
„Unsere dunkle, schuldbeladene Vergangenheit darf nicht in den Geschichtsbüchern verschwinden. Sie muss gleichsam dreidimensional präsent bleiben und feste Adressen haben. Dafür sorgen die Gedenkstätten als Impulsgeber eines nachhaltigen Erinnerns.“
Landtagspräsident Guido Wolf zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2012 im Landtag von Baden-Württemberg
Aus den Gedenkstätten:
Museum Jüdischer Betsaal Horb: Ausstellung „Ort der Zuflucht und Verheißung – Shavei Zion“

Mit einem Festgottesdienst verabschiedete die jüdische Gemeinde in Rexingen am 6. Februar 1938 insgesamt 10 Familien, die sich auf ihre Ausreise vorbereitet hatten. Es sollte die einzige Emigration einer geschlossenen Gruppe jüdischer Bürger aus dem nationalsozialistischen Deutschland sein. Im April jährt sich diese besondere Auswanderung ins britische Mandatsgebiet Palästina zum 75. Mal. Aus dem Anlass zeigt der Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen noch einmal die Ausstellung „Ort der Zuflucht und Verheißung – Shavei Zion“ im neuen Museum Jüdischer Betsaal Horb ab dem 21. April 2013. Die Ausstellung wird bei dieser Gelegenheit zum letzten Mal in Deutschland zu sehen sein. Später soll sie an das Ortsmuseum im israelischen Shavei Zion gehen.
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DZOK Ulm: Theater "ANTIGONE/SOPHIE helden Bilder"

Am 22. Februar vor 70 Jahren wurden Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst wegen ihres Widerstands gegen den NS-Staat hingerichtet. Autor und Regisseur Michael Sommer hat den Jahrestag zum Anlass genommen, nach der Tragödie des Sophokles und den Verhörprotokollen der Sophie Scholl das Stück ANTIGONE/SOPHIE zu schreiben. Das Theater zeigt die Uraufführung am 9. März 2013 als Kooperation mit dem DZOK Ulm e.V. in der Gedenkstätte Oberer Kuhberg.
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Jahrestagung 2013 der LAGG: Weiterbildungsangebot „Verunsichernde Orte“

Rund 70 ehrenamtliche Gedenkstättenmitarbeiterinnen und Gedenkstättenmitarbeiter aus Baden-Württemberg haben an der LAGG-Jahresversammlung im Haus auf der Alb in Bad Urach teilgenommen. Der Sprecherrat der LAGG und der Fachbereich Gedenkstättenarbeit der LpB informierten über ihre Arbeit. Die Ehrenamtlichen stellten ihre Projekte vor. Im Mittelpunkt der Tagung standen Debatten über die Förderstruktur der weithin zivilgesellschaftlich getragenen Gedenkstättenlandschaft in Baden-Württemberg und ein Fachvortrag von Barbara Thimm. Die Koordinatorin des Weiterbildungsangebots „Verunsichernde Orte“, das am pädagogischen Zentrum des Frankfurter Fritz-Bauer-Instituts angesiedelt ist, stellte das Projekt zur Gedenkstättenpädagogik vor.
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Geschichtswerkstatt "Zwangsschule für jüdische Kinder in Freiburg 1936 bis 1940": Ausstellung

An den Lessing-Schulen in Freiburg sind Schülerinnen und Schüler aus mehr als 50 Ländern. Die Ausstellung „Unsere Vielfalt verstehen“ berichtet von den Familien- und Migrationsgeschichten dieser Schüler.
Das Projekt will zum Verständnis der Vielfalt in unserer Einwanderungsgesellschaft beitragen. Zum Thema Ausgrenzung haben die Lessing-Schulen einen besonderen Bezug. In der NS-Zeit beherbergte das Schulgebäude in zwei Klassenzimmern die „Jüdische Schulabteilung“ mit mehr als 60 jüdischen Kindern aus ganz Südbaden, denen es verboten war, die Regelschule zu besuchen.
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Gedenkstätten in Baden-Württemberg erinnern an die Errichtung der NS-Diktatur 1933

80 Jahre nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 erinnern die Gedenkstätten in Baden-Württemberg an die Errichtung der NS-Diktatur. In rund 40 Veranstaltungen beleuchten sie die rasch voranschreitende Konsolidierung der nationalsozialistischen Herrschaft.
Einen Überblick über das landesweite Programm gibt das Leporello „Zerstörung der Demokratie“, das von der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) herausgegeben wird. Der Auftakt bildete eine wissenschaftliche Tagung „Hitler und seine Erben – 80 Jahre danach“, veranstaltet von der LpB und LAGG in Kooperation mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg am 24. Januar 2013 in Stuttgart .
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Mannheim-Sandhofen: „Das ist meine Straße“ - Bildband

Mieczystaw Wisniewski erzählt in dieser Bilderserie von seiner Gefangenschaft in den Konzentrationslagern Dachau, Mannheim-Sandhofen und Kochendorf.
Bildband, kartoniert, 52 Seiten, Euro 14,80. Wellhöfer Verlag
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Symposium in Königsbronn: "Die Rolle der Kirchen im Dritten Reich"

Zu dem Symposium "Die Rolle der Kirchen im Dritten Reich" am 27. Oktober in der Königsbronner Hammerschmiede laden die Georg-Elser-Gedenkstätte Königsbronn gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein gegen Vergessen – für Demokratie ein.
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Gedenkstätte in Bad-Friedrichshall-Kochendorf

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Gedenkstätte in Königsbronn

Am Freitag, den 20. April 2012 wird das Volksstück erstmals auch in Königsbronn zu sehen sein. Das Stück zeichnet Johann Georg Elsers Entwicklung zum Attentäter nach. Beginn ist um 20 Uhr - Für Interessierte gibt der Autor Dieter de Lazzer um 19 Uhr eine Einführung in das Stück.
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Gedenkstätte Hailfingen/Taiflingen

Neue Publikation des Vereins "Gedenkstätte Hailfingen/Taiflingen"
Nun liegt ergänzend eine neue Publikation in der Schriftenreihe des Vereins KZ Gedenkstätte Hailfingen/Taiflingen e.V. vor, die ebenfalls von der Landeszentrale für politische Bildung gefördert worden ist: „La promesse est tenue… Nach 65 Jahren des Schweigens Recherchen und Begegnungen – Auf der Suche nach Überlebenden und Angehörigen des KZ-Außenlagers Hailfingen/Tailfingen“. Bereits 2009 ist unter dem Titel „Jeder Mensch hat einen Namen“ das Gedenkbuch für die 600 jüdischen Häftlinge des KZ-Außenlagers Hailfingen/Tailfingen erschienen. ... mehr
70 Jahre Deportation

Am 1. Dezember 1941 verließ der erste Deportationszug den Stuttgarter Inneren Nordbahnhof. An jenem Tag begann für die jüdische Bevölkerung in Württemberg und Hohenzollern der Holocaust. Siebzig Jahre später, am 1. Dezember 2011, wurde in Stuttgart und an zahlreichen anderen Orten im Land bei Gedenkveranstaltungen an den Beginn dieser Deportationen erinnert.
Der soeben veröffentlichte Band „70 Jahre Deportation“, herausgegeben von Roland Ostertag und Martin Schairer in Verbindung mit der Landeshauptstadt Stuttgart, dokumentiert die Reden, die an der Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“ gehalten wurden.
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LAGG-Sprecherrat

Die Vertreter der Gedenkstätten in Baden-Württemberg haben bei der Jahresversammlung der Landesgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) am 24. / 25. März 2012 in Mosbach ihren Sprecherrat neu gewählt. Dem Gremium gehören nun acht statt bisher sieben Mitglieder an. Der Sprecherrat ist für zwei Jahre ins Amt gewählt.
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Aktuelles:
Erinnerungskultur Erinnerungskonflikte

Gespräche über aktuelle Fragen zur Vergangenheit. Termin: 26. Juni 2013
[mehr]Filmprojekt: "Mehr als alte Steine - Wie Geschichte erlebbar gemacht wird"

In Zusammenarbeit mit der LpB erstellten Studierende der Hochschule der Medien, Stuttgart (HdM) im Rahmen der Lehrveranstaltung „Videoproduktion“ einen Film über die Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg.
Film u. Infos
Ausstellung Georg Elser in Hausach

Georg Elser "Ich habe den Krieg verhindern wollen"
3. bis 14. Juni 2013
In der Aula des Robert-Gerwig-Gymnasium, Hauptstraße 3, 77756 Hausach
weitere Informationen

Rückblick auf die Fachtagung "Antisemi- 