
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Teaserbild der Ausstellung. Ehemalige Synagoge Rexingen e.V.

Wanderausstellung „Luther und die Juden"

im Museum jüdischer Bethsaal Horb und Museum Synagoge Affaltrach

Die Wanderaustellung „Ertragen können wir sie nicht“. Martin Luther und die Juden" wurde vom 12. April bis 25. Juni 2017 im Museum jüdischer Bethsaal Horb gezeigt. Der Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen e.V. lud dazu ein. Vom vom 20. Oktober - 22. November war sie im Museum Synagoge Affaltrach zu sehen. Die Ausstellung regte, anlässlich des 500. Jahrestag des Beginns der Reformation, dazu an, sich mit der Person Martin Luther und seinem Hass auf die Juden intensiver zu beschäftigen. Ergänzt wurde sie durch Beiträge des Fördervereins Ehemalige Synagoge Rexingen.
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Gedenkstätte KZ Osthofen:

Ausstellung „Freiheit – so nah, so fern."

Am Donnerstag, den 1. Juni, eröffnet um 18 Uhr die Gedenkstätte KZ Osthofen die Ausstellung „Bientôt La Liberté Nous Reviendra – Freiheit – so nah, so fern“. Die französisch-deutsche Ausstellung behandelt die Geschichte des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof im Elsass und seiner Außenlager, welche sich unteranderem in den heutigen Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinlandpfalz befanden. Die Ausstellung ist in deutscher und französischer Sprache verfasst. Sie ist vom 1. Juni bis zum 6. August 2017 zu sehen.
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Natzweiler Mahnmal. Foto: LpB

KZ-Komplex Natzweiler:

Eine länderübergreifende Bewerbung um das Europäsche Kulturerbesiegel

Das französische Centre Européen du Résistant Déporté (CERD) und zwölf Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen an Standorten ehemaliger Natzweiler-Außenlager in Baden-Württemberg (VGKN) bewerben sich gemeinsam um das Europäische Kulturerbesiegel. Das Nachrichtenblatt der Denkmalpflege in Baden-Württemberg berichtet in seiner neuesten Ausgabe über diese erste länderübergreifende Bewerbung.
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Besucherstatistik 2016

der Gedenk- und Erinnerungsstätten in Baden-Württemberg

Im Jahr 2016 haben 290.872 Personen die Gedenk-und Erinnerungsorte in Baden-Württemberg besucht und 50.000 ehrenamtlich Stunden wurden geleistet. Diese Werte erhob die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) bei der Auswertung der jährlichen Besucherstatistik, an der sich 59 Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen beteiligt hatten. Dies bedeutet einen leichten Rückgang im Vergleich zu den vorherigen Jahren, jedoch ist zu beachten, dass etwas weniger Gedenkstätten Besucherstatistiken einreichten als in den Jahren zuvor.
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Startseite des Internetprojektes "Der Liebe wegen"

Internetprojekt „Der Liebe wegen“

Rosa Hilfe Freiburg e. V. und Weissenburg e. V., Stuttgart - Schicksale von Verfolgten

Die neue Webseite www.der-liebe-wegen.org stellt Menschen im deutschen Südwesten vor, die wegen ihrer Sexualität ausgegrenzt und verfolgt wurden. Das Internetprojekt, erarbeitet von Rosa Hilfe Freiburg e.V. und Weissenburg e.V., Stuttgart, dokumentiert mehr als 250 Biografien.
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Neue Homepage

Geschichtswerkstatt der Lessing-Realschule in Freiburg

Von 1936 bis 1940 existierte in Freiburg die Zwangsschule für jüdische Kinder. Zwei Jahre lang waren über 60 Schülerinnen und Schüler in zwei Räumen der heutigen Lessingschule untergebracht. Die Geschichtswerkstatt der Schule hat Biografien dieser Schüler aufgearbeitet und nun auch eine Homepage erstellt.
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