Gedenkstätten

 

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur 2020

Tag der offenen Tür · Ausstellungen · Konzerte · Aufführungen · Vorträge

Jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen laden zur Begegnung ein.

Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur findet am 6. September 2020 gleichzeitig in rund dreißig Ländern statt.

Der Tag will dazu beitragen, das europäische Judentum, seine Geschichte, seine Traditionen und Bräuche besser bekannt zu machen. Er erinnert an die Beiträge des Judentums zur Kultur unseres Kontinents in Vergangenheit und Gegenwart.

Das diesjährige Motto ist: "Jewish Journeys/Jüdische Reisen".

An beiden Rheinufern zwischen Basel, Straßburg und Karlsruhe waren die Beziehungen zwischen den jüdischen Gemeinden und die Verbindung mit der regionalen Kultur stets sehr eng. Auf der elsässischen wie auf der deutschen Seite in Baden, Württemberg und Hohenzollern war bis zum 20. Jahrhundert das Landjudentum vorherrschend. Die religiösen jüdischen Bräuche wurden geachtet, wobei das jüdische Leben eng mit der Alltagskultur und den Landleben verflochten war. Bei aller Unterschiedlichkeit gab es über die Jahrhunderte hinweg eine wechselseitige Bereicherung in vielen Lebensbereichen.

In den jüdischen Gemeinden, an Gedenkstätten und Museen haben viele Ehrenamtliche ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm für den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur 2020 vorbereitet:  Ausstellungen, Konzerte, Synagogen- und Friedhofsbesuche, kulinarische Entdeckungen, Filmvorführungen und Vorträge.

Die Koordination und Organisation der Programme erfolgte durch B’nai Brith René Hirschler, Strasbourg, in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten in Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg."


Weiter Informationen finden Sie  auf: www.jewisheritage.org

Auch im Elsass finden in diesem Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur statt:
Programm Elsass (PDF, 1 MB)


Veranstaltungen zum ETJK 2020 aus Baden-Württemberg

Alle hier aufgelisteten Veranstaltungen finden wegen der Corona-Pandemie unter Vorbehalt statt. Weitere Veranstaltungen aus Baden-Württemberg werden hier eingepflegt. Anfang September können Sie sich hier über eventuelle Absagen informieren.

Bisher gemeldete Veranstaltungen:

  • Bad Buchau 
    Führung zur jüdischen Geschichte
    Gedenkraum Juden in Buchau    

    Ort: Badgasse (flacher Anbau an der Tourist Information), 88422 Bad Buchau
    Termin: 14.00 Uhr – 16.00 Uhr geöffnet, 15.00 Uhr Führung
     

  • Bad Mergentheim  
    Führung mit Klaus Huth, Stolpersteine Bad Mergentheim e. V.: „Spuren jüdischen Lebens in Mergentheim“
    Dauer der Führung: ca. 1,5 Stunden. Bis max. 15 Personen. Teilnahme nur mit Mund-Nasen-Schutz möglich.
    Nach der Führung kann das Schloss noch auf eigene Faust erkundet werden.
    Ort: Residenzschloss Mergentheim/Deutschordensmuseum , Schloss 16, 97980 Bad Mergentheim
    Treffpunkt: Schlosskasse, Preis: 9,50 Euro, ermäßigt: 6,- Euro
    Anmeldung:  unter Tel. 07931/52212

    Baden-Baden
  • Konzert des Duos Levinsky und Igor Budinstein: „The best of film music“
    Baden-Baden IKG
    Ort: Sophienstr. 2, 76530 Baden-Baden  
    Termin: 14.00 Uhr
  • Präsentation und Vortrag: „Halacha (das jüdische Religionsgesetz) und die Moderne“
    Baden-Baden IKG
    Ort: Synagoge – Werderstr. 2, 76530 Baden-Baden    
    Termin: 16.00 Uhr
     
  • Braunsbach
    Die Dauerausstellung und die Sonderausstellung „Der Mensch ist, was er isst. sind geöffnet.
    14.00 Uhr – 18.00 Uhr
    Führung auf dem jüdischen Kulturweg (15.00 Uhr)
    Führung auf dem jüdischen Friedhof (17.00 Uhr)
    Rabbinatsmuseum Braunsbach
    Ort: Im Rabbinat 6, 74542 Braunsbach 
  • Musikalische Revue ums Essen und Trinken mit Karin Friedler-Unger: „Falscher Hase und gefillter Fisch“
    Rosensteinsaal/Burgenlandhalle    
    Ort: Geislinger Straße, 74542 Braunsbach
    Termin: 18.30 Uhr
     
  • Breisach am Rhein
    Lesung aus Nelly Sachs „Eli“
    Renate Obermaier und Heinzl Spagl lesen aus Nelly Sachs „Eli“ anlässlich des Europäischen Tages der jüdischen Kultur
    Blaues Haus Breisach, Förderverein Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach e.V.
    Ort: Rheintorstraße (ehemalige Judengasse) Nr. 3, 79206 Breisach am Rhein
    Termin: Sonntag, 6. September 2020, 18 Uhr
    Programm und Anmeldung
     
  • Bruchsal-Obergrombach
    Abgesagt: Besichtigung und Führung: Jüdischer Verbandsfiedhof Bruchsal-Obergrombach
    Die jährlichen Führungen des Heimatvereins Untergrombach über den israelitischen Friedhof auf dem Eichelberg, die ansonsten regelmäßig am ersten Sonntag im September zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur angeboten werden und entsprechend auch für den 6. September 2020 angekündigt waren, können diesmal nicht stattfinden. Aufgrund der erforderlichen Abstandsregelungen und Hygienevorschriften während der Corona-Pandemie wären Führungen für die zumeist große Zahl an Besuchern, erfahrungsgemäß mehrere hundert Personen binnen weniger Stunden, nicht angemessen und regelkonform durchführbar.
    Der Friedhof bleibt daher am 6. September geschlossen. Stattdessen bietet der Heimatverein unabhängig vom Europäischen Tag der jüdischen Kultur Führungen für Kleingruppen an, die individuell gebucht werden können. (Kontakt: www.heimatverein-untergrombach.de )
     
  • Buchen (Odenwald)    
    Tag der offenen Tür mit Lesungen
    Bücherei des Judentums, Klösterle    
    Ort: Obergasse 6, 74722 Buchen (Odenwald)    
     
  • Crailsheim
    Führung über den jüdischen Friedhof
    Ort: Jüdischer Friedhof Crailsheim, Beuerlbacher Straße
    Termin: 11.00 Uhr  (Gebühr: 2 Euro)
    Führung: „Spuren jüdischen Lebens in Crailsheim“ 
    Ort:  Innenstadt Crailsheim, Marktplatz
    Termin: 14.00 Uhr  (Gebühr: 2 Euro)
     
  • Efringen-Kirchen  
    Führung über den jüdischen Friedhof mit Bürgermeister Philipp Schmid
    Jüdischer Friedhof Kirchen  
    Ort:  Rote-Bruck-Weg, Efringen-Kirchen 
    Termin: 14.30 Uhr   
    Spaziergang mit Dr. Maren Siegmann: „Jeder Schuzjud eine Küh und ein Roß. Die Kirchener, die Juden und das ganz normale Leben im 18. Jahrhundert.“
    Ort: Miniatur-Park zwischen Gutenau 20/2 und 20/4 , Gutenau    
    Termin: 10.00 Uhr
     
  • Emmendingen
    Tag der offenen Tür im Jüdischen Museum Emmendingen
    Veranstalter: Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e.V. in Kooperation Jüdische Gemeinde Emmendingen K.d.ö.R.
    Ort: Schlossplatz 7, 79312 Emmendingen
    Vorträge und Gespräche (siehe Programmflyer)
    Simon-Veit-Haus, Kirchstraße 11, 79312 Emmendingen
    Kurzführung zur jüdischen Geschichte der Stadt Emmendingen mit Noemi Wertheimer und Carola Grasse
    Schlossplatz / Platz der ehemaligen Synagoge in Emmendingen
    Termin: Sonntag, 6. September 2020
    Flyer Jüdisches Museum Emmendingen (PDF)
     
  • Eppingen
    Die Mikwe ist zur Besichtigung geöffnet
    Mikwe „Jordanbad“    
    Küfergasse 2, 75031 Eppingen
    Termin: 14.00 Uhr – 16.00 Uhr
    Führung über den jüdischen Friedhof
    Jüdischer Friedhof  
    Ort: Weinbrenner Straße, 75031 Eppingen 
    Termin: 16.30 Uhr
    Stadtführung: „Jüdisches Leben in Eppingen“
    Pfreifferturm    
    Ort: Ecke Altstadtstraße/Kirchgasse 1, 75031 Eppingen    
    Termin: 14.30 Uhr
    Klezmer-Konzert mit JONTEF: „Wos wird sein? Das Beste aus 32 Jahren … „
    Evangelische Kirche Eppingen
    Ort: Kaiserstraße 10, 75031 Eppingen
    Termin: Samstag, 12. September 2020, 19 Uhr
    Anmeldung unter: h.e.hilbert@remove-this.web.de
     
  • Ettenheim-Altdorf
    Konzert mit den „Haiducken“
    Die fünfköpfige Musikgruppe aus Freiburg im Breisgau spielen eine bunte Mischung aus temporeich-aufheizenden oder träumerisch-sehnsuchtsvollen Klezmer- und Balkanstücken.
    Wegen der Corona-Pandemie ist die Teilnehmeranzahl auf 40 Personen begrenzt.
    Kosten: 10 Euro
    Ort: Ehemalige Synagoge/Kunsthalle Altdorf, Eugen-Lacroix-Straße 2; 77955 Ettenheim
    Beginn: 17.00 Uhr
     
  • Ettenheim-Münchweier

    160 Jahre Geburtstag von Theodor Herzl: Eine biographische Reise durch Leben und Wirken des Begründers des Staates Israel.
    Vortrag: Simone Schermann M.A.
    Das diesjährige Themenmotto des ETjk könnte mit Jüdische Reisen anlässlich des 160 Geburtstag Theodor Herzls treffender nicht ausfallen.
    Der Deutsch-Israelische-Arbeitskreis (DIA) lädt ein, zu einer biographisch-geographischen Reise durch die Lebensgeschichte Theodor Herzls. Wie haben die Städte Budapest, Wien und Paris auf ihn gewirkt und welchen Effekt hatten politische und gesellschaftliche Umbrüche auf sein literarisches Schaffen?
    Ort: Gasthaus Rebstock, Hauptstraße 65, 77955 Ettenheim-Münchweier
    Termin: 17 Uhr
    Anmeldung: Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Plätze begrenzt. Um eine Anmeldung unter 0163 7440790 wird gebeten.
     

  • Gailingen
    Wandelkonzert mit Jutta Bogen (Violine): „Melodien auf einer Landkarte jüdischer Musik“
    Ort: Jüdische Museum Gailingen, Ramsener Straße 12, 78262 Gailingen
    Termin: 15.00 bis  17.00 Uhr
     
  • Gernsbach
    Führung auf dem Sabbatweg
    Treffpunkt: Kornhaus Gernsbach, Hauptstraße 32
    Dauer: ca. 1,5 Stunden. Teilnahme kostenlos.
    Anmeldung: Erforderlich unter Telefon 07224 64444 oder E-Mail: touristinfo@remove-this.gernsbach.de unter Angabe der Kontaktdaten.
    Kurzentschlossene ohne Anmeldung sind herzlich willkommen, sofern noch Plätze frei sind; die Kontaktdaten werden dann vor Ort abgefragt.
    Falls die Führung bereits frühzeitig ausgebucht sein sollte, wird dies rechtzeitig bekanntgegeben.
    Hinweis: Die Teilnehmer werden gebeten, die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.
    Passend zur Führung gibt es eine Broschüre zu dem Rundgang „Der Sabbatweg von Gernsbach“, erhältlich in der Tourist-Info Gernsbach (Preis: 5 Euro).
     
  • Hechingen
    Konzert mit Jochen Brusch (Violine und Moderation) und Clemens Müller (Klavier):
    „Carl Goldmark - ein großer jüdischer Komponist“ und Klavierstücke von Theodor Kirchner

    Alte Synagoge Hechingen
    Ort: Goldschmiedstraße 20, 92379 Hechingen 
    Termin: 11.00 Uhr
     
  • Hohberg-Diersburg  
    Führung „Jüdische Spuren in Diersburg“ (inkl. Jüdischer Friedhof)
    Ortsverwaltung    
    Ort: Talstraße 7, 77749 Diersburg   
    Termin: 14.00 Uhr
     
  • Kippenheim
    Führung durch das jüdische Schmieheim
    In dem bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zum Ritterkanton Ortenau gehörenden und dabei unter verschiedenen Herrschaften geteilten Ort Schmieheim bestand eine jüdische Gemeinde bis 1940. Seit etwa 1777 war Schmieheim Sitz eines Rabbinats, bis dieses 1893 nach Offenburg verlegt wurde. Die höchste Zahl jüdischer Einwohner wurde um 1864 mit 580 Personen erreicht. (Hälfte der Gesamteinwohnerschaft). Etliche Gebäude wie die ehemalige Synagoge oder das ehemalige Rabbinat zeugen von der reichen jüdischen Geschichte Schmieheims.
    Treffpunkt:  Vor der evangelischen Kirche in der Ortsmitte von Schmieheim
    Termin: 15.00 Uhr

    Führungen durch die Ehemalige Synagoge Kippenheim

    Aufgrund ihres Erhaltungsgrades besitzt die Kippenheimer Synagoge einen besonderen architektur- und kulturgeschichtlichen Wert. 1852 eingeweiht, war sie die dritte Synagoge in der zu diesem Zeitpunkt etwa 200-jährigen Geschichte der Kippenheimer Juden. In ihr spiegelt sich das wechselvolle Schicksal der Juden, von ihrer Emanzipation im 19. Jahrhundert, bis zu ihrer Vertreibung und Ermordung durch die nationalsozialistischen Machthaber. Die ehemalige Synagoge ist auch ein Spiegel des Umgangs mit der Verfolgungsgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg.
    Ort: Poststr. 17, 77971 Kippenheim 
    Termin:16.30 Uhr
    Der Eintritt bei allen Führungen ist frei - Spenden werden erbeten.

  • Lahr/Ortenaukreis  
    Führung mit Dr. Juliana Bauer: Rundgang zu ehemaligen Wohn- und Arbeitsstätten der Lahrer Juden in der Innenstadt, mit ehemaligem jüdischem Gebetsraum und sogenanntem Judenhaus.  
    Treffpunkt: Ecke Friedrich-Ebert-Platz/Alte Bahnhofstr., Mahnmal Gurs    
    Ort: Friedrich-Ebert-Platz, 77933 Lahr
    Termin: 15.30 Uhr
     
  • Laupheim
    Museum zur Geschichte von Christen und Juden    
    Ort: Schloss Großlaupheim, Claus-Graf-Stauffenberg-Straße 15, 88471 Laupheim
    Termin: 13.00 – 17.00 Uhr (Das Museum ist geöffnet)
                           
    Führung durch die Sonderausstellung „Schloss Dellmensingen 1942 – ein jüdisches Zwangsaltenheim in Württemberg“
    mit Dr. Michael Koch
    Museum zur Geschichte von Christen und Juden    
    Ort: Claus-Graf-Stauffenberg-Str. 15,
    Termin: 14.00 und 15.00 Uhr
    Anmeldung: Tel.:  07392/968000 oder museum@remove-this.laupheim.de
     
  • Müllheim/Baden
    Vortrag von Pfarrer i. R. Axel Hüttner zur jüdischen Geschichte Kirchens im Markgräfler Land
    Das Museum mit einem Bereich zur jüdischen Geschichte hat an diesem Tag von 14-18 Uhr geöffnet.
    Ort: Innenhof des Markgräfler Museums Müllheim im Blankenhorn-Palais
    Termin: 15.00 Uhr
    Anmeldung erforderlich unter Tel. 07631/801520 vormittags oder an museum@remove-this.muellheim.de
     
  • Münsingen-Buttenhausen
    Konzert mit Almost Friday: Songs of Loving Presence
    Themen der synagogalen Musik, vokal vorgetragen von Michael Döller, dienen als Ausgangspunkt für instrumentale Meditationen, die allesamt Eigenkompositionen der vier Instrumentalisten sind. Jahrhundertealte Gebetsgesänge treffen auf Modern Jazz, Bop, modale, stimmungsvolle Konversationen der vier Musiker. Mit Onur Birsöz (Bass), Michael Döller (Drums), Stefan Ocker (Saxofon) und Dirk Schalla (Gitarre).
    Ort: Michaelskirche Buttenhausen, Kirchbergstraße 8, 72525 Münsingen-Buttenhausen
    Eine Anmeldung beim Pfarramt Buttenhausen ist bis zum 03. September, 12.00 Uhr erforderlich.
    Kontakt: Tel. 07282/1283, Mail: pfarramt.buttenhausen@remove-this.elkw.de

    Jüdisches Museum Buttenhausen
    Das Jüdische Museum ist von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
    Der Eintritt ist frei.
    Ort: Jüdisches Museum Buttenhausen, Zwiefalter Straße 30, 72525 Münsingen-Buttenhausen
     

  • Obersulm-Affaltrach    
    „Führ über den jüdischen Friedhof mit Heinz Deininger: „Reise durch 500 Jahre Landjudentum“
    Jüdischer Friedhof Affaltrach    
    Ort: Salzberg Nordhang (siehe Google Maps)    
    Termin: 14.00 Uhr – 15.00 Uhr
    Führung durch die ehemalige Synagoge und die Ausstellung zur Geschichte des Judentums in der Region mit Heinz Deininger: „Reise durch 500 Jahre Landjudentum“
    Museum Synagoge Affaltrach    
    Untere Gasse 6, 74182 Obersulm-Affaltrach
    Termin: 15.30 Uhr – 17.00 Uhr
     
  • Offenburg    
    „Vom Bad zum Brunnen. Die Offenburger Mikwe.“
    Mikwe Offenburg    
    Ort: Glaserstraße 8 (Zugang über Bäckergasse), 77652 Offenburg
    Termin: 13 bis 17 Uhr Sonderöffnung  (Bitte beachten: es herrscht Maskenpflicht. Vielen Dank)
     
  • Schwäbisch Hall    
    Die Jüdische Abteilung (mit den Überresten der beiden Synagogen aus Unterlimpurg und Steinbach) ist zu besichtigen.
    Hällisch-Fränkisches Museum    
    Ort: Keckenhof 6, 74523 Schwäbisch Hall   
    Termine: 10.00 Uhr –  17.00 Uhr
     
  • Schwäbisch Hall-Hessental
    Führung: „Ein Arbeitslager in der Endphase der NS-Herrschaft“
    KZ-Gedenkstätte Hessental  
    Ort: Karl-Kurz-Straße (Nähe Bahnhof), 74523 Schwäbisch Hall-Hessental    
    Termin: 16.30 Uhr
     
  • Sulzburg
    Führung: „Reisen!
    Erfahrungswelten des ersten jüdischen Professors in Baden, Gustav Weil, gebürtig aus Sulzburg, gestorben in Heidelberg , beerdigt in Freiburg“
    Termine: 15.00 Uhr
    Ort: Ehemalige Synagoge Sulzburg
    Führung: „Die Architektur des Synagoge.
    Bemerkungen zum Synagogenbau in Baden vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis heute“
    Termin: 16.00 Uhr
    Ort: Ehemalige Synagoge Sulzburg
    Führung: „Erinnern in Baden-Württemberg.
    Zur Geschichte regionaler und raumschaftlicher Erinnerungen“
    Termin: 17.00 Uhr
    Ort: Ehemalige Synagoge Sulzburg
    Alle Führungen entsprechen den aktuellen Corona-Verordnungen. Die Teilnehmerzahl ist Corona bedingt  beschränkt.
    Anmeldung: Wir erbitten Anmeldung unter Tourist Information Sulzburg 07634/560040 oder 07634/560042.
     

  • Stuttgart    
    Themenführung: Jüdische Geschichte in Baden-Württemberg.
    Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Treffpunkt: Foyer
    Ort: Konrad-Adenauer-Straße 16, 70173 Stuttgart
    Termin: 11.00 Uhr
    Kosten: 5 Euro zzgl. Eintritt
     
  • Ulm
    Auf den Spuren ins Exil gegangener jüdischer Ulmer*innen. Biographischer Stadtgang
    Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg (DZOK)
    Ort: Treffpunkt: Weinhof/Brunnen, Weinhof 12, 89073 Ulm
    Termin: 11.00 Uhr
    Anmeldung: erforderlich bis spätestens zum 04.09.2020, 13.00 Uhr. Per Mail:  info@remove-this.dzok-ulm.de oder Telefon: 0731 21312
    Beitrag: 5 Euro
     
  • Waldshut-Tiengen
    Führung von Monika Geng: „Auf den Spuren Jüdischen Lebens in der Altstadt von Tiengen“
    Freundeskreis Jüdisches Leben in Waldshut-Tiengen
    Ort: Treffpunkt vor der kath. Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt in Tiengen, 79761 Waldshut-Tiengen
    Wegen der Corona-Situation ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt. Die Teilnahme ist kostenlos.
    Anmeldung: Bitte melden Sie sich per E-Mail an: fjl.WT@remove-this.web.de
    Termin: 16.00 Uhr
    Der Jüdische Friedhof ist geöffnet. 16.00 bis 17.30 Uhr
    Ort: Jüdischer Friedhof in der Feldbergstraße
    Hinweis: Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.
     
  • Kusterdingen-Wankheim
    Führung auf dem jüdischen Friedhof Wankheim
    Am Europäischen Tag der jüdischen Kultur wird eine öffentliche Führung von der Geschichtswerkstatt Tübingen und dem Förderverein für jüdische Kultur in Tübingen auf dem jüdischen Friedhof bei Wankheim angeboten. Der Friedhof war seit 1774 der Begräbnisort der jüdischen Landgemeinde Wankheim und nach dessen Auflösung 1882 der Beerdigungsplatz für die jüdische Gemeinde Tübingen-Reutlingen. Er ist ein interessantes kulturhistorisches Zeugnis des Wandels im Judentum und der wechselvollen Geschichte der Juden in Deutschland. Der Kulturwissenschaftler und Historiker Martin Ulmer von der Geschichtswerkstatt Tübingen wird anhand von Grabsteinen und einzelnen Biografien an diese Geschichte der Juden in Wankheim und Tübingen erinnern.
    Ort: Jüdischen Friedhof zwischen Wankheim/Kusterdingen (48°30'31.1"N 9°06'03.3"E)
    Termin: 6. September 2020, 15:00 Uhr
    Hinweis: Männer mögen bei der Führung auf dem Friedhof bitte Kopfbedeckung tragen.
    Anmeldung: Wegen der Corona-Krise ist eine Anmeldung bei der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. erforderlich: info@remove-this.geschichtswerkstatt-tuebingen.de
     

  • Werbach-Wenkheim    
    Die Synagoge und der jüdische Friedhof sind geöffnet.
    Jüdischer Friedhof Wenkheim / Gedenkstätte Synagoge Wenkheim     
    Ort: Breite Straße 7, 97956 Werbach-Wenkheim    
    Termin: 14.30 Uhr - 16.30 Uhr

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Europäischer Tag der Jüdischen Kultur 2019

"1999–2019: 20 Jahre Europäischer Tag der Jüdischen Kultur".

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur 2019

Tag der offenen Tür · Ausstellungen · Konzerte · Aufführungen · Vorträge

Jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen laden zur Begegnung ein.

Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur findet am 1. September 2019 gleichzeitig in rund dreißig Ländern statt.

Der Tag will dazu beitragen, das europäische Judentum, seine Geschichte, seine Traditionen und Bräuche besser bekannt zu machen. Er erinnert an die Beiträge des Judentums zur Kultur unseres Kontinents in Vergangenheit und Gegenwart.

Das diesjährige Motto ist: "1999–2019: 20 Jahre Europäischer Tag der Jüdischen Kultur".

An beiden Rheinufern zwischen Basel, Straßburg und Karlsruhe waren die Beziehungen zwischen den jüdischen Gemeinden und die Verbindung mit der regionalen Kultur stets sehr eng. Auf der elsässischen wie auf der deutschen Seite in Baden, Württemberg und Hohenzollern war bis zum 20. Jahrhundert das Landjudentum vorherrschend. Die religiösen jüdischen Bräuche wurden geachtet, wobei das jüdische Leben eng mit der Alltagskultur und den Landleben verflochten war. Bei aller Unterschiedlichkeit gab es über die Jahrhunderte hinweg eine wechselseitige Bereicherung in vielen Lebensbereichen.

In den jüdischen Gemeinden, an Gedenkstätten und Museen haben viele Ehrenamtliche ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm für den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur 2019 vorbereitet:  Ausstellungen, Konzerte, Synagogen und Friedhofsbesuche, kulinarische Entdeckungen, Filmvorführungen und Vorträge.

In diesem Jahr steht der Tag unter einem ganz besonderen Motto: „1999–2019: 20 Jahre Europäischer Tag der Jüdischen Kultur“.

Die Koordination und Organisation der Programme erfolgte durch B’nai Brith René Hirschler, Strasbourg, in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten in Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische
Bildung Baden-Württemberg.

Download Broschüre (Programm Baden-Württemberg)


Falls nichts Gegenteiliges erwähnt wird, finden alle Veranstaltungen am Sonntag, 1. September 2019, statt. Diese Zusammenstellung wurde im Mai 2019 abgeschlossen. Es kann kleine Änderungen geben. Um diese zu erfahren, können Sie auf www.jewisheritage.org/jh/index.php nachsehen.


 

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur 2018

Jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen laden zur Begegnung

Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur findet am 2. September 2018 gleichzeitig in rund dreißig Ländern statt.

Der Tag will dazu beitragen, das europäische Judentum, seine Geschichte, seine Traditionen und Bräuche besser bekannt zu machen. Er erinnert an die Beiträge des Judentums zur Kultur unseres Kontinents in Vergangenheit und Gegenwart.

Das diesjährige Thema ist "Storytelling".

An beiden Rheinufern zwischen Basel, Straßburg und Karlsruhe waren die Beziehungen zwischen den jüdischen Gemeinden und die Verbindung mit der regionalen Kultur stets sehr eng. Auf der elsässischen wie auf der deutschen Seite in Baden, Württemberg und Hohenzollern war bis zum 20. Jahrhundert das Landjudentum vorherrschend. Die religiösen jüdischen Bräuche wurden geachtet, wobei das jüdische Leben eng mit der Alltagskultur und den Landleben verflochten war. Bei aller
Unterschiedlichkeit gab es über die Jahrhunderte hinweg eine wechselseitige Bereicherung in vielen Lebensbereichen.

In den jüdischen Gemeinden, an Gedenkstätten und Museen haben viele Ehrenamtliche ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm für den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur 2018 vorbereitet:  Ausstellungen, Konzerte, Synagogen und Friedhofsbesuche, kulinarische Entdeckungen, Filmvorführungen und Vorträge. Viele dieser Veranstaltungen werden sich dieses Jahr auf das Leitthema Storytelling beziehen: Das Erzählen von Geschichten war schon immer großer Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses; in eine  Geschichte verpackt, wird das scheinbar Banale zum Leben erweckt und in etwas Erinnernswertes verwandelt. Geschichten ermöglichen uns, einen tieferen Sinn im Alltäglichen zu entdecken und Traditionen auf kommende Generationen zu übertragen.

Die Koordination und Organisation der Programme erfolgte durch B’nai Brith René Hirschler, Strasbourg, in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten in Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische
Bildung Baden-Württemberg.

Download Broschüre

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur – 2004 bis 2017

Ein Überblick über die vergangenen Tage der Jüdischen Kultur, mit Terminen, Mottos, Beschreibungen und Broschüren zum Download als PDF findet sich auf der Seite www.jewisheritage.org.
Europäischer Tag der Jüdischen Kultur – 2004 bis 2017

 

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