Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

Aktuelle Veranstaltungen

Auf dieser Seite finden Sie Ankündigungen von Veranstaltungen des Fachbereichs Gedenkstättenarbeit, darunter auch die Ankündigungen von Veranstaltungen, die gemeinsam mit Kooperationspartnern realisiert werden.

Tagung mit Workshops

Rechtspopulismus – Herausforderungen für die Demokratie

Symbolbild. Foto: © picture alliance/imageBROKER

Freitag, 19. und Samstag, 20. Juli 2019, Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof, Stuttgart
Rechtspopulistische Strömungen und Parteien haben sich in den allermeisten Demokratien westlicher Prägung etabliert – ja, sind teilweise sogar an der Regierung. In Deutschland sitzen Rechtspopulisten im Bundestag und in allen Landesparlamenten. Nicht nur dort, sondern auch in der öffentlichen Debatte haben sie die Kultur der politischen Auseinandersetzung verändert. Immer wieder gelingt es ihnen, mit politischem Handeln und mit verbalen Provokationen die Grundlagen demokratischer Verfassungen anzugreifen und die Agenda von Politik, Medien und Gesellschaft zu prägen. Sind Rechtspopulisten eine Gefahr für die Demokratie – oder bewirken sie eher einen Weckruf in der Gesellschaft, die ihre demokratischen Werte erneut  aushandeln und sich ihrer selbst vergewissern muss?
Dieser grundsätzlichen und zahlreichen weiteren Fragen geht die Tagung nach: mit Vorträgen, Diskussionen und einem prominent besetzten Podiumsgespräch am Freitag. Und mit zwei Workshops am darauffolgenden Samstag:

Vortrag

Mut bewiesen – Widerstand gegen den Nationalsozialismus u. Zivilcourage heute

Programm und Anmeldung (Blick in die Ausstellung im Stauffenberg-Schloss. Foto: Reiner Löbe)
Blick in die Ausstellung im Stauffenberg-Schloss. Foto: Reiner Löbe

Montag, 22. Juli 2019, Albstadt-Lautlingen
Was bedeutet es, das Erbe des Widerstands gegen den Nationalsozialismus zu bewahren? Diesen und weiteren Fragen geht die Mannheimer Historikerin Prof. Dr. Angela Borgstedt in ihrem Vortrag nach. Die Veranstaltung führt – zwei Tage nach dem 75. Jahrestag des 20. Juli 1944 – an das Stauffenberg-Schloss, den Ort, an dem Claus und Berthold von Stauffenberg einen Teil ihrer Kindheit und Jugend verbrachten.
Programm und Anmeldung

Podiumsgespräch

Erinnerungskultur(en) in Österreich und Deutschland

Titelseite des Programms "Stuttgart liest ein Buch", Abbildung Buchcover „Unter der Drachenwand".

Mittwoch, 18. September 2019, 19 Uhr, Stuttgart
Im Zentrum des Literaturfests „Stuttgart liest ein Buch“ steht in diesem Jahr Arno Geigers preisgekrönter Roman „Unter der Drachenwand“. Die Handlung führt zurück in das Jahr 1944, an den österreichischen Mondsee, und eröffnet zugleich Räume der Erinnerung. Gemeinsam mit dem Schriftsteller diskutieren Andreas Baumgartner und Katrin Hammerstein im Hotel Silber über die Erinnerungskultur in Österreich und in Deutschland.
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Buchpräsentation

Ausgrenzung – Raub – Vernichtung

Buchpräsentation (Foto vom 1. April 1933 zeigt SA-Posten vor dem Eingang zur Adler-Brauerei in Heilbronn. Quelle: StadtA Heilbronn F006-19 („Rotes Album"), S. 35.)

Mittwoch, 25. September 2019, 19 Uhr, Stuttgart
Die wirtschaftliche Vernichtung der jüdischen Bevölkerung im Nationalsozialismus war auch in Württemberg und Hohenzollern ideologisch eng mit ihrer physischen Vernichtung verknüpft. Dies zeigt die fast 600 Seiten starke Publikation „Ausgrenzung – Raub – Vernichtung“, mit der erstmals umfassende Forschungsergebnisse zur Ausraubung der Juden in Württemberg und Hohenzollern vorliegen. Das Werk wird im Gemeindesaal der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW) in Stuttgart erstmals vorstellt.
Programm und Anmeldung

Exkursion

Kulturerbe und Erinnerungskultur in Europa

Programm u. Anmeldung (Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel. Foto LpB)
(Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel. Foto LpB)

Mittwoch, 2. bis Sonntag, 6. Oktober 2019 Stationen in Schengen, Brüssel, Vught, Westerbork
Die Fortbildungsexkursion in Zusammenarbeit mit dem Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler (VGKN e.V.) führt an Stätten des europäischen Kulturerbes und der Erinnerungskultur in den Beneluxländern:  nach Schengen (Luxemburg), Brüssel (Belgien) sowie nach Kamp Vught und Westerbork (Niederlande). Das Programmangebot richtet sich an Gedenkstättenmitarbeitende.
Programm (leider bereits ausgebucht)

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