Veranstaltungen

Deportationen der Jüdinnen und Juden aus Württemberg und Hohenzollern nach Riga 1941

Veranstaltungen zum 80. Jahrestag 2021

Am 1. Dezember 1941 wurden etwa 1.000 Jüdinnen und Juden aus Württemberg und Hohenzollern vom Stuttgarter Inneren Nordbahnhof aus nach Riga im damals deutsch besetzten Lettland deportiert. Ab Ende November waren sie aus vielen verschiedenen Orten des damaligen Gaus Württemberg-Hohenzollern in die württembergische Landeshauptstadt gebracht und auf dem Killesberg in einem Sammellager interniert worden.


Anlässlich des 80. Jahrestags der Deportation finden in Baden-Württemberg verschiedene Veranstaltungen statt.

Corona-bedingt kann es zu kurzfristigen Änderungen im Programm kommen. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig bei den Veranstaltern.

Hechingen
Gedenkweg anlässlich des 80. Jahrestags der Deportation nach Riga -abgesagt

  • Beiträge: Mitglieder und Jugendguides der Initiative Hechinger Synagoge e. V., Schüler:innen des Beruflichen Schulzentrums Hechingen und Hohenzollerisches Landesmuseum
  • Termin: 27. November, 18 Uhr
  • Ort: Alte Synagoge Hechingen, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen
  • Veranstalter: Initiative Hechinger Synagoge e. V.

Horb-Rexingen
Vortrag: Der finale Raub und das Morden an der jüdischen Bevölkerung anlässlich der ersten Deportation der Jüdinnen und Juden nach Riga -abgesagt

  • Referent: Heinz Högerle
  • Termin: 29. November, 19.30 Uhr
  • Ort: Ehemalige Synagoge Rexingen, Freudenstädter Straße 16, 72160 Horb-Rexingen
  • Veranstalter: Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen e. V.

Rottenburg-Baisingen
Vortrag: „Eilt, betr. Juden – Evakuierung in den Osten“. 80 Jahre nach der Deportation der Juden aus Baisingen

  • Referent: Karlheinz Geppert
  • Termin: 28. November 2021, 17 Uhr
  • Ort: Schloss-Saal, Schloßstraße 2, Rottenburg am Neckar-Baisingen
  • Veranstalter: Förderverein Synagoge Baisingen e. V.

1941 –„ vor 80 Jahren: Im Sommer wurden die Vorbereitungen für die so genannte „Endlösung der Judenfrage“ getroffen, seit September mussten Jüdinnen und Juden ab dem Alter von sechs Jahren den „Gelben Stern“ tragen, ab Oktober durften die in Deutschland lebenden Jüdinnen und Juden nicht mehr auswandern. Zu den 1.000 Menschen, die mit einem ersten Transport aus Württemberg in den Osten Europas deportiert wurden, gehörten auch jüdische Bürgerinnen und Bürger aus Baisingen und aus Rottenburg. Am 28. November 1941 wurden 21 jüdische Frauen und Männer im Alter von 36 bis 62 Jahren von Baisingen auf den Stuttgarter Killesberg verschleppt. Aus Baisingen wurden insgesamt mehr als 60 Juden deportiert, darunter etwa 30 Zwangseingewiesene, und zwar am 1. Dezember 1941 nach Riga in Lettland ins Konzentrationslager Jungfernhof, am 26. April 1942 nach Izbica bei Lublin und zuletzt am 22. August 1942 nach Theresienstadt.


Stuttgart
Podiumsgespräch: 1941. Die Deportation der Jüdinnen und Juden aus Württemberg und Hohenzollern nach Riga

  • Termin: 24. November 2021, 19 Uhr
  • in den digitalen Raum verlegt
  • Veranstalter: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V., Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg und Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb e. V.
  • Referent:innen: Dr. Martin Ulmer (Geschäftsführer des Gedenkstättenverbunds Gäu-Neckar-Alb und Mitglied des Sprecherrats der LAGG), Friedemann Rincke (Kurator im „Hotel Silber“), Elke Banabak (Geschäftsführerin der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V.), Prof. Dr. Roland Müller (ehemaliger Leiter des Stuttgarter Stadtarchivs)
  • Kosten: Der Eintritt ist frei.
  • Anmeldung: veranstaltungen-hs@remove-this.hdgbw.de

Am 1. Dezember 1941 verließ der erste Deportationszug mit etwa 1.000 Jüdinnen und Juden aus Württemberg und Hohenzollern den Stuttgarter Nordbahnhof nach Riga in Lettland. Die Gestapo im „Hotel Silber“ organisierte die Deportation; bis 1945 folgten elf weitere. Nur wenige der Deportierten überlebten den Holocaust.
Anlässlich des 80. Jahrestages der ersten Deportation sprechen Dr. Martin Ulmer, Friedemann Rincke und Elke Banabak über die Täter*innen, Akteur*innen und Abläufe der Deportation, über die deportierten Jüdinnen und Juden und die Erinnerung an das Ereignis und die Betroffenen. Prof. Dr. Roland Müller wirft einen Blick auf Riga und berichtet, wie dort an die deportierten und ermordeten Jüdinnen und Juden erinnert wird.
Dr. Katrin Hammerstein und Andreas Schulz von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg moderieren das Gespräch.

Die Veranstaltung kann auf dem YouTube-Kanal des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg nachgeschaut werden. Hier geht's zur Aufzeichnung


Gedenkveranstaltungen - abgesagt

  • Termin: 1. Dezember 2021
  • 14 Uhr: Zeichen der Erinnerung (Innerer Nordbahnhof, Otto Umfrid Straße)
    14.30 Uhr: Killesberg, Feuerbacher Eingang (ehemals „Ländliche Gaststätte“) an der Stele
    14.30 Uhr: Killesberg, Gedenkstätte/Gedenkstein an der „Grünen Fuge“ (Nähe Bahnhof Killesbergbähnle)

    16 Uhr: Akademie der Bildenden Künste (Am Weißenhof 1): Zentrale Gedenkveranstaltung, Anmeldung bis zum 29.11. an achim.laur@remove-this.stuttgart.de

  • Veranstalter: Lernort Geschichte, Zeichen der Erinnerung e. V. und Wirtemberg-Gymnasium Stuttgart
  • Kosten: Der Eintritt ist frei.

Programm


Ulm
Fest- und Gedenkkonzert des Scherer-Ensembles: „100 (+1) Jahre Peter Ury“. In Erinnerung an den 1939 aus Ulm vertriebenen jüdischen Musiker - verschoben auf Mai 2022

  • Musiker:innen und Referent:innen: Scherer-Ensemble (Helen Willis, Sopran, Henning Jensen, Tenor, Thomas Müller, Bariton, Dr. Andreas Weil, Klavier. Weiterhin wirken mit Dr. Nicola Wenge (DZOK), Münsterpfarrer Peter Schaal-Ahlers sowie Peter Urys Sohn David Ury. Die Gesamtleitung liegt bei Thomas Müller.
  • Termin: 3. November 2021, 19.30 Uhr
  • Ort: Wengensaal, St. Michael zu den Wengen, Wengengasse 8, 89073 Ulm
  • Veranstalter: Verein für Kunst und Altertum in Ulm und Oberschwaben, Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg (DZOK), Wengengemeinde, gefördert von der Stadt Ulm und der pbb Stiftung für Kunst und Wissenschaft
  • Kosten: 12 Euro/8 Euro.
  • Anmeldung: info@verein-ulm-oberschwaben.de

Das Konzert beleuchtet das kompositorische und schriftstellerische Werk von Peter Ury und gibt einige Einblicke in die Biografie des Musikers. Aufgeführt werden auch Werke, die in jüngster Zeit aus den Trümmern des 2009 untergegangenen Kölner Stadtarchivs geborgen werden konnten.

 

Filmvorführung und Gespräch mit David Ury: „Ulmer Begegnungen“ - verschoben auf Mai 2022

  • Referenten: Dr. Silvester Lechner und David Ury
  • Termin: 4. November 2021, 19 Uhr
  • Ort: Club Orange, EinsteinHaus, Kornhausplatz 5, 89073 Ulm
  • Veranstalter: Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg (DZOK), Volkshochschule Ulm
  • Kosten: Der Eintritt ist frei.

Auf den Spuren seines Vaters drehte David Ury einen dokumentarischen Film mit dem Titel „Ulmer Begegnungen“. Der 40-minütige Film basiert auf dem gleichnamigen Bericht, den Peter Ury im September 1945 in der Londoner Emigranten-Zeitschrift „Freie Tribüne“ veröffentlichte. Im Gespräch mit Dr. Silvester Lechner, dem ehemaligen Leiter des DZOK, berichtet David Ury über seine filmische Spurensuche und die Familiengeschichte.

 

Eröffnungsmatinee zur Sonderausstellung „Verweigerte Ehre – Hans Hirschfeld“ - verschoben auf Mai 2022

  • Referent:innen: Einführung durch Kurator Prof. Peter Voßwinkel; Podiumsgespräch mit Prof. Florian Steger, Sven Vauth, Prof. Voßwinkel, Prof. Michael Wettengel, Dr. Jan Watzlawik, Dr. Nicola Wenge, Moderation: Prof. Peter Gierschik
  • Termin: 28. November 2021, 11 Uhr
  • Ort: KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg, Am Hochsträß 1, 89073 Ulm
  • Veranstalter: Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg (DZOK), Universität Ulm
  • Die Veranstaltung wird auch live auf dem Youtube-Kanal des DZOK übertragen.

 

Vortrag: „A brief history of eugenics: implications for medicine in the 21st century“ - verschoben auf Mai 2022

  • Referent: Dr. Allen Spiegel, Dean Emeritus des Albert-Einstein-College, New York
  • Termin: 1. Dezember 2021, 16 Uhr
  • Ort: Universität Ulm
  • Veranstalter: Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg (DZOK), Universität Ulm
  • Der Vortrag findet in Präsenz mit Übertragung statt. Es gelten die Zugangsregelungen der Universität Ulm.

 

Sonderführung durch die Ausstellung „Verweigerte Ehre – Hans Hirschfeld“ - verschoben auf Mai 2022

  • Referentinnen: Studierende der Universität Ulm
  • Termin: 12. Dezember 2021, 15.30 Uhr
  • Ort: KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg, Am Hochsträß 1, 89073 Ulm
  • Veranstalter: Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg (DZOK), Universität Ulm

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2021 - Presseberichte zu den Veranstaltungen und Gedenkfeiern

2021 - Presseberichte zu den Veranstaltungen und Gedenkfeiern

Stuttgart

Bericht über das Podiumsgespräch zum Thema „Deportation der Jüdinnen und Juden aus Württemberg und Hohenzollern nach Riga“ am 24. November 2021 (Veranstalter: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V., Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg und Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb e. V.)
Stuttgarter Nachrichten

Berichte über die Gedenkfeier am Killesberg am 1. Dezember 2021 (Veranstalter: Lernort Geschichte, Zeichen der Erinnerung e. V. und Wirtemberg-Gymnasium Stuttgart)
SWR Aktuell
Stadt Stuttgart

 


 

2021 - Veranstaltungen und Gedenkfeiern

2021 - Veranstaltungen und Gedenkfeiern

Am 1. Dezember 1941 wurden etwa 1.000 Jüdinnen und Juden aus Württemberg und Hohenzollern vom Stuttgarter Inneren Nordbahnhof aus nach Riga im damals deutsch besetzten Lettland deportiert. Ab Ende November waren sie aus vielen verschiedenen Orten des damaligen Gaus Württemberg-Hohenzollern in die württembergische Landeshauptstadt gebracht und auf dem Killesberg in einem Sammellager interniert worden. Anlässlich des 80. Jahrestags der Deportation fanden in Baden-Württemberg verschiedene Veranstaltungen statt.


Hechingen
Gedenkweg anlässlich des 80. Jahrestags der Deportation nach Riga -abgesagt

  • Beiträge: Mitglieder und Jugendguides der Initiative Hechinger Synagoge e. V., Schüler:innen des Beruflichen Schulzentrums Hechingen und Hohenzollerisches Landesmuseum
  • Termin: 27. November, 18 Uhr
  • Ort: Alte Synagoge Hechingen, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen
  • Veranstalter: Initiative Hechinger Synagoge e. V.

Horb-Rexingen
Vortrag: Der finale Raub und das Morden an der jüdischen Bevölkerung anlässlich der ersten Deportation der Jüdinnen und Juden nach Riga -abgesagt

  • Referent: Heinz Högerle
  • Termin: 29. November, 19.30 Uhr
  • Ort: Ehemalige Synagoge Rexingen, Freudenstädter Straße 16, 72160 Horb-Rexingen
  • Veranstalter: Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen e. V.

Rottenburg-Baisingen
Vortrag: „Eilt, betr. Juden – Evakuierung in den Osten“. 80 Jahre nach der Deportation der Juden aus Baisingen

  • Referent: Karlheinz Geppert
  • Termin: 28. November 2021, 17 Uhr
  • Ort: Schloss-Saal, Schloßstraße 2, Rottenburg am Neckar-Baisingen
  • Veranstalter: Förderverein Synagoge Baisingen e. V.

1941 –„ vor 80 Jahren: Im Sommer wurden die Vorbereitungen für die so genannte „Endlösung der Judenfrage“ getroffen, seit September mussten Jüdinnen und Juden ab dem Alter von sechs Jahren den „Gelben Stern“ tragen, ab Oktober durften die in Deutschland lebenden Jüdinnen und Juden nicht mehr auswandern. Zu den 1.000 Menschen, die mit einem ersten Transport aus Württemberg in den Osten Europas deportiert wurden, gehörten auch jüdische Bürgerinnen und Bürger aus Baisingen und aus Rottenburg. Am 28. November 1941 wurden 21 jüdische Frauen und Männer im Alter von 36 bis 62 Jahren von Baisingen auf den Stuttgarter Killesberg verschleppt. Aus Baisingen wurden insgesamt mehr als 60 Juden deportiert, darunter etwa 30 Zwangseingewiesene, und zwar am 1. Dezember 1941 nach Riga in Lettland ins Konzentrationslager Jungfernhof, am 26. April 1942 nach Izbica bei Lublin und zuletzt am 22. August 1942 nach Theresienstadt.


Stuttgart
Podiumsgespräch: 1941. Die Deportation der Jüdinnen und Juden aus Württemberg und Hohenzollern nach Riga

  • Termin: 24. November 2021, 19 Uhr
  • in den digitalen Raum verlegt
  • Veranstalter: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V., Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg und Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb e. V.
  • Referent:innen: Dr. Martin Ulmer (Geschäftsführer des Gedenkstättenverbunds Gäu-Neckar-Alb und Mitglied des Sprecherrats der LAGG), Friedemann Rincke (Kurator im „Hotel Silber“), Elke Banabak (Geschäftsführerin der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V.), Prof. Dr. Roland Müller (ehemaliger Leiter des Stuttgarter Stadtarchivs)
  • Kosten: Der Eintritt ist frei.
  • Anmeldung: veranstaltungen-hs@remove-this.hdgbw.de

Am 1. Dezember 1941 verließ der erste Deportationszug mit etwa 1.000 Jüdinnen und Juden aus Württemberg und Hohenzollern den Stuttgarter Nordbahnhof nach Riga in Lettland. Die Gestapo im „Hotel Silber“ organisierte die Deportation; bis 1945 folgten elf weitere. Nur wenige der Deportierten überlebten den Holocaust.
Anlässlich des 80. Jahrestages der ersten Deportation sprechen Dr. Martin Ulmer, Friedemann Rincke und Elke Banabak über die Täter*innen, Akteur*innen und Abläufe der Deportation, über die deportierten Jüdinnen und Juden und die Erinnerung an das Ereignis und die Betroffenen. Prof. Dr. Roland Müller wirft einen Blick auf Riga und berichtet, wie dort an die deportierten und ermordeten Jüdinnen und Juden erinnert wird.
Dr. Katrin Hammerstein und Andreas Schulz von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg moderieren das Gespräch.

Die Veranstaltung kann auf dem YouTube-Kanal des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg nachgeschaut werden. Hier geht's zur Aufzeichnung


Gedenkveranstaltungen - abgesagt

  • Termin: 1. Dezember 2021
  • 14 Uhr: Zeichen der Erinnerung (Innerer Nordbahnhof, Otto Umfrid Straße)
    14.30 Uhr: Killesberg, Feuerbacher Eingang (ehemals „Ländliche Gaststätte“) an der Stele
    14.30 Uhr: Killesberg, Gedenkstätte/Gedenkstein an der „Grünen Fuge“ (Nähe Bahnhof Killesbergbähnle)

    16 Uhr: Akademie der Bildenden Künste (Am Weißenhof 1): Zentrale Gedenkveranstaltung, Anmeldung bis zum 29.11. an achim.laur@remove-this.stuttgart.de

  • Veranstalter: Lernort Geschichte, Zeichen der Erinnerung e. V. und Wirtemberg-Gymnasium Stuttgart
  • Kosten: Der Eintritt ist frei.

Programm


Ulm
Fest- und Gedenkkonzert des Scherer-Ensembles: „100 (+1) Jahre Peter Ury“. In Erinnerung an den 1939 aus Ulm vertriebenen jüdischen Musiker

  • Musiker:innen und Referent:innen: Scherer-Ensemble (Helen Willis, Sopran, Henning Jensen, Tenor, Thomas Müller, Bariton, Dr. Andreas Weil, Klavier. Weiterhin wirken mit Dr. Nicola Wenge (DZOK), Münsterpfarrer Peter Schaal-Ahlers sowie Peter Urys Sohn David Ury. Die Gesamtleitung liegt bei Thomas Müller.
  • Termin: 3. November 2021, 19.30 Uhr
  • Ort: Wengensaal, St. Michael zu den Wengen, Wengengasse 8, 89073 Ulm
  • Veranstalter: Verein für Kunst und Altertum in Ulm und Oberschwaben, Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg (DZOK), Wengengemeinde, gefördert von der Stadt Ulm und der pbb Stiftung für Kunst und Wissenschaft
  • Kosten: 12 Euro/8 Euro.
  • Anmeldung: info@verein-ulm-oberschwaben.de

Das Konzert beleuchtet das kompositorische und schriftstellerische Werk von Peter Ury und gibt einige Einblicke in die Biografie des Musikers. Aufgeführt werden auch Werke, die in jüngster Zeit aus den Trümmern des 2009 untergegangenen Kölner Stadtarchivs geborgen werden konnten.

 

Filmvorführung und Gespräch mit David Ury: „Ulmer Begegnungen“

  • Referenten: Dr. Silvester Lechner und David Ury
  • Termin: 4. November 2021, 19 Uhr
  • Ort: Club Orange, EinsteinHaus, Kornhausplatz 5, 89073 Ulm
  • Veranstalter: Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg (DZOK), Volkshochschule Ulm
  • Kosten: Der Eintritt ist frei.

Auf den Spuren seines Vaters drehte David Ury einen dokumentarischen Film mit dem Titel „Ulmer Begegnungen“. Der 40-minütige Film basiert auf dem gleichnamigen Bericht, den Peter Ury im September 1945 in der Londoner Emigranten-Zeitschrift „Freie Tribüne“ veröffentlichte. Im Gespräch mit Dr. Silvester Lechner, dem ehemaligen Leiter des DZOK, berichtet David Ury über seine filmische Spurensuche und die Familiengeschichte.

 

Eröffnungsmatinee zur Sonderausstellung „Verweigerte Ehre – Hans Hirschfeld“

  • Referent:innen: Einführung durch Kurator Prof. Peter Voßwinkel; Podiumsgespräch mit Prof. Florian Steger, Sven Vauth, Prof. Voßwinkel, Prof. Michael Wettengel, Dr. Jan Watzlawik, Dr. Nicola Wenge, Moderation: Prof. Peter Gierschik
  • Termin: 28. November 2021, 11 Uhr
  • Ort: KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg, Am Hochsträß 1, 89073 Ulm
  • Veranstalter: Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg (DZOK), Universität Ulm
  • Die Veranstaltung wird auch live auf dem Youtube-Kanal des DZOK übertragen.

 

Vortrag: „A brief history of eugenics: implications for medicine in the 21st century“

  • Referent: Dr. Allen Spiegel, Dean Emeritus des Albert-Einstein-College, New York
  • Termin: 1. Dezember 2021, 16 Uhr
  • Ort: Universität Ulm
  • Veranstalter: Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg (DZOK), Universität Ulm
  • Der Vortrag findet in Präsenz mit Übertragung statt. Es gelten die Zugangsregelungen der Universität Ulm.

 

Sonderführung durch die Ausstellung „Verweigerte Ehre – Hans Hirschfeld“

  • Referentinnen: Studierende der Universität Ulm
  • Termin: 12. Dezember 2021, 15.30 Uhr
  • Ort: KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg, Am Hochsträß 1, 89073 Ulm
  • Veranstalter: Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg (DZOK), Universität Ulm

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