Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

Aus den Gedenkstätten - 2018

Besuch der Ehemaligen Synagoge Kippenheim: die Landtagspräsidentin im Kreis der Ehrenamtlichen des Fördervereins Ehemalige Synagoge Kippenheim. Foto: LpB

Begegnung mit Ehrenamtlichen

Rückblick auf die Gedenkstättenreise der Landtagspräsidentin Aras

Vom 23. bis zum 24. Juli 2018 erkundete die Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg Muhterem Aras MdL die Gedenkstättenarbeit am Oberrhein. Sie besuchte fünf historische Stätten in Südbaden und im Elsass. Bei einer Vortragsveranstaltung anlässlich der Gedenkstättenreise sprach der Freiburger Historiker Jörn Leonhard über „Gedächtnisse des Großen Krieges“. Zum Rückblick auf die Reise und zum Download des Vortrags.
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Christian Lange (rechts), Parlamentarischer Staatssekretär Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz übergab die Auszeichnung an Heinz Högerle, Vorstand des Gedenkstättenverbundes und Aglaia Kooz, Jugendguide-In aus Tübingen.

Auszeichnung als Botschafter für Demokratie und Toleranz

Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb

Das von der Bundesregierung am 23. Mai 2000 gegründete Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) richtet jedes Jahr am 23. Mai den Festakt zur Feier des Grundgesetzes aus und verleiht dort die Auszeichnung „Botschafter für Demokratie und Toleranz". Zu den Ausgezeichneten gehörte in diesem Jahr der Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb. 
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Titelbild der Publikation „Als das ,Boot' zur Galeere wurde…“

„Als das ,Boot' zur Galeere wurde…“

Sybille Eberhardt über die Berichte jüdischer Mädchen und Frauen von Deportation und Zwangsarbeit

Die Neuerscheinung des Buches von Sybille Eberhardt trägt in Anspielung auf die polnische Bedeutung des Namens der Stadt Lodz (= Boot) den Titel „Als das ,Boot' zur Galeere wurde…“ Den Weg vom heimatlichen Boot zur Zwangsarbeit in Süddeutschland umreißt der Untertitel „Wie jüdische Frauen und Mädchen aus Lodz und Umgebung Ghettoisierung, Lagerhaft in Auschwitz-Birkenau, Bergen-Belsen, Zwangsarbeit in Geislingen/St. und Deportation nach Allach überlebten“.
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Titelbild der Publikation „Spurensuche – Heidelberg im Nationalsozialismus“

Spurensuche in Heidelberg

Studierende erarbeiten Materialheft mit regionalhistorischen Quellen

Der Verein Heidelberger Lupe e.V., zu dem sich Studierende und "Young Professionals" zusammengeschlossen haben, legt mit der Publikation „Spurensuche – Heidelberg im Nationalsozialismus“ eine umfangreiche Handreichung für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit vor. Das didaktische Material macht historisches Lernen im unmittelbaren Umfeld erfahrbar, lädt zur Auseinandersetzung mit der Stadtgeschichte ein und gibt Anregungen für Exkursionen. Zugleich regen die Quellen zur Reflexion über den Umgang mit Minderheiten wie Juden, Sinti und Homosexuelle an.
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Thomas Stöckle (Mitte, mit Schal), der Leiter der Gedenkstätte Grafeneck, bei einer Führung vor dem Dokumentationszentrum in Grafeneck. (Foto: Frank Wagner)

Besucherstatistik 2017

der Gedenk- und Erinnerungsstätten in Baden-Württemberg

m Jahr 2017 haben 304.412 Personen die Gedenk-und Erinnerungsorte in Baden-Württemberg besucht. Eine deutliche Zunahme im Vergleich zu den vorherigen Jahren. Es wurden 5.282 Führungen und 3159 Beratungsgespräche durchgeführt - mehrheitlich von den über 681 regelmäßig tätigen Ehrenamtlichen. Diesen Wert erhob die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) bei der Auswertung der jährlichen Besucherstatistik, an der sich 67 Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen beteiligt hatten.
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Emmendinger Ritualbad. Foto: Dorothea Scherle, Jüdisches Museum Emmendingen

Jüdisches Museum Emmendingen

Neue Dauerausstellung im ehemaligen Ritualbad

Mit einem Festakt im Simon Veit-Haus und einem Empfang im Jüdischen Museum hat der Verein für jüdische Geschichte und Kultur am 12. November 2017 die neue Dauerausstellung in der Mikwe, dem ehemaligen Emmendinger Ritualbad, eingeweiht. Die Präsentation steht unter dem Motto „Quelle lebendigen Wassers“ – mekor majim chajim – aus dem Buch Jeremia.
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Jüdisches Museum Gailingen:

"Die Hasgalls"

Vom 18. September 2017 bis zum 31. März 2018 zeigt das Jüdische Museum Gailingen die Sonderausstellung „Die Hasgalls – Zwischen Torah und Handwerk“. Die Ausstellung zeigt das Leben der frommen jüdischen Familie mit ihrem über 4 Generation bestehenden Graveurbetrieb.
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