Stadt Bad Friedrichshall-Kochendorf
Ehemaliges KZ Kochendorf
Ausstellung im Besucherbergwerk
Salzgrund 67
74076 Heilbronn

- Abb.: Ausstellung im Besucherbergwerk
Träger der Einrichtung und Verwaltungsadresse:
Miklos-Klein-Stiftung
c/o Bürgermeisteramt
Rathausplatz 1
74117 Bad Friedrichshall
Telefonkontakt:
Dierk Basedau
Tel.: (0049) 7136/ 21307
Email: dierk.basedau@gmx.de
Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten des Besucherbergwerks
Eintritt:
Erwachsene € 7, Kinder € 4,50, Gruppen ab 20 Pers. € 6
Für Landesfamilienpassinhaber 4. Kind kostenlos
Homepage: http://www.salzwerke.de
Zur Geschichte:
Im Januar 1944 kommt die Rüstungsindustrie nach Bad Friedrichshall-Kochendorf. Mit immensem Aufwand soll in den letzten Kriegsmonaten das dortige Salzbergwerk zu einer gewaltigen Rüstungsfabrik ausgebaut werden. Die SS lässt eigens für die Arbeiten ein Konzentrationslager in Kochendorf errichten.
Die Arbeitsbedingungen sind mörderisch: Über 200 jüdische und andere KZ-Häftlinge kommen ums Leben. Als die SS das KZ vor der heranrückenden US-Armee räumt, sterben auf einem Todesmarsch zum KZ Dachau über 200 weitere Häftlinge.
Die Ausstellung in einer abgebauten Salzhalle ist in den Rundgang des Besucherbergwerks integriert: Hier mussten die KZ-Häftlinge 1944 45 Zwangsarbeit verrichten.
http://www.kz-kochendorf.de
Zur Geschichte des Konzentrationslagers "Eisbär" und des Friedhofes
Publikation:
Detlef Ernst / Klaus Riexinger: Vernichtung durch Arbeit. Die Geschichte des KZ Kochendorf / Außenkommando des KZ Natzweiler-Struthof. Bad Friedrichshall 1996, neue erw. Aufl. 2003.
