Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 
  • Gedenkstätte Grafeneck

    Außenansicht Gedenkstätte Grafeneck In Baden-Württemberg verweisen mehr als 70 Gedenkstätten auf die unterschiedlichen Verfolgungskomplexe in der NS-Diktatur. Hier finden Sie Informationen zur Geschichte und Aufarbeitungsgeschichte dieser historischen Orte und zu ihren Angeboten. Das Foto zeigt das Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Grafeneck. (Foto: Gedenkstätte Grafeneck)

  • (Foto: Schwarzwälder Bote/Maria Hopp)

    Jüdischer Betsaal in Horb Der einstige jüdische Betsaal in Horb ist heute ein Lern- und Gedenkort. Das Foto zeigt die israelische Künstlerin Margaritha Rosenberg, wie sie an diesem Ort der Toleranz und des interreligiösen Dialogs Chanukka eröffnet. (Foto: Schwarzwälder Bote/Maria Hopp)

  • Georg Elser Gedenkstätte In Königsbronn informiert seit 1998 die Georg Elser Gedenkstätte über den Hitler-Attentäter, der in Gestalt einer Bronzeskulptur die Besucherinnen und Besucher am Bahnhof empfängt. (Foto: LpB)

  • KZ-Gedenkstätte Neckarelz Die KZ-Gedenkstätte Neckarelz eröffnet unterschiedliche Zugänge zur Geschichte dieses ehemaligen Lagers im KZ-Komplex Natzweiler, das zugleich zum Rüstungsprojekt mit dem Tarnnamen „Goldfisch“ gehörte. (Foto: Tim Krieger)

  • Jüdisches Museum Gailingen Das einstige Schulhaus der jüdischen Gemeinde in Gailingen beherbergt heute das Zentrum jüdischer Geschichte und Kultur am Bodensee und Hochrhein. Die Ausstellungsobjekte erzählen vom Alltag der jüdischen Landgemeinde, die noch Mitte des 19. Jahrhunderts die größte im Großherzogtum Baden war. (Foto: Verein für Jüdische Geschichte Gailingen e.V.)

  • Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg, Ulm Im Fort Oberer Kuhberg befand sich vom November 1933 bis Juli 1935 das Konzentrationslager für das Land Württemberg. Heute erinnert dort die KZ-Gedenkstätte an die Zerstörung der Menschenrechte an diesem Ort. (Foto: DZOK Ulm)

  • Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma In Heidelberg informiert das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma über den nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma. Eine Namenswand erinnert an die 21.000 Opfer aus Deutschland, die fast alle in Auschwitz-Birkenau ermordet wurden. (Foto: Kehrel/Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma)

  • Ulmer Denkstätte Weiße Rose Die Ulmer Denkstätte Weiße Rose porträtiert in ihrer Ausstellung 26 Jugendliche, die sich auf unterschiedliche Weise dem Nationalsozialismus verweigert haben, darunter auch Hans und Sophie Scholl. (Foto: vh Ulm)

Symbol Gedenktage

Gedenktage

Gedenktage erinnern an bedeutende historische Ereignisse, die den Lauf der Geschichte geprägt haben. Sie halten die Opfer der Nationalsozialisten, den Widerstand gegen die NS-Diktatur oder auch das Kriegsende im Bewusstsein.
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Symbol Ausstellung

Ausstellungen

Wir bieten drei Wanderausstellungen zum Verleih an: zur Geschichte des Hitler-Attentäters Georg Elser aus Königsbronn, zum KZ-Komplex Natzweiler beiderseits des Rheins sowie zum Schicksal vier deportierter jüdischer Kinder aus Mannheim.
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Gedenktage

zum Dossier (Foto: Verein Ehemalige Synagoge Kippenheim)

9. November 1938

Die Reichspogromnacht

Der 9. November 1938 war auch im deutschen Südwesten ein einschneidendes Datum. Es markiert den vorläufigen Höhepunkt der Judenverfolgung in der NS-Diktatur. Synagogen, Betsäle und Geschäfte wurden zerstört, Menschen misshandelt und ermordet. Anlässlich des 81. Jahrestags wird nun vielerorts an die Opfer erinnert.. 
Dossier "Reichsprogromnacht"

Ausschnitt Titelbild aus der Reihe MATERALIEN  „Georg Elser“

9. November 1939

80 Jahre - Erinnerung an den Widerstandskämpfer Georg Elser

Am 9. November 2019 jährt sich das Attentat des Königsbronner Widerstandskämpfers Georg Elser im Münchener Bürgerbräukeller zum 80. Mal. Aus diesem Anlass finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die sich dem Leben und (Nach-)Wirken des Hitler-Attentäters widmen. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) unterstützt die Erinnerung an den Königsbronner Schreiner mit mehreren Angeboten. Dazu zählen Publikationen und eine Ausstellung. Aktuell ist die Wanderausstellung vom 1. September bis zum 30. November 2019 in Singen zu sehen.
mehr zu Georg Elser

Veranstaltungen

Download des Programms (Zeichnung: Katja Reichert)

Fortbildung

Zeitzeugen der DDR im Unterricht

Freitag, 18. Oktober 2019, 10.00 bis 17.30 Uhr, DDR-Museum, Pforzheim
Fortbildung für Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen. In der Fortbildung kommen mehrere Zeitzeugen selbst zu Wort; den Teilnehmerinnen und Teilneh-mern wird die Möglichkeit geboten, die Zeitzeugen wie auch die Zeitzeugenreihe der LpB kennenzuler-nen. Ein Input-Vortrag zum Thema DDR im Geschichtsunterricht und eine Führung durch das DDR-Museum Pforzheim runden das Programm ab.
Programm u. Anmeldung (bis 14.10.2019)

Programm (1. April 1933: SA-Posten vor dem Eingang zur Adler-Brauerei in Heilbronn. Foto: StadtA Heilbronn F006-19 („Rotes Album"), S. 35.)

Tagung: Ausgrenzung – Raub – Vernichtung

NS-Akteure und „Volksgemeinschaft“ gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern 1933–1945

Donnerstag, 7. November 2019, 10.30 bis 17.30 Uhr, Staatsarchiv Ludwigsburg
Die Tagung präsentiert Ergebnisse des Forschungsprojekts „Ausgrenzung – Raub – Vernichtung“. Zugleich ist am Staatsarchiv Ludwigsburg eine neue Ausstellung zu sehen, die ebenfalls auf den Ergebnissen der umfassenden Recherchen für den Band „Ausgrenzung – Raub – Vernichtung“ basiert. Eine Veranstaltung des Gedenkstättenverbunds Gäu-Neckar-Alb e. V., des Landesarchivs Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
Programm (Anmeldung bis 31.10.2019)

Download des Programms (Logos der Kooperationspartner der Lesung)

Lesung

Gewalt im November 1938: Die „Reichskristallnacht“ – Initial zum Holocaust“ (Prof. Dr. Wolfgang Benz)

Freitag, 8. November 2019, 19.30 Uhr, Festhalle, Rottenburg am Neckar
Am Vorabend des Gedenktags zur „Reichskristallnacht“ 1938 veranstaltet das Eugen-Bolz-Gymnasium zusammen mit dem Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“, der Stadt Rottenburg, der Volkshochschule Rottenburg und der LpB eine Lesung, um an dieses Verbrechen zu erinnern.
Programm

Tagungsprogramm "Auschwitz heute" (Foto: Garten und Wohnhaus von Emilia Kramarczyk in Brzezinka (Birkenau), Foto: Kai Loges und Andreas Langen)

Tagung

Auschwitz heute - 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau

Samstag, 1. bis Sonntag, 2. Februar 2020 in Bad Urach
Wie geht ein solcher Ort um mit den Massen und ihren Erwartungen, mit dem Auftrag zum Erhalt der Stätte und zur Aufklärung der Nachwelt? Die Tagung „Auschwitz heute“spürt aktuellen Fragen nach. Die Fotografen Kai Loges und Andreas Langen dokumentieren das Alltagsleben im Umfeld der einstigen Lager. Wissenschaftlerinnen führen an die Geschichte der Gedenkstätte und die denkmalpflegerischen Aufgaben heran. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus der Gedenkstätten- und Bildungsarbeit geben Einblick in die Auseinandersetzung mit dem historischen Ort. Beim Liederabend und bei der Matinee ist die Zeitzeugin Dr. Eva Umlauf, die den Holocaust als Zweijährige überlebte, zu Gast.
Programm und Anmeldung (bis 12. 12. 2019)

Rückblicke auf ausgewählte Veranstaltungen des Fachbereichs Gedenkstättenarbeit: auf Fachtagungen, Vorträge, Fortbildungen für Lehrkräfte und Gedenkstättenmitarbeitende finden Sie hier...

"Ausgrenzung – Raub – Vernichtung"

Neue Forschungsergebnisse zur Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung in Württemberg und Hohenzollern

Cover des Buches „Ausgrenzung – Raub – Vernichtung“

Raubzug von NS-Akteuren und „Volksgemeinschaft“

Die Enteignung der jüdischen Bevölkerung und die Vernichtung ihrer wirtschaftlichen Existenz durch die Nationalsozialisten gelten als die wohl umfassendste Raubaktion in der neueren Geschichte Europas. Wie wurde dieser Prozess in Württemberg und Hohenzollern vorangetrieben? Dies untersucht die Publikation „Ausgrenzung – Raub – Vernichtung. NS-Akteure und ‚Volksgemeinschaft‘ gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern 1933 bis 1945“, die soeben bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg erschienen ist. Herausgeber des fast 600 Seiten starken Werks sind Heinz Högerle und Dr. Martin Ulmer vom Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar Alb e. V. sowie Dr. Peter Müller vom Landesarchiv Baden-Württemberg.
Weitere Informationen zum Buch und Online-Bestellung

Aus den Gedenkstätten

Erinnerungzeichen Ulm (Foto: Titelbild der Einladung und des Begleitprogramms)

Ulm setzt ein (Denk-) Zeichen

Erinnerungszeichens für die Opfer von NS-Zwangssterilisation und „Euthanasie“- Morden

Erstmals in Baden-Württemberg wird mit einem Denkzeichen im öffentlichen Raum an die Opfer von NS-Zwangssterilisation und „Euthanasie“-Morden erinnert. Am 27. Oktober 2019 wird das Erinnerungszeichen vor dem Landgericht in Ulm, dem ehemaligen Sitz des Erbgesundheitsgerichts, eingeweiht. Es verbindet eine würdige Opfererinnerung mit historischer Aufklärung. Ein umfangreiches Begleitprogramm informiert über die Hintergründe.
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Jüdisches Museum Göppingen

Jüdisches Museum Göppingen

Neue Dauerausstellung und Erinnerungsweg

Nach umfangreichen Umbauarbeiten wurde das Jüdische Museum Göppingen in der Alten Kirche Jebenhausen mit einer beeindruckenden neuen Ausstellung im Januar 2019 wiedereröffnet. Bereits 2017 wurde ein Erinnerungsweg in Jebenhausen realisiert, der die Besucherinnen und Besucher zu Orten ehemaligen jüdischen Lebens führt.
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Internetprojekt „Familie Wolf, Wangen“

Internetprojekt „Familie Wolf, Wangen“

Das Leben einer deutsch-jüdischen Familie im 20. Jahrhundert

Die neue Website www.wolf-wangen.com stellt die Geschichte der Familie Wolf vor, die aus der jüdischen Landgemeinde Öhningen-Wangen stammt. Auf persönlicher Ebene werden die Geschehnisse und Herausforderungen, denen sich eine jüdische Familie des deutschen Bürgertums im 20. Jahrhundert ausgesetzt sah, auf beeindruckende Weise dargeboten.
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Weitere BEITRÄGE AUS DEN GEDENKSTÄTTEN mit Hinweisen auf Veranstaltungen, Aussstellungen und weiterführenden Informationen finden Sie ab dem Jahr 2011 hier...

Handreichung "Das Konzentrationslager Natzweiler im Elsass"

Publikation aus dem Fachbereich Gedenkstättenarbeit

Cover der Handreichung „Das Konzentrationslager Natzweiler im Elsass“

Didaktische Zugänge zur Gedenkstätte am ehemaligen Hauptlager

Der KZ-Komplex Natzweiler mit seinem Hauptlager im annektierten Elsass und seinen mehr als 50 Außenlagern beiderseits des Rheins hat auch in Baden-Württemberg zahlreiche Spuren hinterlassen. Die Handreichung „Das Konzentrationslager Natzweiler im Elsass“, bietet didaktische Zugänge zum historischen Ort. Sie verweist zugleich auf die Bildungsangebote der Gedenkstätten an ehemaligen Außenlagern in Baden-Württemberg. Die Broschüre, von Gedenkstättenmitarbeiter*innen aus Baden-Württemberg erstellt, ist für die 3. Auflage in Kooperation mit dem Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler e.V. (VGKN) ergänzt und aktualisiert worden. Einbezogen dabei waren auch die französischen Partner am Centre européen du résistant déporté (CERD) in Natzwiller. Die grenzübergreifende Zusammenarbeit, die im März 2018 mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet wurde, soll auf der Grundlage der überarbeiteten Publikation nun auch auf pädagogischer Ebene erweitert werden.
Online-Bestellung

Digitalisierung und Archivierung

Singen - ehemalige Zwangsarbeiter, 1990er Ukraine. Foto: Privatarchiv Wilhelm Waibel

Digitalisierung des Privatarchivs von Wilhelm Josef Waibel

Die Theresienkapelle Singen digitalisiert Egodokumente ukrainischer Zwangsarbeiter

Das aus der Aufarbeitungs-, Geschichts- und Versöhnungsarbeit des Singener Wilhelm Josef Waibel entstandene Archiv mit Zeitdokumenten, Fotografien und Egodokumenten ehemaliger Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen wurde teilweise durch den Förderverein  Theresienkapelle Singen e.V. digitalisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
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Rückblicke

auf Veranstaltungen des Fachbereichs Gedenkstättenarbeit

Titelbild des Flyers der Fachtagung

Fachtagung: 70 Jahre Grundgesetz

Bedeutung – Kontroversen – Perspektiven

am 27. bis 28. März 2019 im Haus auf der Alb, Bad Urach
Die 1933 mit einem Zivilisationsbruch zerstörte Demokratie wurde nach 1945 mühsam wieder aufgebaut und 1949 mit dem Grundgesetz auf eine erstaunlich wandlungs- und widerstandsfähige Grundlage gestellt. Vor welchem historischen Hintergrund ist das Grundgesetz entstanden? Wie hat sich das Narrativ über die bundesdeutsche Demokratie im Laufe der Jahrzehnte verändert? Diesen und anderen Fragen ging unsere Fachtagung 70 Jahre nach Verabschiedung des Grundgesetzes nach. Die Dokumentation und weitere Informationen finden Sie hier.
Rückblick

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Rückblick (Foto: Die Delegation aus Baden-Württemberg mit Amos Fröhlich (vorne, zweiter von links) neben der Landtagspräsidentin und Gideon Weil (vorne, ganz rechts) am Otto-Hirsch-Denkmal.  Foto Landtag BW)

Rückblick auf die Informationsreise der Landtagspräsidentin nach Israel

Delegation aus dem Land besucht Shavei Zion

Kaum ein anderer Ort in Israel ist so eng mit der Geschichte des deutschen Südwestens verflochten wie Shavei Zion. Die Israelreise vom 25. Februar bis zum 1. März 2019 von Landtagspräsidentin Muhterem Aras führte deshalb nicht nur nach Tel Aviv und Jerusalem, sondern auch in die kleine Kommune nördlich von Haifa, die im April 1938 von jüdischen Familien aus Rexingen und anderen Landgemeinden in Württemberg gegründet worden war. Der Schwerpunkt des Besuchs lag auf der Erinnerungskultur. Im Mittelpunkt der Reise stand – nicht zuletzt auf der Grundlage der Resolution des Landtags gegen Antisemitismus – auch die Frage, wie sich dem Antisemitismus begegnen lässt.
Rückblick auf die Reise

Ausstellungen

Ausschnitt Titelbild aus der Reihe MATERALIEN  „Georg Elser“

Wanderausstellung: Georg Elser

"Ich habe den Krieg verhindern wollen"

1. September bis 30. November 2019
Die Ausstellung, in deren Mittelpunkt Georg Elser und sein Hitler-Attentat vom 8. November 1939 stehen, ist ab dem 1. September 2019 im Hauptzollamt in Singen zu sehen.
Ausstellung "Georg Elser"

Infos zur Ausstellung "Izieu" (Bild: Ausschnitt aus dem Ausstellungs-Flyer)

Wanderaustellung "Mannheim, Rivesaltes, Izieu, Drancy, Auschwitz"

20. September bis 20. Oktober 2019 in der Volkshochschule Dossenheim
Die Ausstellung, die in deutsch-französischer Zusammenarbeit entwickelt wurde, thematisiert die Ermordung von 44 jüdischen Kindern in Auschwitz. Auf insgesamt 21 Tafeln stehen vier junge Opfer aus Mannheim im Mittelpunkt.
Ausstellung "Mannheim, Rivesaltes, Izieu, Drancy, Auschwitz"

Infos zur Ausstellung "Izieu" (Bild: Ausschnitt aus dem Ausstellungs-Flyer)

Wanderausstellung "Freiheit – So nah, so fern"

Bis 30. September 2019 im Museum der Bergvogtei Neubulach und vom 23. September bis 31. Oktober in der Grund- und Werkrealschule Calw.
Die Ausstellung  stellt reich bebildert, in deutscher und französischer Sprache, das doppelte Ende des Konzentrationslagers Natzweiler zunächst 1944, dann 1945 dar. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Lebensgeschichten von politischen sowie jüdischen Häftlingen im Konzentrationslager Natzweiler-Struthof und in seinen Außenlagern. Ein Teil der Ausstellung setzt sich aber auch mit den Tätern und den Verantwortlichen auseinander.
Ausstellung "Freiheit - So nah, so fern"

IInfos zur Ausstellung "Nebenan..." (Garten und Wohnhaus von Emilia Kramarczyk in Brzezinka (Birkenau), Foto: Kai Loges und Andreas Langen)

Ausstellung "Nebenan. Die Nachbarschaften der Lager Auschwitz I–III"

7. Oktober 2019 bis 2. Februar 2020 im Haus auf der Alb, Bad Urach
Die Ausstellung dokumentiert den Alltag der Menschen im heutigen Oswiecim. 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau erkunden die Stuttgarter Fotografen Kai Loges und Andreas Langen (die arge lola) das unmittelbare Umfeld des ehemaligen Lagergeländes. Nach dem Auftakt im LpB-Tagungszentrum Haus auf der Alb in Bad Urach wird die Ausstellung an Gedenkstätten im Land zu sehen sein.
Ausstellung "Nebenan. Die Nachbarschaften der Lager Auschwitz I–III"

Europäisches Kulturerbe-Siegel

für die Gedenkstätte am Ort des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof und für 12 Gedenkstätten in BW an Standorten ehemaliger Außenlager

Logo Europäisches Kulturerbe-Siegel

Zwölf baden-württembergische Gedenkstätten an Orten ehemaliger KZ-Außenlager und das Centre Européen du Résistant Déporté (CERD) beim ehemaligen Hauptlager Natzweiler-Struthof im Elsass sind mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet worden. Die Ehrung fand am 26. März 2018 im bulgarischen Plovdiv statt. Eine international besetzte unabhängige Jury hatte die KZ-Gedenkstätten zusammen mit acht weiteren Stätten in Europa zur Würdigung mit dem Label ausgewählt.
weitere Informationen

Gruppenbild vor vollen Reihen im Haus der Wirtschaft: Die Staatssekretärin Katrin Schütz (sechste von links) hat soeben die Plaketten mit dem Emblem des Europäisches Kulturerbe-Siegels allen zwölf beteiligten Gedenkstätten im Land überreicht. Quelle: Franziska Kraufmann
Gruppenbild vor vollen Reihen im Haus der Wirtschaft: Die Staatssekretärin Katrin Schütz (sechste von links) hat soeben die Plaketten mit dem Emblem des Europäisches Kulturerbe-Siegels allen zwölf beteiligten Gedenkstätten im Land überreicht. Quelle: Franziska Kraufmann

Rückblick: Feierstunde zur Verleihung des Europäischen Kulturerbe-Siegels

Für ihre grenzüberschreitende Vermittlungsarbeit wurden 15 Gedenkstätten an Standorten des ehemaligen KZ-Komplexes Natzweiler im Elsass und in Baden-Württemberg im März 2018 mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel der Europäischen Union ausgezeichnet.
Mit einer Feierstunde im Haus der Wirtschaft in Stuttgart am 12. Juni 2018 ist diese Ehrung nun gewürdigt worden. Zugleich wurde die Ausstellung „Spuren/Traces" eröffnet, die von zahlreichen deutschen und französischen Kooperationspartnern anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 realisiert worden ist. 
weitere Informationen

Programm u. Anmeldung (Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel. Foto LpB)

Exkursion

Kulturerbe und Erinnerungskultur in Europa

Mittwoch, 2. bis Sonntag, 6. Oktober 2019 Stationen in Schengen, Brüssel, Vught, Westerbork
Die Fortbildungsexkursion in Zusammenarbeit mit dem Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler (VGKN e.V.) führt an Stätten des europäischen Kulturerbes und der Erinnerungskultur in den Beneluxländern:  nach Schengen (Luxemburg), Brüssel (Belgien) sowie nach Kamp Vught und Westerbork (Niederlande). Das Programmangebot richtet sich an Gedenkstättenmitarbeitende.
Programm (ausgebucht)

Resolution der Gedenkstättenkonferenz 2018

Gedenkstätten rufen auf zur Verteidigung der Demokratie

Gelände Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin, Britzer Straße. Foto: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin, Hoffmann

7. Bundesweite Gedenkstättenkonferenz

Verabschiedung einer Resolution

Am Freitag, den 14. Dezember 2018 ist die 7. Bundesweite Gedenkstättenkonferenz mit der Verabschiedung einer Resolution zur Bedeutung der historisch-politischen Bildungsarbeit in der aktuellen gesellschaftspolitischen Situation zu Ende gegangen. 3 Tage lang hatten die Delegierten zuvor über die Herausforderungen der Gedenkstättenarbeit beraten. Das Treffen, das unter der Überschrift „Nie wieder oder schon wieder? Die Verschiebung der Normalität in der deutschen Gesellschaft nach rechts und die Gedenkstätten für NS-Opfer“ stand, fand im Dokumentationszentrum für NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide statt. Die Gedenkstättenkonferenz wird einmal im Jahr vom Forum der Landesarbeitsgemeinschaften der Gedenkstätten und Initiativen, der Landeszentrale für politische Bildung Bremen und der Stiftung Topographie des Terrors in Berlin veranstaltet. Wir dokumentieren den Wortlaut der Resolution.
Resolution der Gedenkstättenkonferenz 2018  (Downlaod als PDF)

Gedenkstättenverbünde

Der neue Sprecherrat (v. links n. rechts): Felix Köhler, Martin Ulmer, Andrea Hoffend, Marco Brenneisen, Thomas Stöckle, Nicola Wenge, Getrud Graf, Jost Grosspietsch

LAGG Sprecherrat 2018

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) hat bei ihrer Delegiertenversammlung turnusgemäß einen neuen Sprecherrat gewählt. Sieben Mitglieder wurden im Amt bestätigt. Ein Mitglied wurde neu gewählt. Der Sprecherrat ist immer für zwei Jahre im Amt.
LAGG-Sprecherrat

Schwerpunkte

aus dem Fachbereich Gedenkstättenarbeit

zum Schwerpunkt "Gurs" (Foto: Zentrale badische Mahnmal in Neckarzimmern verweist auf die 137 Heimatgemeinden der aus Baden deportierten Juden nach Gurs. Foto: LpB BW)

Gurs

Geschichte der Deportation nach Gurs

Am 22. Oktober 1940 begann die Deportation der badischen und saarpfälzischen Juden in das südfranzösische Lager Gurs. Unser Dossier verweist auf die Orte, aus denen die Bürgerinnen und Bürger verschleppt wurden und zeichnet die Geschichte sowie die Aufarbeitungsgeschichte der Deportation nach.
Geschichte der Deportation nach Gurs

zum Schwerpunkt "Sinti u. Roma" (Foto: Demonstration vor dem Bundeskriminalamt in Wiesbaden 1983. Foto: Zentralrat Deutscher Sinti und Roma)

Sinti und Roma

Erscheinungsformen des Antiziganismus

Jahrzehnte hat es gedauert, bis der Völkermord an den Sinti und Roma in das öffentliche Gedenken einbezogen worden ist. Die historische Aufarbeitung dauert an. Auch der Antiziganismus ist noch immer existent und nicht überwunden. Unser Dossier zeichnet die Geschichte der deutschen Sinti und Roma im 20. Jahrhundert bis heute nach, informiert über Erscheinungsformen des Antiziganismus und stellt Handlungsstrategien vor.
Sinti und Roma

zum Schwerpunkt "Grafeneck" (Foto: Grafeneck um das Jahr 1935. Foto: Gedenkstätte Grafeneck)

Grafeneck

NS-„Euthanasie“ im deutschen Südwesten

Grafeneck auf der Schwäbischen Alb steht für den Beginn der industriellen und arbeitsteiligen Ermordung von Menschen im NS-Staat. Im Januar 1940 starteten die Nationalsozialisten die sogenannte Aktion T4, der allein an diesem Ort binnen eines Jahres 10 654 Menschen zum Opfer fielen.
Geschichte von Grafeneck

zum Schwerpunkt "Natzweiler" (Foto: Natzweiler Gedenkstätte. Foto: LpB BW)

KZ-Komplex Natzweiler

Der KZ-Komplex Natzweiler beiderseits des Rheins

Der KZ-Komplex Natzweiler steht für ein deutsches Verbrechen von europäischer Tragweite. Im ehemaligen Hauptlager Natzweiler-Struthof im annektierten Elsass und in den mehr als fünfzig  Außenlagern beiderseits des Rheins waren im Zweiten Weltkrieg etwa 52 000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert. Heute erinnern Gedenkstätten an Standorten ehemaliger Lager an die Opfer, auch in Baden-Württemberg. Die Erinnerungsstätten arbeiten grenzübergreifend zusammen.
Geschichte und Erinnerungskultur an Standorten ehemaliger Lager im KZ-Komplex Natzweiler

Jugend- und Vermittlungsarbeit

Jugendbegleiter*in werden!

Ausbildung zu Jugendbegleiter*innen an Gedenkstätten

Jugendbegleiter*innen leisten einen wichtigen Beitrag zur pädagogisch-didaktischen Arbeit an Gedenkstätten in Baden-Württemberg. Nach dem Konzept „Jugendliche führen Jugendliche“ sollen Jugendbegleiter*innen ab dem Schuljahr 2018/2019 landesweit qualifiziert werden. Die Ausbildung findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Jugend- und Vermittlungsarbeit der LAGG statt.
Informationen zu Grund- und Aufbaumodulen 2018/2019
Anmeldung zur Jugendbegleiter*innen-Ausbildung bis 31.10.2018

Titelbild des Leitfadens Jugendarbeit

Erinnern – Erfahren – Erlernen

Leitfaden

Pädagogische Ansätze und Konzepte für Jugend und Vermittlungsarbeit an Gedenkstätten.
Der Leitfaden vermittelt grundsätzliche Erkenntnisse zur Jugend- und Vermittlungsarbeit, stellt didaktische Methoden vor, präsentiert erprobte Einzelbeispiele aus der Praxis und zeigt weiterzuentwickelnde Strategien wie etwa das angestrebte Qualifizierungsprogramm für Jugendguides auf.
Download (PDF, 6,8 MB)

Screenshot der Multimedia-Reportage

Mössinger Generalstreik

Eine Multimedia-Reportage

Studierende der Uni Tübingen haben die Geschichte des Mössinger Generalstreiks von 1933 filmisch aufbereitet und in diesem Multimedia-Angebot veröffentlicht. Neben der Chronologie des Streiks beschäftigt sich die Seite mit der kollektiven Erinnerung an das Ereignis und deren Entwicklung von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.
Multimedia-Reportage

Studierende drehen Film über die Gedenkstättenarbeit

Filmprojekt: "Mehr als alte Steine"

Wie Geschichte erlebbar gemacht wird

In Zusammenarbeit mit der LpB erstellten Studierende der Hochschule der Medien, Stuttgart (HdM) im Rahmen der Lehrveranstaltung „Videoproduktion“ einen Film über die Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg.
weitere Infos und Film

Neueste Publikationen

der Landeszentrale für politische Bildung

Landeskundliche Reihe Bd. 49 "Todesfabrik KZ Dautmergen"

Landeskundlichen Reihe
Todesfabrik KZ Dautmergen.
Ein Konzentrationslager des Unternehmens „Wüste“  

Das Buch beinhaltet eine umfassende Darstellung des Konzentrationslagers Dautmergen bei Balingen – von seiner Planung und Einrichtung über die Opfer und deren Haftbedingungen, das Wissen der Bevölkerung und die Geschehnisse vor Ort, bis hin zu den Tätern, der juristischen Aufarbeitung der Verbrechen und der Erinnerungsarbeit nach 1945. 
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Dokumentation
Gespaltene Erinnerung?

Diktatur und Demokratie an Gedenkorten und Museen in Baden-Württemberg. Die 90seitige Publikation dokumentiert Austausch von Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus und Erinnerungsstätten der Demokratiegeschichte auf Basis einer Tagung im März 2018 in Bad Urach.
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Zeitschrift "Bürger & Staat"

1-2 2018
Antiziganismus

Die Beiträge behinhalten die Frage, wo und in welcher Form sich antiziganistische Stigmatisierung und Diskriminierung in der Gegenwart zeigen und thematisierte die historische Entwicklung.
Bestellen und Download

Landeskundlichen Reihe
Mut bewiesen - Widerstandbiographien aus dem deutschen Südwesten

Mehr als 40 Biographien über Menschen, die Widerstand gegen die nationalsozialistische Terrorherrschaft geleistet haben.
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Download als epub / als mobi

Weitere Angebote

der Landeszentrale für politische Bildung

Landeszentrale
für politische Bildung

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Schülerwettbewerb
komm heraus, mach mit.

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FÖJ – Freiwilliges
Ökologisches Jahr

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Tagungszentrum
Haus auf der Alb

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