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„Das Paradoxe an unserer deutschen Geschichte ist, dass wir aus negativen Lektionen die positiven Werte der Achtung des Anderen und des Eintretens der Menschenrechte erworben haben. Diese Erinnerung ist nicht rückwärts gewandt sondern ein wichtiger Teil unserer politischen Kultur.“

Professor Dr. Aleida Assmann, Universität Konstanz, in ihrer Rede „Die transformatorische Kraft der Erinnerung“ im Landtag von Baden-Württemberg am 27. Januar 2012



Aus den Gedenkstätten:

Jüdisches Museum Gailingen: "Die Hasgalls"

Vom 18. September 2017 bis zum 31. März 2018 zeigt das Jüdische Museum Gailingen die Sonderausstellung „Die Hasgalls – Zwischen Torah und Handwerk“. Die Ausstellung zeigt das Leben der frommen jüdischen Familie mit ihrem über vier Generation bestehenden Graveursbetrieb.
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KZ-Gedenkstätte Hailfingen-Tailfingen: 2 neue Infotafeln

Am 20. Juni 2017 wurde zwei neue Gedenktafeln in Hailfingen-Tailfingen in der Nähe des Steinbruchs und am ehemaligen Massengrab mit je einer halben Tonne Beton an einer Eisenbahn-Schiene im Boden verankert. Die Schienen sollen symbolisch für die Deportation stehen.
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Stuttgart: Code for Culture – Digitalisiertes Kulturerbe gemeinsam nutzen

Am 10. Juni 2017 wurde im Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart das Programmierfestival des Projekts „Open Culture BW“ der MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft eingeleitet. Als nachhaltig angelegte Veranstaltung verfolgt der „Game Jam“ das Ziel, neue Formate der Wissensvermittlung zu entwickeln und landesweite Kulturinstitutionen mit „Serious Games“ (ernsthafte Spiele) in Verbindung zu bringen. Konkret wurden die Konzeptideen bei der Stuttgarter Stolperstein Initiative, hier soll das Stolperstein-Projekt interaktiv erlebbar gemacht werden.
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KZ-Gedenkstätte Neckarelz: Jugendprojekt: „Zugänglichkeit Goldfisch-Pfad“

Das integrative Jugendprojekt „Zugänglichkeit Goldfisch-Pfad“ in Obrigheim hatte zum Ziel, den Lehrpfad zum Frühlingsbeginn 2017 wieder begehbar und in Stand zu setzen. Auszubildende des Fachbereichs Garten- und Landschaftsbau beim Berufsbildungswerk der Johannes-Diakonie Mosbach sowie Azubis des Forstamts Schwarzach und Schüler/-innen der Realschule Obrigheim waren an dem Projekt beteiligt.
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Ehemalige Synagoge Rexingen e.V.: Wanderausstellung „Luther und die Juden"

Teaserbild der Ausstellung. Ehemalige Synagoge Rexingen e.V.

Der Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen e.V. lädt zur Wanderausstellung „Ertragen können wir sie nicht“. Martin Luther und die Juden vom 12. April bis 25. Juni 2017 im Museum jüdischer Bethsaal Horb ein. Die Ausstellung möchte anlässlich des 500. Jahrestag des Beginns der Reformation dazu anregen, sich mit der Person Martin Luther und seinem Hass auf die Juden intensiver zu beschäftigen. Ergänzt wird sie durch Beiträge des Fördervereins Ehemalige Synagoge Rexingen.
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Gedenkstätte KZ Osthofen: Ausstellung „Freiheit – so nah, so fern."

Am Donnerstag, den 1. Juni, eröffnet um 18 Uhr die Gedenkstätte KZ Osthofen die Ausstellung „Bientôt La Liberté Nous Reviendra – Freiheit – so nah, so fern“. Die französisch-deutsche Ausstellung behandelt die Geschichte des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof im Elsass und seiner Außenlager, welche sich unteranderem in den heutigen Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinlandpfalz befanden. Die Ausstellung ist in deutscher und französischer Sprache verfasst. Sie ist vom 1. Juni bis zum 6. August 2017 zu sehen.
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KZ-Komplex Natzweiler: Eine länderübergreifende Bewerbung um das Europäsche Kulturerbesiegel

Natzweiler Mahnmal. Foto: LpB

Das französische Centre Européen du Résistant Déporté (CERD) und zwölf Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen an Standorten ehemaliger Natzweiler-Außenlager in Baden-Württemberg (VGKN) bewerben sich gemeinsam um das Europäische Kulturerbesiegel. Das Nachrichtenblatt der Denkmalpflege in Baden-Württemberg berichtet in seiner neuesten Ausgabe über diese erste länderübergreifende Bewerbung.
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Besucherstatistik 2016 der Gedenk- und Erinnerungsstätten in BW

Im Jahr 2016 haben 290.872 Personen die Gedenk-und Erinnerungsorte in Baden-Württemberg besucht und 50.000 ehrenamtlich Stunden wurden geleistet. Diese Werte erhob die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) bei der Auswertung der jährlichen Besucherstatistik, an der sich 59 Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen beteiligt hatten. Dies bedeutet einen leichten Rückgang im Vergleich zu den vorherigen Jahren, jedoch ist zu beachten, dass etwas weniger Gedenkstätten Besucherstatistiken einreichten als in den Jahren zuvor.
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Internetprojekt „Der Liebe wegen“

Startseite des Internetprojektes "Der Liebe wegen"

Die neue Webseite www.der-liebe-wegen.org stellt Menschen im deutschen Südwesten vor, die wegen ihrer Sexualität ausgegrenzt und verfolgt wurden. Das Internetprojekt, erarbeitet von Rosa Hilfe Freiburg e.V. und Weissenburg e.V., Stuttgart, dokumentiert mehr als 250 Biografien.
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Neue Homepage - Geschichtswerkstatt der Lessing-Realschule in Freiburg

Von 1936 bis 1940 existierte in Freiburg die Zwangsschule für jüdische Kinder. Zwei Jahre lang waren über 60 Schülerinnen und Schüler in zwei Räumen der heutigen Lessingschule untergebracht. Die Geschichtswerkstatt der Schule hat Biografien dieser Schüler aufgearbeitet und nun auch eine Homepage erstellt.
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KZ-Gedenkstätten gründen Netzwerk der Erinnerung

12 Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg haben sich am vergangenen Samstag, den 5. November 2016, in Stuttgart zum Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler (VGKN) zusammengeschlossen. Der neu gegründete Verein will sich wissenschaftlichen, kulturellen und pädagogischen Gemeinschaftsprojekten widmen.
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BEITRÄGE AUS DEN GEDENKSTÄTTEN -2011 bis 2016
mit Hinweisen auf Veranstaltungen, Aussstellungen und weiterführenden Informationen finden Sie  unter dem Menüpunkt : Aus den Gedenkstätten (Unter Start, in der linken Menüstruktur dieser Seite)



 

Aktuelles:

 
21.09.2017

Podiumsdiskussion: Vergangenheit, Gegenwart & Zukünfte der Erinnerung

Flyerausschnitt - Foto: www.marcvorwerk.de

LpB, Freiburg. Termin: Mittwoch, 25.10.2017, 19 Uhr

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10.07.2017

Fachtagung: Erscheinungsformen des Antiziganismus

»Nichts oder fast nichts hat die Gesellschaft daraus gelernt…« am 13.-14.11.2017 in Bad Urach....

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Ausstellung Georg Elser

 

Die Ausstellung ist vom 25. September bis 20. Oktober 2017 in Singen zu sehen.
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Hinweis: Aus der Schriftenreihe der Georg Elser Gedenkstätte in Königsbronn ist der Band 15: "Georg Elser im Kino" erschienen. Weitere Informationen

 
 
 
 
 

Ausstellung KZ Natzweiler "Freiheit - so nah, so fern"

 

Vom 1. Juni bis 6. August 2017 in der Gedenkstätte KZ Osthofen (Rheinland-Pfalz)
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LAGG Sprecherrat 2016

 
Der neue Sprecherrat (von links nach rechts): Dr. Martin Ulmer, Thomas Stöckle, Dr. Andrea Hoffend, Dr. Nicola Wenge, Marco Brenneisen, Carola Grasse, Felix Köhler, Jost Grosspietsch

Bei der Jahresversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) wurde im März 2016 der Sprecherrat neu gewählt. Dem Gremium gehören acht Mitglieder an und wird jeweils für zwei Jahre gewählt.
LAGG-Sprecherrat

 
 
 
 
 

Rückblicke

 

Fachtagung: „Späte Aufarbeitung“
(27.-28.06.2016) Lebenswelten und Verfolgung von LSBTIIQ-Menschen im deutschen Südwesten
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Fachtagung: „Ideengeschichte – Täterschaft – Aufarbeitung“
(25.06.2015) Die badischen und württembergischen Anstalten und die NS-„Euthanasie“-Verbrechen
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Fachtagung: „Aktives Erinnern“
(11.-12.06.2015) Jugendliche als Akteure historisch-politischer Bildungsarbeit.
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Fortbildung: Das KZ Natzweiler und seine Außenlager (16/23. 04. 2015):
Fortbildung zum Leitfaden für den Besuch von Gedenkstätten in Frankreich und Baden-Württemberg.
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Reihe "Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte 2015"
(28.01.2015, 19.03.2015, 10.04.2015 u. 04.05.2015) Gesprächsabende über aktuelle Fragen zur Vergangenheit: 70 Jahre nach Kriegsende
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Mössinger Generalstreik - Multimedia-Reportage

 

Studierende der Uni Tübingen haben die Geschichte des Mössinger Generalstreiks von 1933 filmisch aufbereitet und in diesem Multimedia-Angebot veröffentlicht. Neben der Chronologie des Streiks beschäftigt sich die Seite mit der kollektiven Erinnerung an das Ereignis und deren Entwicklung von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.
Multimedia-Reportage

 
 
 
 
 

NS-'Euthanasie'-Verbrechen - Grafeneck

 

Grafeneck auf der Schwäbischen Alb steht für den Beginn der industriellen Ermordung von Menschen im NS-Staat. Vor 75 Jahren, am 14. Oktober 1939, wurde das Samariterstift Grafeneck beschlagnahmt. Wenige Wochen später, im Januar 1940, begannen die Nationalsozialisten dort eines ihrer „arbeitsteiligen staatlichen Großverbrechen“. 

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Filmprojekt: "Mehr als alte Steine - Wie Geschichte erlebbar gemacht wird"

 

In Zusammenarbeit mit der LpB erstellten Studierende der Hochschule der Medien, Stuttgart (HdM) im Rahmen der Lehrveranstaltung „Videoproduktion“ einen Film über die Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg.
Film u. Infos

 
 
 
 

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