Gedenkstätten

 

80 Jahre nach der Deportation der Jüdinnen und Juden aus Baden, der Pfalz und dem Saarland nach Gurs


Termine mitteilen

Gerne können Sie uns auch eine E-Mail an andreas.schulz@remove-this.lpb.bwl.de schreiben, in der Sie uns den Titel der Veranstaltung, Veranstaltungsort, Termin und Programmhinweise mitteilen.
 


Aktuelle Termine:

Neckarzimmern

Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Deportation der badischen Jüdinnen und Juden im Oktober 1940
Das Mahnmal in Neckarzimmern hat sich zum zentralen Mahnmal zur Erinnerung an die Deportation am 22. Oktober 1940 entwickelt. Hier wollen wir am Sonntag, den 18. Oktober 2020 der Verschleppung der badischen Jüdinnen und Juden vor 80 Jahren gedenken.
Landtagspräsidentin Muhterem Aras, Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh, Weibischof Peter Birkhofer, ein Vertreter des Oberrates der Israeliten Badens und Katrin Hammerstein von der Landeszentrale für politische Bildung haben Ihre Teilnahme an der Gedenkfeier zugesagt. Wie jedes Jahr werden neu zum Mahnmal hinzugekommene Gedenksteine eingeweiht.

  • Anmeldung: Rückmeldung bis spätestens 10. Oktober 2020. Über www.mahnmal-neckarzimmern.de
  • Termin: Sonntag 18. Oktober 2020, 14 Uhr
  • Ort: Evangelische Jugendbildungsstätte Neckarzimmern, Steige 50, 74865 Neckarzimmern

Freiburg

Vortrag „Die öffentliche Deportation nach Gurs vor 80 Jahren: Bild- u. Filmdokumente“
Der Historiker Dr. Christoph Kreutzmüller zeigt und kommentiert in seinem Vortrag das mittlerweile zahlreich vorliegende Foto- und Filmmaterial zur Deportation der Juden aus dem Oberrheingebiet am 22. Oktober 1940. Wer sind die Menschen, die die Deportation vor aller Augen im öffentlichen Raum organisieren, durchführen, bewachen und überwachen? Wer sind die Fotografen? Was dokumentieren sie? Die verschiedenen Blickwinkel der Opfer, Täter, Mittäter und Zuschauer stellt der Referent in den historischen Kontext und spiegelt sie im Licht des gegenwärtigen Wissensstands zur Deportation der badischen Juden.
Dr. Christoph Kreutzmüller ist Projektleiter der Ausstellung zum Thema Deportation nach Gurs, die das Haus der Wannseekonferenz in Berlin im Auftrag des Kultusministeriums Baden-Württemberg vorbereitet und die 2021 vorgestellt wird.

  • Anmeldung erforderlich: info@remove-this.gedenkstaetten-suedlicher-oberrhein.de
    Eine Veranstaltung des Gedenkstätten-Verbunds Südlicher Oberrhein in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung/Außenstelle Freiburg und dem Colloquium politicum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Kosten: Eintritt frei, Spenden erbeten.
    Es gelten die aktuellen Hygiene- u. Abstandsregeln. Begrenzte Teilnehmerzahl.
  • Termin: Dienstag, 20. Oktober 2020, 19 Uhr
  • Ort: Bürgerhaus Seepark, Gerhard-Hauptmann-Str. 1, 79110 Freiburg
  • Informationen: Programm-Flyer (PDF)

Freiburg

Vortrag  „Die Geschichte des Platzes der Alten Synagoge aus eigentumsrechtlicher Perspektive“
Julia Wolrab, Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus Freiburg.
Eine Veranstaltung des Stadtarchivs Freiburg in Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg e. V., dem Breisgau-Geschichtsverein Schauinsland e. V. und dem Freundeskreis Geschichte der Universität Freiburg.

  • Kosten: Der Eintritt ist frei; begrenzte Teilnehmerzahl.
  • Anmeldung: Um Voranmeldung im Stadtarchiv Freiburg wird gebeten
    (Tel.: 0761/201-2701, stadtarchiv@remove-this.stadt.freiburg.de).
    Bitte beachten Sie die ggf. gültigen Hygienevorschriften. Informationen zur Veranstaltung unter www.freiburg.de/stadtarchiv
  • Termin: Mittwoch, 21. Oktober 2020, 19 Uhr
  • Ort: Bürgerhaus Seepark, Gerhard-Hauptmann-Str. 1, 79110 Freiburg

Gesamt-Programm des Kulturamts Freiburg:
Veranstaltungen "80. Jahrestag der Deportation der Freiburger Jüdinnen und Juden nach Gurs"

  • Termine: 20. bis 23. Oktober 2020
  • Programm (Download als PDF)

Kippenheim

Vortrag: Die öffentliche Deportation nach Gurs : Film- und Bilddokumente
Der Historiker Dr. Christoph Kreutzmüller zeigt und kommentiert in seinem Vortrag das mittlerweile zahlreich vorliegende Foto- und Filmmaterial zur Deportation der badischen Juden am 22. Oktober 1940. Wer sind die Menschen, die die Deportation vor aller Augen im öffentlichen Raum organisieren, durchführen, bewachen und  überwachen? Wer sind die Fotografen? Was dokumentieren sie? Die verschiedenen Blickwinkel der Opfer, der Täter, der Mittäter und der Zuschauer stellt er in den historischen Kontext und spiegelt sie im Licht des gegenwärtigen Wissensstands zur Deportation der badischen Juden.
Dr. Christoph Kreutzmüller ist Projektleiter der Ausstellung zum Thema Gurs, die das Haus der Wannseekonferenz in Berlin im Auftrag des Kultusministeriums BW vorbereitet und die 2021 vorgestellt wird.

  • Termin: Mittwoch, 21. Oktober 2020, 19 Uhr
  • Kosten: Eintritt frei - Spenden werden erbeten
  • Ort: Ehemalige Synagoge Kippenheim, Poststraße 17, Kippenheim
    www.ehemalige-synagoge-kippenheim.de

Offenburg

Von Offenburg nach Gurs
Feierabendführung durch die Dauerausstellung mit Regina Brischle, Stadtarchivarin

  • Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2020, 18.30 Uhr
  • Kosten: 7 Euro,  inkl. Eintritt
  • Ort: Museum im Ritterhaus Offenburg, Ritterstraße 10, 77652 Offenburg
    www.museum-offenburg.de
  • Anmeldung: Anmeldung erforderlich, da die Teilnahme begrenzt ist unter museum@remove-this.offenburg.de oder 0781 82 2577

Es gelten die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln sowie Maskenpflicht.


Waldshut-Tiengen

Gedenkveranstaltung an die Deportation der Juden aus Baden, der Pfalz und dem Saarland im Oktober 1940
Am 22./23. Oktober 1940 wurden von den Nationalsozialisten mehr als 6500 Juden aus dem Südwesten von Deutschland in das Internierungslager Gurs in Südfrankreich, am Fuße der Pyrenäen, deportiert. Darunter waren auch sieben jüdische Bürgerinnen aus Tiengen und Waldshut. Dieses Ereignis jährt sich zum 80. Mal.   

  • Termin: 22. Oktober 2020, 18 Uhr
  • Ort: Gurs-Mahnmal, vor dem Evangelischen Gemeindesaal in Tiengen, Schwarzenbergstraße 2.
    Die Veranstaltung findet im Freien statt
  • Veranstalter: Freundeskreis jüdisches Leben in Waldshut-Tiengen (FJL)
  • Weitere Infos: www.fjl-juden-in-waldshut-tiengen.de/aktuelles.htm

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Rückblick 75 Jahre nach der Deportation

2015 - Veranstaltungen und Ausstellungen

Bruchsal

  • Jugendprojekt „Es geschah am hellichten Tag“
    Hinschauen –Wahrnehmen - Einmischen
    Termin:
    Dienstag 20. Oktober bis Donnerstag 22. Oktober 2015
    Veranstaltungshinweis: Aktionen und Workshops, Veranstalter und Ansprechpartner: Evang. Schuldekanat und Ev. Jugendwerk Bretten-Bruchsal
  • Autorenlesung
    „Jüdische Persönlichkeiten im Kraichgau“

    Termin: Mittwoch, 21. Oktober 2015 um 19 Uhr
    Ort: Rathaus am Marktplatz, Sitzungssaal
     
  • Öffentliche Veranstaltung
    „Gedenken an die Opfer der Deportation vom Oktober 1940“

    Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2015 um 18 Uhr
    Ort: Am Standort der ehemaligen Bruchsaler Synagoge, Feuerwehrhaus, Friedrichstr. 78
     
  • Konzert
    „Giora Feidman und Gitanes Blondes“

    Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2015, 20 Uhr, Saalöffnung 19:30 Uhr
    Ort: Bürgerzentrum Bruchsal, Am Alten Schloss, Rechbergsaal
    Veranstaltungshinweis: Veranstaltet vom Jazzclub Bruchsal e.V.
    Weitere Informationen zum Konzert unter: www.jazzclub-bruchsal.de
     
  • Theateraufführung
    „… obwohl’s ein Neger ist!“

    Termin: Freitag, 23. Oktober 2015, um 20 Uhr (Premiere)
    Ort: Exil Theater, Güterbahnhof 5
    Veranstaltungshinweis: Eine Farce nach Motiven und Andrea Camilleri
    Informationen zu weiteren Aufführungen unter: www.exiltheater.de
     
  • Rundgang
    „Auf den Spuren jüdischer Geschichte in Untergrombach“

    mit Dietmar Konanz (Heimatverein Untergrombach)
    Termin: Sonntag, 25. Oktober 2015 um 15 Uhr
    Ort: Treffpunkt Katholische Pfarrkirche, Obergrombacher Straße
     
  • Veranstaltung
    „Two sides of Jerusalem“ –
    Klezmermusik und Orgelstücke der Synagogen des 19. Jahrhunderts
    ,
    Klezmer-Ensemble Shtetl‘ Tov und Cordula Yim (Orgel)
    Termin: Sonntag, 25. Oktober 2015 um 19 Uhr
    Ort: Heidelsheimer Orgelforum, Pfarrkirche St. Maria, Schwabenstr. 18, Bruchsal-Heidelsheim

Bühl

  • Veranstaltung der Stadt Bühl
    „Kleine Gedenkfeier am Mahnmal beim Bahnhof“

    Termin: 22.10.2015, 19 Uhr
    Ort: Zentraler Omnibusbahnhof Bühl (ZOB)

Deidesheim

  • Vortrag
    Deportation der pfälzischen Juden nach Gurs

    von Roland Paul, Direktor des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde
    Termin: 8. November 2015, 11 Uhr
    Ort: Ehemalige Synagoge, Deidesheim, Bahnhofstraße
    anschließend:
  • Ausstellungseröffnung:
    Bilder aus der Sammlung Elsbeth Kasser

    Termin: 8. November 2015, 11 Uhr
    Ort: Ehemalige Synagoge, Deidesheim, Bahnhofstraße
    Veranstaltungshinweis: Die Sammlung Elsbeth Kasser – Aquarelle, Zeichnungen und Fotografien – legt Zeugnis ab von einem Stück europäischer Geschichte, dem wir uns alle zu stellen haben. Die Erinnerung an das Geschehene auch für nächste Generationen wach zu halten, ist Auftrag der Elsbeth Kasser-Stiftung.
    Die rund 150 Exponate aus der Sammlung Elsbeth Kasser sind in den Kriegsjahren von Künstlern geschaffen worden, die im französischen Internierungslager Gurs 1939 - 1943 inhaftiert waren. Sie geben Einblick in den Lageralltag und künden von den schwierigen Bedingungen, unter denen sie entstanden sind.
  • Filmvorführung:
    Deportiert und Vergessen? Camp de Gurs – eine Spurensuche

    Termin: 8. November 2015, 12 bis 18 Uhr  alle 2 Stunden
    Ort: Haus der Fanny Reinach
    Veranstaltungshinweis: Unter Leitung ihrer Lehrerin Ruth Ratter haben sich Schülerinnen und Schüler des Kurfürst-Ruprecht-Gymnasiums in Neustadt/Weinstraße auf die Spurensuche nach der nach Gurs deportierten Jüdin Fanny Reinach und ihrer Familie gemacht.

Donaueschingen

Gedenken an die Deportierten Jüdischen Mitbürger aus Donaueschingen

  • Stadtführung
    zum „Jüdischen Leben in Donaueschingen“ mit Martina Wiemer

    Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2015, 15 Uhr
    Ort: Treffpunkt am Rathaus Donaueschingen
    Information: EB, Tel. 07721-845171
     
  • Vortrag
    „Die Deportation und das Lager in Gurs“

    von Joachim Klose, Verein jüdische Geschichte Gailingen
    Termin: Donnerstag, 29. Oktober 2015
    Ort: VHS Baar, Hindenburgring 34, Donaueschingen
    Veranstaltungshinweis: In Kooperation mit Volkshochschule Baar und Verein für jüdische Geschichte Gailingen e.V.
     
  • Zeitzeugenvortrag:
    Deportation nach Gurs vor 75 Jahren

    mit Dr. Kurt Maier
    Termin: Freitag, 23. Oktober 2015, 19 Uhr
    Ort: Rathaussaal, Rathausplatz 1, Donaueschingen
    Veranstaltungshinweis: Veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Volkhochschule Baar?? Begrüßung: Oberbürgermeister Erik Pauly.
    Im Rahmen des Vortrags berichtet der Zeitzeuge Dr. Kurt Maier über seine Kindheit im NS-Deutschland und über seine Deportation in das in Südfrankreich gelegene Gurs. Dr. Kurt Maier stammt aus Kippenheim bei Lahr und ist einer der insgesamt 5.600 badischen Deportierten, er wurde als 10-jähriger deportiert. Seine Familie vermochte noch von Gurs aus in die USA auszuwandern, wo Kurt Maier lebt.

Emmendingen

Die Deportation der badischen Juden in das Internierungslager Gurs in den Pyrenäen:
Erinnerung und Reflexion nach 75 Jahren

Freier Eintritt bei allen Veranstaltungen.

Veranstalter: Stadt Emmendingen – Fachbereich Kultur, Goethe-Gymnasium Emmendingen, Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V., Evangelischer Kirchenbezirk Emmendingen, Katholische Kirchengemeinde Emmendingen-Teningen

  • Theateraufführung:
    „Die Nashörner“
    (Eugène Ionesco), Regie: Dr. Stefan Gnädinger, Aufführung des Goethe-Gymnasiums Emmendingen
    Termine: Donnerstag, 8. Oktober, Freitag, 9. Oktober, Samstag, 10. Oktober 2015, jeweils um 19 Uhr
    Ort: Goethe-Gymnasiums Emmendingen, Steinhalle, Steinstraße 3
     
  • Vortrag:
    „Der 22. Oktober 1940 – Die Deportation der badischen Juden nach Gurs“

    Vortrag, Dr. Heinrich Schwendemann, Historisches Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    Termin: Montag, 12. Oktober 2015, 19 Uhr
    Ort: Rathaus, Landvogtei 10, Sitzungssaal
  • Vortrag:
    „Zeichnungen von Häftlingen des Internierungslagers Gurs – authentische Zeugnisse der Erinnerung“

    von  Monika Miklis, M.A.
    Termin: Montag, 19. Oktober 2015,  19 Uhr
    Ort: Simon-Veit-Haus, Kirchstraße 11, Teschemacher-Saal
     
  • Rundgang
    Gedenkrundgang zu den Häusern der jüdischen Bewohner/innen von Emmendingen

    mit Verlesung der Namen durch Hans-Jörg Jenne,
    Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2015, 6 Uhr morgens, Dauer 90 Minuten
    Treffpunkt: Ecke Karl-Friedrich-Straße/Mundinger Straße
    Im Anschluss:
    Einladung zu Kaffee und Tee in der Synagoge der Jüdischen Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R., Landvogtei 11
     
  • Gottesdienst
    Ökumenischer Gedenk-Gottesdienst

    mit Dekan Rüdiger Schulze und Pfarrer Herbert Rochlitz
    Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2015, 18 Uhr
    Ort: Evangelische Stadtkirche, Kirchstraße

Frankenthal

  • Ausstellung
    „Juden in Frankenthal“

    Termin: ab 22. Oktober 2015, 18.30 Uhr
    Ort: Rathaus Frankenthal
    Veranstaltungshinweis: Eröffnung durch Oberbürgermeister Theo Wieder.
    Veranstaltung vom Förderverein für jüdisches Gedenken Frankenthal.
    www.juden-in-frankenthal.de
     
  • Vortrag
    „Deportation nach Gurs“

    Termin: 5. November 2015, 19 Uhr
    Ort: Rathaus Frankenthal, 2. Obergeschoss
    Veranstaltungshinweis: Referent Herbert Baum in informiert in einem VHS-Vortrag mit zahlreichen Fotos im Rathaus über die über die Deportation nach Gurs und die heutige Gedenkarbeit Der Eintritt ist frei.
    Veranstaltung vom Förderverein für jüdisches Gedenken Frankenthal.
    www.juden-in-frankenthal.de

Freiburg i.Br.

  • Ausstellung
    „GURS – ein Internierungslager, Südfrankreich 1939 – 1943“

    Termin: 23.10. – 13.11.2015
    Ort: Meckel Halle, Sparkassen-Finanz-Zentrum Freiburg, Kaiser-Joseph-Str. 186-190
    Öffnungszeiten: Mo – Fr von 10 – 18 Uhr
    Programmhinweis: Aquarelle, Zeichnungen und Fotografien aus der Sammlung Elsbeth Kasser
     
  • Veranstaltung
    „Gedenkfeier zur Reichspogromnacht“

    Termin: Montag, 9. November 2015, 17:30 Uhr
    Ort: Platz vor der Neuen Synagoge, Engelstr. 1

Gailingen

  • Veranstaltung
    „Gedenkfeier anlässlich der 75. Wiederkehr der Deportation der Badischen und Saarpfälzischen Juden in das Lager Gurs“

    Termin: 25. Oktober 2015, 17 Uhr
    Ort: Bürgerhaus, Ramsener Str. 12
    Programmhinweis: Veranstaltet vom Verein für Jüdische Geschichte Gailingen e.V.
    Die Gedenkansprache hält Bürgermeister Heinz Brennstuhl, anschließend Vortrag von Joachim Klose über die die Geschehnisse am 22. Oktober 1940 in Gailingen
    Musikalische Umrahmung: Jugendmusikschule Westlicher Hegau unter der Leitung von Ulrike Brachat
    www.jm-gailingen.de

Heidelberg

  • Ausstellung
    „Spurensuche in Heidelberg – Die Deportation der Heidelberger Juden nach Gurs“

    Ausstellungseröffnung: am 19. Oktober 2015 um 18 Uhr
    Termin: 19.10. – 20.11.2015
    Ort: Rathaus der Stadt Heidelberg, Foyer im EG
    Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 8 bis 18 Uhr
    www.heidelberg.de

Kaiserslautern

  • Jugendgedenkfahrt
    nach Gurs und zu anderen bedeutenden Orten des Gedenkens an die Opfer des NS-Regimes in Frankreich
    Termin: 22. bis 28. Oktober 2015
    Ort: Lager Gurs, Synagoge in Pau, Gedenkstätte "Maison d'Izieu", Lager Rivesaltes
    Programmhinweis: Der Bezirksverband Pfalz führt im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Gurs im Rahmen und in Ergänzung der Gedenkfeier, die am Sonntag, 25. Oktober 2015, auf dem Deportiertenfriedhof in Gurs stattfindet, eine einwöchige Jugendgedenkfahrt durch.
    Auf der Busreise vom 22. bis 28. Oktober beschäftigen sich jüdische und nicht-jüdische Jugendliche aus der Pfalz und aus Baden intensiv mit dem Schicksal der Deportierten. Neben der Teilnahme an der Gedenkveranstaltung auf dem Friedhof in Gurs, der Besichtigung des Lagers Gurs und dem Besuch der Synagoge in Pau sollen auch der Besuch des „Maison d'Izieu  - Mémorial des enfants juifs exterminés“ in Izieu und auf dem Rückweg die Besichtigung des Lagers Rivesaltes sowie des bis dahin voraussichtlich eröffneten „Mémorial Camp de Rivesaltes“ auf dem Programm stehen.
    Ein intensiver Austausch im Rahmen von Workshops, gemeinsamen Besichtigungen und Zeitzeugengesprächen, auch mit französischen Jugendlichen, soll die Erfahrung für unsere Jugendlichen zudem bereichern und ein kritisches Bewusstsein gegenüber menschenfeindlichen Entwicklungen und Gefahren in unserer Zeit fördern.

Karlsruhe

  • Gedenkveranstaltung
    aus Anlass des 75. Jahrestages der Deportation
    Termin: 7.Oktober 2015, 18 Uhr
    Ort: Rathaus Karlsruhe, Marktplatz
    Programmhinweis: Zu dieser Veranstaltung laden die Arbeitsgemeinschaft zur Unterhaltung und Pflege des Deportiertenfriedhofs Gurs, der neben vierzehn badischen Städten auch der Bezirksverband Pfalzangehört, und die Israelitische Religionsgemeinschaft Baden gemeinsam ein. Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Teilnahme nur mit einer Einlasskarte möglich. Die Anmeldung für die Einlasskarten sollte frühzeitig erfolgen bei:
    Stadt Karlsruhe, Hauptamt
    Im Rahmen der Veranstaltung wird die Verfilmung der Briefe von Friederike Niedermann uraufgeführt.

Konstanz

  • Ausstellung:
    Das Lager Gurs
    -
    Zeichnungen des inhaftierten Künstlers Sigismond Kolos-Vari
    Termin: 21. Oktober – 15. November 2015
    Ort: Gewölbekeller, Kulturzentrum am Münster
    Öffnungszeiten: Montag – Freitag (tagsüber)
    Veranstalter: Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“, Kulturbüro der Stadt Konstanz
    Eintritt: frei
  • Vernissage der Ausstellung:
    Das Lager Gurs

    Zeichnungen des inhaftierten Künstlers Sigismond Kolos-Vari
    Termin: 21. Oktober 2015 um 18:00 Uhr
    Veranstalter: Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“, Kulturbüro der Stadt Konstanz
    Eintritt: frei
    Programmhinweis: Aus Anlass des 75. Jahrestags der Deportation der Juden aus Baden, der Pfalz und dem Saarland am 22. Oktober 1940 präsentiert die Stolperstein-Initiative Konstanz eine Ausstellung mit Zeichnungen von Sigismond Kolos-Vari aus dem Internierungslager Gurs. Der Künstler wurde 1941 verhaftet, als er versuchte, mit gefälschten Papieren in die unbesetzte Zone Frankreichs zu fliehen und sich der Résistance anzuschließen.
    Seine postkartengroßen Zeichnungen sind präzis festgehaltene Dokumentationen der Lebensumstände und Leiden der im Lager Gurs Eingesperrten, unter ihnen auch 112 Menschen aus Konstanz: zerschlissene Kleidung, elende Baracken, unzureichende Ernährung, entwürdigende hygienische Bedingungen, Regen und Schlamm...
    Die Zeichnungen stammen aus einer Sammlung von Alice Resch, die für die Quäker im Lager Gurs tätig war. Sie übergab diese Sammlung von Fotos und Zeichnungen den Autoren der Ausstellung, Brigitte und Gerhard Brändle: „Wenn Sie Gebrauch für sie haben, erwähnen Sie bitte, dass die Zeichnungen von dem bekannten ungarischen Maler Kolos-Vari angefertigt wurden“.
    Die Ausstellung besteht aus den zehn Zeichnungen, ergänzt durch Fotos aus dem Lager und Zitate von Internierten. Einleitende Tafeln informieren über das Lager Gurs und die Deportation am 22. Oktober 1940 sowie über den Künstler und seine Zeichnungen. Abschließende Tafeln beleuchten die Erinnerungsarbeit nach 1945 und heutige Herausforderungen zur Wahrung der Menschenrechte - auch im Hinblick auf aktuelle Vertreibungen bzw. Flüchtlinge und den Umgang mit diesen.
  • Vortrag zur Ausstellung
    Das Lager Gurs im Spiegel der Skizzen des Künstlers Sigismond Kolos-Vari

    von Birgit und Gerhard Brändle
    Termin: 21. Oktober 2015 um 19:30 Uhr
    Ort:  Astoriasaal, Kulturzentrum am Münster
    Veranstalter: Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“, Kulturbüro der Stadt Konstanz
    Eintritt: frei
    Programmhinweise: Zeichnungen und motivgleiche Fotos bzw. Bilder aus dem Lager beleuchten die Lebensumstände und Leiden der in Gurs Eingesperrten, unter ihnen auch 112 Menschen aus Konstanz: zerschlissene Kleidung, elende Baracken, unzureichende Ernährung, entwürdigende hygienische Bedingungen, Regen und Schlamm... Gedichte und Augenzeugenberichte aus dem Lager geben den Internierten eine Stimme. Referiert werden auch die Protest gegen die Internierungslager, gegen die Behandlung der dort Eingesperrten und die Hilfen zur Flucht aus dem Lager und zum Überleben.
    Den Schluss bildet der Appell von Gurs, 1980 verfasst von Überlebenden des Lagers: Er bezeichnet „Gurs als ein Symbol des Kampfes und des Leidens von Menschen aus ganz Europa“: „Gurs fordert auf zur Wachsamkeit, zur Einheit und zum Handeln, damit Menschen in Freiheit und Würde leben können“. Der Appell der Überlebenden der Deportation am 22. Oktober 1940 mahnt zur Wahrung der Menschenrechte - auch im Hinblick auf aktuelle Vertreibungen bzw. Flüchtlinge und den Umgang mit diesen – auf dem Mittelmeer und in Konstanz.
  • Gedenken an die Oktoberdeportation
    Von Konstanzer Schülern mitgestaltete Mahnwache zum Gedenken an die Oktoberdeportation
    Termin: 22. Oktober 2015 (Zeit: noch offen)
    Ort: Stele in der Sigismundstraße
    Veranstalter: Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“
  • Vortrag
    „Das Schicksal der nach Konstanz zwangsevakuierten Juden aus Efringen-Kirchen“

    von Axel Huettner
    Termin: 26. Oktober 2015 um  19:30 Uhr
    Ort:  Wolkensteinsaal, Kulturzentrum am Münster
    Veranstalter: Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“, Kulturbüro der Stadt Konstanz
    Eintritt: frei
    Programmhinweise: Am 22. Oktober 1940 wurden aus Konstanz 112 Juden deportiert. Unter diesen befanden sich auch zehn im Herbst 1939 aus Efringen-Kirchen zwangsevakuierte Juden, die von den Behörden in sogenannte „Judenhäuser“ untergebracht wurden. Axel Huettner, ehemaliger Pfarrer der Gemeinde Kandern hat nach jahrelangen Recherchen 1979 ein Buch über das Schicksal der jüdischen Gemeinde in Kirchen veröffentlicht, das er nach weiteren Recherchen und mit Hilfe von Überlebenden 1993 in der Neuauflage mit umfangreichen Darstellungen von Lebensschilderungen einzelner jüdischer Familien ergänzen konnte. Ausgehend von der Situation der Juden aus Efringen-Kirchen zu Beginn der NS-Zeit wird Axel Huettner bei seinem Vortrag auch den Weg der nach Konstanz zwangsdeportierten Menschen skizzieren und auf einzelne Biographien näher eingehen.
     
  • Mahnwache an den Stolpersteinen
    Gemeinsames Reinigen der Stolpersteine, Entzünden einer Kerze und Niederlegung von Blumen zur Erinnerung und Mahnung an die Opfer der NS-Diktatur.
    Termin: 9. November von 18:00 – 18:30 Uhr
    Ort: gesamtes Stadtgebiet
    Veranstalter: Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“
     
  • Vortrag
    „Radikalisierungsschübe ‚von unten‘. Die Rolle der Konstanzer Stadtverwaltung bei der Entrechtung, Enteignung und Deportation der Juden im Nationalsozialismus“

    von Dr. Jürgen Klöckler
    Termin: 9. November 2015 um 19:30 Uhr
    Ort: Wolkensteinsaal, Kulturzentrum am Münster
    Veranstalter: Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“
    Programmhinweis: „Juden raus!“ lautete die Maxime kommunaler Politik nach 1933. Das umgehend von der Konstanzer Stadtverwaltung betriebene Marktverbot für jüdische Händler, die Aufstellung eines „Stürmer-Kastens“, das Nutzungsverbot für die städtischen Bäder, alle diese Beispiele legen eine antisemitische Initiative „von unten“ offen. Kommunalverwaltungen haben in der Regel ohne Zeitverzug den vom NS-Regime eingeforderten Antisemitismus in administrative Normalität umgewandelt, um – wie es zeitgenössisch hieß – dem „Führer entgegen zu arbeiten“. Auch die Konstanzer Verwaltung wurde zum Nutznießer und Profiteur von Emigration bzw. Deportation der Juden. Die Stadt eignete sich Grundstücke an, wie etwa den Synagogenplatz oder die Erweiterungsfläche des jüdischen Friedhofs, und wurde selbst zum „Arisierungsgewinner“. Sie agierte zusammen mit der Landkreisverwaltung und dem Finanzamt bei der Verwertung der Wohnungen und der öffentlichen Versteigerung des jüdischen Hausrats im „Konzil“. Die deutschen Kommunalverwaltungen waren in Zusammenspiel mit dem NS-Verfolgungsapparat wichtige Akteure antisemitischer Politik und zwar als Antreiber und nicht nur als Getriebene.
    Mitveranstalter: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste – Regionalgruppe, Amnesty International - Gruppe Konstanz, Arbeitskreis Regionalgeschichte Bodensee, Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V. -Bodensee, Israelitische Kultusgemeinde Konstanz, Katholische Hochschulgemeinde Konstanz, Konstanzer Friedensinitiative, Kulturbüro der Stadt Konstanz, vhs Konstanz-Singen e.V., VVN-BdA - Kreisvereinigung Konstanz
    Eintritt: frei
     
  • Lesung zur Vernissage der Ausstellung
    Das Lager Gurs - Zeichnungen des inhaftierten Künstlers Sigismond Kolos-Vari
    mit Helmut Straub

    Termin: 14. November 2015
    Zeit: 19:30 -21:00 Uhr
    Ort: Gewölbekeller, Kulturzentrum am Münster
    Veranstalter: Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“, Kulturbüro der Stadt Konstanz u.a.
    Eintritt: frei
    Programmhinwwies
  • Programmhinweis: Vortrag: Das Ende der Jüdischen Gemeinde Konstanz im Zuge der NS-Verfolgungen
    Die Schicksale einzelner jüdischer Familien aus Konstanz: Auswanderung, Flucht aus dem Lager, Überleben im besetzten Ausland, Ermordung in Vernichtungslagern.
    Die Referenten schildern anhand von konkreten Einzelschicksalen jüdischer Familien wie sich die „Kehilla Kedoscha Konstanz“, die jüdische Gemeinde Konstanz, in den Jahren 1933-1942 nach und nach - bis zur vollständigen Liquidation - aufgelöst hat. Nur wenigen gelang es, den Verfolgern der NS-Polizeiorgane zu entkommen und durch rechtzeitige Auswanderung ins sichere Ausland oder durch Unterschlupf im deutsch-besetzten Frankreich zu überleben. Auf die meisten im Oktober 1940 in das südfranzösische Lager Gurs abgeschobenen Konstanzer Juden wartete der Gastod in Auschwitz, andere zunächst noch in Konstanz gebliebene jüdische Bürger wurden im April 1942 direkt in den weiter östlich gelegenen Vernichtungslagern Polens ermordet.
    Im Zuge ihrer Erinnerungsarbeit ist die „Initiative Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“ den Lebenswegen einzelner jüdischer Familien aus Konstanz nachgegangen und hat die unterschiedlichen Verläufe der Wege und die unterschiedlichen Schicksale der Menschen aufgezeichnet.
    Nicht nur darüber wird in dem Vortrag berichtet, sondern auch darüber, wie über die Recherchearbeit Kontakte zu im Ausland lebenden Nachkommen der Opfer geknüpft werden konnten und sogar dauernde Freundschaften entstanden sind. Erfreulich ist, dass die gemeinsame Handreichung der „Initiative Stolpersteine“ und der Konstanzer Stadtverwaltung von den Nachkommen der jüdischen Opfer durchaus als ein Akt der Versöhnung akzeptiert wird.

Königsbach-Stein

  • Ausstellung
    Vor 75 Jahren: Das Lager Gurs – Skizzen des Künstlers Sigismond Kolos-Vari
    Termin:
    22.10.2015
    Programmhinweis: Zum 75. Jahrestag der Deportation der Juden aus Baden, dem Saarland und der Pfalz am 22.10.1940 präsentiert die Gemeinde Königsbach eine Ausstellung mit Skizzen von Sigismond Kolos-Vari. Er wurde 1941 auf der Flucht verhaftet und im Lager Gurs eingesperrt. Seine Zeichnungen dokumentieren präzis das Leben und Leiden der Verschleppten. Hinzu kommen Ausstellungstafeln über die Deportation, die Betroffenen aus Königsbach sowie über den Künstler.

Landau

  • Gedenkveranstaltung
    75 Jahre Deportation nach Gurs

    Gemeinsame Gedenkveranstaltung der Stadt Landau und des Kreises Südliche Weinstraße
    Termin: 22. Oktober 2015, 18 Uhr
    Ort: Archiv und Museum der Stadt Landau, Maximilianstraße, 7

Mutterstadt

  • Gedenkfeier
    Die letzten 51 Mutterstadter jüdischen Glaubens wurden am 22.10.1945 nach Gurs deportiert.
    Daran erinnert seit 15 Jahren eine Gedenktafel im Ehrenhof unseres Neuen Friedhofes.
    Termin: steht noch nicht fest
    An dieser Gedenktafel wird die Gemeinde Mutterstadt im Oktober eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung abhalten. Voraussichtlich am Donnerstag, 22.10.2015.

Neckarzimmern

  • Ökumenisches Jugendprojekt Mahnmal
    Gedenkfeier auf dem Mahnmal in Neckarzimmern mit Einweihung neuer Gedenksteine

    Termin: 25. Oktober 2015, 14 Uhr
    Ort: Mahnmal Neckarzimmern - Tagungsstätte der evang. Jugend,  Steige 50
    Programmhinweis: Wir begehen den 75sten Jahrestag der Deportation mit Prominenten aus Kirche und Politik sowie Zeitzeugen und Jugendgruppen.
    Der Fokus der Veranstaltung liegt auf den Jugendlichen, die im Jahr 2015 einen Gedenkstein für Ihren Heimatort und für das Mahnmal geschaffen haben.
    Ökumenische Veranstaltung, nach Ende Imbiss und Begegnung in der Tagungsstätte

Pforzheim

  • Ausstellung:
    Skizzen aus dem Camp de Gurs von Sigismond Kolos-Vari

    Termin: 19. bis 30. Oktober 2015
    Ort: Neues Rathaus, Eingangsbereich
    Programmhinweis: Die Skizzen des Künstlers Sigismond Kolos-Vari aus dem Lager Gurs in Südfrankreich dokumentieren die Lebensbedingungen auch von 195 jüdischen Menschen aus Pforzheim.
    Die Nazis verschleppten sie vor 75 Jahren am 22. Oktober 1940 vom Güterbahnhof in das Lager Gurs. Nur 55 von ihnen überlebten den Nazi-Terror.
    Die Ausstellung mahnt an die Achtung der Menschenrechte für Vertriebene und Flüchtlinge - hier und heute.

Schriesheim

  • Gedenkfeier
    Ort: Gurs-Mahnmal auf dem Jüdischen Friedhof in Schriesheim (Leutershäuser Straße)
    Termin: 22.10.2015 um 17.00 Uhr
    Programmhinweis: Wir tragen die Namen der neun deportierten Schriesheimer vor, die auf der Namenstafel am Mahnmal verzeichnet sind, und lesen Texte zum Gedenken.

Wangen

  • Gedenkveranstaltung und Buchvorstellung
    Wangen am See. September und Oktober 1940. Ein Gedenken

    (Hegau-Bibliothek, Taschenbuch, Herausgeber: Freundeskreis Jacob Picard, Anne Overlack (Autorin), Auflage 1., 84 Seiten.
    Termin: 22. Oktober 2015, 19:30 Uhr
    Ort: Rathaus Wangen
    Veranstalter: Freundeskreis Jacob Picard

Weisenheim am Berg

  • Gedenkfeier
    „Gegen das Vergessen und Verdrängen“

    in Erinnerung an Ida und Juliane Hecht, deportiert im Oktober 1940 nach Gurs
    Termin: 13. Oktober 2015, 16.30 Uhr
    Ort: Kirchgasse 6 und 5
    Veranstalter: Protestantische Kirchengemeinde Weisenheim am Berg

Zweibrücken

  • Theater
    Aufführung des Chawwerusch Theaters: die Szenenfolge “Gurs  - Erinnern”.

    Termin: 31. Oktober 2015, 19.30 Uhr
    Ort: Karlskirche, Karlsstr.
    Programmhinweis: Anlässlich einer Gedenkfeier des Bezirksverbandes Pfalz zu 75 Jahre Deportation der pfälzischen Juden nach Gurs entwickelte das Chawwerusch Theater die Szenenfolge “Gurs  - Erinnern”. In verschiedenen Szenen wird ein Eindruck der damaligen Ereignisse vermittelt. Sie spielen zwischen dem Vorabend der Reichspogromnacht im November 1938 und der Deportation im Oktober 1940 und geben darüber hinaus eine Ahnung vom Lageralltag in Gurs.
    Historische Biografien und Briefe von Pfälzer Juden inspirierten die Schauspielerin und Autorin Felix S. Felix zu Figuren und Szenen. Peter Damm (Sopransaxofon) und Michael Letzel (Akkordeon) von der Klezmer-Gruppe Django Beinhart unterstützen die Akteure musikalisch. Michael Bauer ergänzt die Szenenfolge durch eigene neue Texte.


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