Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

Ausstellungen in Ulm - zum Neubeginn nach 1945 und zur Entwicklung der Aufarbeitungsgeschichte

Ausschnitt aus dem Flyer "erinnern in ulm"

„Erinnern in Ulm“: ein vielfältiges Begleitprogramm flankiert die Ausstellungen im Stadtarchiv und an der KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg

Am 24. April 1945 besetzten die Amerikaner Ulm. Die Besatzer versuchten unter einigen Vorbehalten der Bevölkerung, eine tragfähige Demokratie zu installieren. Die Ausstellung im Haus der Stadtgeschichte zeichnet die demokratischen Anfänge in Ulm nach und erinnert an Initiativen und Persönlichkeiten, die diese Zeit geprägt haben.

Das Jahr 1945 war auch in Ulm keine „Stunde Null“, mit der man die nationalsozialistische Vergangenheit einfach hinter sich ließ. Die Ausstellung an der KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg zeigt erstmalig, wie in der lokalen Politik, Justiz und Gesellschaft mit Schuld und Verantwortung für die nationalsozialistischen Verbrechen umgegangen wurde. Sie beschreibt die Situation von Opfern und Tätern und fragt danach, was von wem erinnert, aber auch verschwiegen wurde.

Ein vielfältiges Begleitprogramm und eine Publikation bieten ergänzende Informationen und laden dazu ein, die Erinnerung an Nationalsozialismus, Krieg und demokratischen Neubeginn aktiv mitzugestalten. Das Faltblatt „Erinnern in Ulm“ gibt einen Überblick über die Ausstellungen und über weitere Angebote.

Programm-Flyer (PDF 1,5 MB)

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