"Würden wir uns ein Auslöschen dieser Erinnerung wünschen, dann wären wir selbst die ersten Opfer einer Selbsttäuschung.
Denn es ist vor allem unser Interesse, aus der Erinnerung zu lernen. Die Erinnerung gibt uns Kraft, weil sie Irrwege vermeiden hilft."

Bundespräsident Roman Herzog



2. Antragsrunde bis 29. Februar 2012

Fördermittel für Gedenkstättenarbeit 

Einrichtungen in Baden-Württemberg, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, können bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

bis 29. Februar 2012 Projektanträge für das laufende Jahr stellen.

Da die Fördermittel für 2012 erhöht werden sollen, ist eine zweite Antragsrunde möglich. Über die Anträge entscheidet der Förderbeirat am 16. März 2012.

Vorrang haben pädagogische Angebote und Maßnahmen, die Zeitzeugenaussagen erfassen und sichern. Zu den weiteren Förderschwerpunkten im Jahr 2012 zählen die Forschung und Dokumentationen zu einzelnen Gedenkstätten, Projekte zur Vernetzung der Gedenkstätten sowie Übersetzungen von Texten, Publikationen und Dokumenten aus dem Deutschen.

Zu den Voraussetzungen für die Bewilligung von Fördermitteln gehören der Bezug zu Gedenkstättenarbeit und die Trägerschaft durch eine Gedenkstätte.

Fördergrundsätze sowie Antragsformulare können abgerufen werden unter

www.gedenkstaetten-bw.de/foerderung.html

Die Unterlagen können auch angefordert werden bei:
Landeszentrale für politische Bildung-Baden-Württemberg (LpB)
Gedenkstättenarbeit
Paulinenstraße 44-46
70178 Stuttgart
Telefon 0711/164099-31, Fax -55,
 christina.schneider@lpb.bwl.de
Eine Beratung ist telefonisch oder per E-Mail möglich.


Gedenkstättenarbeit Baden-Württemberg

Der Fachbereich "Gedenkstättenarbeit" fördert die vorwiegend ehrenamtlich geleistete Arbeit der Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus und aus dem Widerstand. Er arbeitet dazu mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) und den beteiligten Landeseinrichtungen zusammen.



Schwerpunkte sind:

  • die Arbeit der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg beratend zu begleiten und ihre Angebote mit der politischen Bildung zu vernetzen,
  • Forschung und Lehre mit der pädagogischen Praxis der Gedenkstätten zu verknüpfen,
  • Bürgerinnen und Bürgern Auskünfte, Hinweise und Orientierung zu geben,
  • die Beratung von Schule, Jugend- und Erwachsenenbildung,
  • die Koordination auf Landesebene,
  • die finanzielle Förderung von Projekten.

 

Aktuelles:

 
31.01.2012

27. Januar 2012 - Gedenkfeier im Landtag

Rede von Frau Professor Assmann im Plenarsaal des Landtages von Baden-Württemberg

Zentrale Gedenkfeier im Plenarsaal des Landtag für die Opfer des Nationalsozialismus

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27.01.2012

Gedenkstätten in Baden Württemberg

Aktualisiert: Gedenkstätten-Guide stellt 68 Einrichtungen vor

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