Stadt Sulzburg
Ehemalige Synagoge Sulzburg
Gustav-Weil-Str. 20
79295 Sulzburg

- Abb.: Kapitell der Emporenstütze und Deckenbemalung, Aufnahme 1991
Träger der Einrichtung:
Freundeskreis Ehemalige Synagoge Sulzburg e.V.
Stadt Sulzburg
Verwaltungsadresse:
Rathaus
Hauptstr. 60
79295 Sulzburg
Tel.: (0049) 7634/5600-40
Fax: (0049) 7634/5600-50
Homepage
Öffnungszeiten:
Erster und letzter Sonntag im Monat 16 -18 Uhr, bei Ausstellung täglich. Eintritt frei.
Führungen:
Besuch mit Führung nach telefonischer Anmeldung, museums- und gedenkstättenpädagogische Angebote.
Zur Geschichte:
Die Synagoge in Sulzburg war nach Karlsruhe und Randegg der dritte Synagogenbau einer jüdischen Gemeinde im damaligen Großherzogtum Baden und ist heute die einzige nicht zerstörte Synagoge aus der Architekturschule Friedrich Weinbrenners im spätbarock-klassizistischen Mischstil in Baden-Württemberg. Aus Sulzburg stammt Gustav Weil, 1808 - 1889, Professor für orientalische Sprachen und Übersetzer von "Tausendundeiner Nacht". Mitte der siebziger Jahre gelangte das Gebäude in städtischen Besitz und wurde als Kulturdenkmal und Gedenkstätte restauriert.
Besichtigungsmöglichkeiten in der Nähe:
jüdisches Viertel,
jüdischer Friedhof
Ottonische Kirche St. Cyriak
Landesbergbaumuseum
Publikationen:
Der jüdische Friedhof in Sulzburg. Verlag Braun, 2. Auflage 1995
Spuren. Katalog zur Ausstellung Jürgen Brodwolf 1990 in Sulzburg.
Dichter des deutschen Landjudentums. Jacob Picard. 1992
"Ich bin doch geborener Sulzburger und Deutscher". Zur Geschichte der israelitischen Gemeinde Sulzburg. Freiburg 1994
Haus-Bild-Sinn. Skulpturen und Bilder von Bernd Völkle. 1994
Die Stimme Der Wörter Der Bilder. Arbeiten von Gerta Haller. 1996
Das Sulzburger Feld. Arbeiten von Christian Lapie, 2000/2001
Gestalt und Gedächtnis. Skulpturen von Franz Gutmann, 2002
Materialien zur Geschichte der Juden in Sulzburg, 2005
