Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 
Allg. Museen

Jüdisches Leben in Tiengen - Jüdisches Zimmer im Klettgau- u. Heimatmuseum




Kontaktdaten:

Jüdisches Zimmer im Heimatmuseum
im Schloss in Tiengen
mit Dauerausstellung
Schlossplatz 1
79761 Waldshut -Tiengen

Telefon: 07741-64621 (Magdalena Bucher)
E-Mail: magdaleni@remove-this.web.de
Homepage: www.alemannia-judaica.de/tiengen_synagoge.htm

Träger der Einrichtung
Träger des Heimatmuseums im Schloss in Tiengen, in dem sich das Jüdische Zimmer und die Dauerausstellung „5 Jahrhunderte Jüdisches Leben in Tiengen“ befinden, ist die Bürgerzunft 1503 Tiengen e.V.

Kontakt-/Verwaltungsadresse
des Jüdischen Zimmers mit Dauerausstellung 5 Jahrhunderte Jüdisches Leben in Tiengen:
Freundeskreis Jüdisches Leben in Tiengen
c/o Frau Magdalena Bucher
Im Hasli 7
79761 Waldshut-Tiengen
Telefon:  07741 64621
magdaleni@remove-this.web.de
c/o Martina Bucher-Nezirovic
Telefon:  07741 80 462
bucher.nezirovic@remove-this.gmx.de

Öffnungszeiten / Führungen
1. Mai – 1. Oktober: Donnerstag 16-18 Uhr, Sonntag 10.30-12.00 Uhr
oder nach Vereinbarung:

  • Magdalena Bucher, Tel. 07741 64621
  • Martina Bucher-Nezirovic, Tel. 07741 80462
  • Kurt Benda, Leiter des Klettgau-Heimatmuseums in Tiengen (79761 Waldshut-Tiengen) Tel. 07741 47 33
  • Tourist-Info Waldshut-Tiengen, Tel. 07751 833 200

Eintritt:
Eintritt frei. Bitte um eine Spende für die Dauerausstellung „5 Jahrhunderte Jüdisches Leben in Tiengen“.


Kurzdarstellung

Jüdisches Zimmer im Klettgau- und Heimatmuseum Tiengen

Im Jahr 1938 wird die jüdische Gemeinde Tiengen hart von dem Novemberpogrom getroffen. Die Synagoge und der jüdische Friedhof werden zerstört, jüdische Geschäfte geplündert und beschädigt. Die jüdischen Männer des Ortes werden zuerst in das Gefängnis nach Waldshut gebracht und später ins Konzentrationslager Dachau verschleppt. Zwei von ihnen sterben, andere dürfen das Lager nur unter der Bedingung verlassen, ihr Eigentum zu verkaufen um auszuwandern. Mit der Deportation der verbliebenen jüdischen Einwohner im Oktober 1940 in das Internierungslager Gurs endet die jüdische Geschichte des Ortes.

Heute erinnert unter anderem eine Ausstellung an die jüdische Gemeinde. Auf acht Tafeln wird die Geschichte der Tiengener Juden in Text und Bild dargestellt. In Vitrinen werden Gegenstände von ehemaligen jüdischen Mitbürgern gezeigt, eine Medienanlage mit Zeitzeugenberichten aus Tiengen ermöglicht ein weiteres eintauchen in die Geschichte. Historische Fotos, Bücher sowie mehrere durch Manfred Emmerich erstellte Quellenordner mit Kopien aus Gerichtsakten etc. stehen interessierten Besuchern und Forschungsinteressierten zur Verfügung.

Eine ausführlichere Darstellung zum Erinnerungsort mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:
jüdisches Zimmer im Klettgau- und Heimatmuseum Tiengen (Magdalena Bucher und Martina Bucher-Nezirovic, 3 Seiten, PDF 208 KB)


Weitere Informationen

Besuchsmöglichkeiten in der Nähe





Zurueck