Veranstaltungen des Fachbereichs Gedenkstättenarbeit

Die Palette der Veranstaltungen des Fachbereichs Gedenkstättenarbeit umfasst

  • Fortbildungen für die Multiplikatoren und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätten,
  • Vorträge und allgemeine Seminare zum Thema,
  • die Gespräche-Reihe über aktuelle Fragen zur Vergangenheit "Erinnerungskultur - Erinnerungskonflikte",
  • Fachtagungen und
  • Bildungsreisen


AKTUELLE VERANSTALTUNGEN:

Workshop: Unterstützung willkommen!

Basisförderung und/oder Ehrenamt: Strategien für die Gewinnung von Mitarbeitern/-innen an Gedenkstätten

Workshop in Zusammenarbeit mit der LAGG
Wie können ehrenamtlich arbeitende Gedenkstätten neue Mitarbeitende gewinnen? Die Basisförderung hat Gedenkstättenvereinen im Jahr 2016 erstmals die Möglichkeit eröffnet, kleine Arbeitsverhältnisse zu begründen. Seither unterstützen Minijobber bzw. Honorarkräfte die Gedenkstättenarbeit vor Ort. Sie sind in der Vermittlungs- und/oder Archivarbeit tätig, einige haben zudem die Aufgabe, ehrenamtliche Mitarbeit anzustoßen. Wir möchten diesen Workshop zum Austausch der bisherigen Erfahrungen nutzen. Zugleich möchten wir auch Strategien zur Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeit entwickeln.
Termin: Freitag, 14. Juli 2017, 13.00 bis 17.00 Uhr
weitere Informationen und Anmeldung


Fachtagung: Erscheinungsformen des Antiziganismus

»Nichts oder fast nichts hat die Gesellschaft daraus gelernt…«
Erscheinungsformen des Antiziganismus

am 13. bis 14. November 2017 im Haus auf der Alb, Bad Urach

Die Fachtagung thematisiert Erscheinungsformen des Antiziganismus. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft untersuchen historische Entwicklungslinien und gehen in ihren Beiträgen der Frage nach, wo und in welcher Form sich Stigmatisierung und Diskriminierung in der Gegenwart zeigen. Forschungsergebnisse werden vorgestellt, Handlungsfelder vermessen, pädagogische Handlungsoptionen präsentiert. Zudem stellt die neue Forschungsstelle Antiziganismus an der Universität Heidelberg ihre Arbeitsziele vor.
Das Programm richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit sowie im kommunalen und zivilgesellschaftlichen Umfeld mit antiziganistischen Einstellungen konfrontiert sind.
Anmeldung bis zum 24. Juli 2017
Programm und Anmeldung



RÜCKBLICKE

Fortbildung für Lehrende: Natzweiler (Sept. 2016)

Das Fortbildungsangebot der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) in Kooperation mit dem Centre européen du résistant déporté (CERD)fand am Standort des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof in den Vogesen am Mittwoch, den 28. September 2016 statt.
Viele Lehrerinnen und Lehrer prüfen im Rahmen der Behandlung des national-sozialistischen KZ-Systems die Möglichkeit eines Besuchs von authentischen Orten. Das Hauptlager in den Vogesen ist zu einer europäischen Gedenkstätte umgestaltet worden. Allerdings gibt es dort, im Centre européen du résistant déporté, keine deutschsprachige pädagogische Begleitung. Diesem Mangel wollte die Fortbildungsexkursion abhelfen. 
Rückblick auf die Fortbildung

Fortbildung für Lehrende: Kz Komplex Natzweiler (April 2015)

Lehrerfortbildungen in Mosbach-Neckarelz am 16. April 2015 und in Offenburg am 23. April 2015 zum KZ Komplex Natzweiler – und zur Handreichung „Das KZ Natzweiler und seine Außenlager“
Das KZ Natzweiler und seine Außenlager – Fortbildung zum Leitfaden für den Besuch von Gedenkstätten in Frankreich und Baden-Württemberg


Rückblick auf die Fortbildung...


Tagungen:

Fachtagung: Späte Aufarbeitung (27.-28. Juni 2016)

Späte Aufarbeitung
Lebenswelten und Verfolgung von LSBTTIQ-Menschen im deutschen Südwesten

am 27. bis 28. Juni 2016 im Haus auf der Alb, Bad Urach

Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, trans- und intersexuelle sowie queere Menschen (LSBTTIQ) wurden in Deutschland lange stigmatisiert, ausgegrenzt und verfolgt. Im Rahmen der Fachtagung wurden die historischen Lebensrealitäten und insbesondere die Verfolgung nichtheterosexueller Menschen unter Mitwirkung von am Forschungsprojekt arbeitenden Historiker/-innen und Vertreter7_innen der LSBTTIQ-Community umfassend vorgestellt und in Arbeitsgruppen diskutiert.
Eine Kooperationsveranstaltung der LpB Baden-Württemberg, der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, der Universität Stuttgart, des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg.

Rückblick


Fachtagung: Ideengeschichte – Täterschaft – Aufarbeitung (Juni 2015)

Ideengeschichte – Täterschaft – Aufarbeitung
Die badischen und württembergischen Anstalten und die NS-„Euthanasie“-Verbrechen

am  25. Juni 2015 im Haus der Geschichte, Stuttgart

Vor 75 Jahren, im Januar 1940, begann die zentrale, planmäßige Ermordung von 10.654 Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung in Grafeneck. Die meisten Opfer stammten aus vierzig Anstalten in Baden, Württemberg und Hohenzollern. Die wissenschaftliche Tagung näherte sich der Geschichte dieses und weiterer „Euthanasie“-Verbrechen der Nationalsozialisten aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Tagung wurde durchgeführt von der Gedenkstätte Grafeneck – Dokumentationszentrum, dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg, dem Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg und dem Fachbereich Gedenkstättenarbeit der Landeszentrale für politische Bildung BW. 

Rückblick




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