Gedenkstätten in Baden-Württemberg, gedenkstaetten-bw.de

Virtuelle Ausstellung zur LAGG

Dingliche Erinnerung

Objekte aus Gedenkstätten der LAGG

Aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg (LAGG) präsentieren LpB und LAGG eine virtuell begehbare Ausstellung. Gezeigt werden 56 Objekte aus Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen der LAGG. Die Exponate geben einen Einblick in die Vielfalt der Gedenkstättenlandschaft von Baden-Württemberg.

zur Ausstellung

 

Jugend- und Vermittlungsarbeit

Aktiv werden

Ausbildung zu Jugendguides an Gedenkstätten 2026 (Träger: LAGG/LpB)

Jugendguides leisten einen wichtigen Beitrag zur pädagogisch-didaktischen Arbeit an Gedenkstätten in Baden-Württemberg. Nach dem Konzept „Jugendliche führen Jugendliche“ sollen auch im Schuljahr 2025/26 wieder Jugendguides für die Arbeit an Gedenkstätten ausgebildet werden. Die Ausbildung findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Jugend- und Vermittlungsarbeit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen Baden-Württemberg (LAGG) statt.

weitere Informationen und Anmeldung

Erinnern – Erfahren – Erlernen

Leitfaden

Pädagogische Ansätze und Konzepte für Jugend und Vermittlungsarbeit an Gedenkstätten.
Der Leitfaden vermittelt grundsätzliche Erkenntnisse zur Jugend- und Vermittlungsarbeit, stellt didaktische Methoden vor, präsentiert erprobte Einzelbeispiele aus der Praxis und zeigt weiterzuentwickelnde Strategien wie etwa das angestrebte Qualifizierungsprogramm für Jugendguides auf.
Download (PDF, 6,8 MB)

Mössinger Generalstreik

Eine Multimedia-Reportage

Studierende der Uni Tübingen haben die Geschichte des Mössinger Generalstreiks von 1933 filmisch aufbereitet und in diesem Multimedia-Angebot veröffentlicht. Neben der Chronologie des Streiks beschäftigt sich die Seite mit der kollektiven Erinnerung an das Ereignis und deren Entwicklung von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.
Multimedia-Reportage

Filmprojekt: „Mehr als alte Steine“

Wie Geschichte erlebbar gemacht wird

In Zusammenarbeit mit der LpB erstellten Studierende der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) im Rahmen der Lehrveranstaltung „Videoproduktion“ einen Film über die Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg.
weitere Infos und Film

#Geschichtenebenan

Instagram-Projekt zu Orten der NS-Geschichte in Baden-Württemberg

An vielen Orten finden sich Spuren von Verfolgung und Ausgrenzung unter dem nationalsozialistischen Regime. Im Rahmen des Projekts „#Geschichtenebenan“ dokumentieren Jugendliche in ihrer Heimatstadt solche Orte auf dem eigens dafür erstellten Instagram-Kanal „geschichtenebenan“. Das Projekt findet in Kooperation mit Schulen und Gedenkstätten in Baden-Württemberg statt. Die fotografische Begleitung erfolgt durch Andreas Langen (die arge lola, Stuttgart).
zu den Berichten

Gedenkstätten in Baden-Württemberg 2021

Geschichte und Erinnerung vor Ort erleben

Film-Dokumentation

KZ-Gedenkstätte Neckarelz | Gedenkstätte Grafeneck | Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm | Jüdische Museum Emmendingen.

In Baden-Württemberg ist die Gedenkstättenlandschaft besonders vielfältig. In diesem Film laden vier Beispiele exemplarisch für über 70 Orte zum Besuch ein.
Erstellt von Sibylle Tiedemann, Regisseurin und Produzentin aus Neu-Ulm/Berlin, im Auftrag der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg (LAGG) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Aus den Gedenkstätten

Kulturpreis an den Trägerverein des Jüdischen Museums Emmendingen

Der Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e. V. hat am 26. November 2025 den Kulturpreis der Stadt Emmendingen für sein außerordentliches Engagement im kulturellen Bereich und die jahrzehntelange Gedenk-, Erinnerungs-, Vermittlungs- und Bildungsarbeit im Jüdischen Museum Emmendingen und bei zahlreichen Veranstaltungen erhalten.

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Anspruch und Wirklichkeit

Gesellschaftspolitische Herausforderungen für die Gedenkstättenarbeit

Bei der Tagung in Stuttgart-Hohenheim wurden vor dem Hintergrund des Rechtsrucks in Deutschland und Europa, eines zunehmenden Antisemitismus und geschichtspolitischer Polarisierung aktuelle gesellschaftspolitische und fachliche Herausforderungen der Gedenkstättenarbeit in den Blick genommen.

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Weitere BEITRÄGE AUS DEN GEDENKSTÄTTEN mit Hinweisen auf Veranstaltungen, Aussstellungen und weiterführenden Informationen finden Sie ab dem Jahr 2011 hier...

Podcasts und Audio-Beiträge zur Erinnerungskultur

NS-Geschichte und Gesellschaft heute

Gedenkstättenarbeit 75 Jahre nach Kriegsende

Fragen rund um Populismus, Nationalismus, Rechtsradikalismus aber auch die Verharmlosung der Geschichte des NS-Regimes – damit kommen die Besucherinnen und Besucher zu den baden-württembergischen Gedenkstätten. Sie wünschen sich Orientierung für die heutige Zeit. Zum 75-jährigen Kriegsende in diesem Jahr ist es den Gedenkstätten besonders wichtig, zu vermitteln wohin Nationalismus und Demokratieverlust führen können. Dabei geht es auch um unser Geschichtsbewusstsein und Urteilsvermögen.
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Schlussstriche und lokale Erinnerungskulturen

Zwischen 1942 und 1945 existierten in den heutigen Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz etwa 40 KZ-Außenlager des Konzentrationslager Natzweiler (Elsass). Nach Kriegsende geriet die Geschichte dieser Lager oftmals für Jahrzehnte in „Vergessenheit“, ehe sich in den 1980er Jahren lokale Gruppen und Initiativen für eine umfassende Aufarbeitung und dauerhafte Erinnerung an die Opfer einsetzten. Marco Brenneisen, Mitarbeiter am MARCHIVUM Mannheim, beleuchtet in seinem Beitrag die Phasen und Zäsuren des gesellschaftlichen, administrativen wie auch politischen Umgangs mit den KZ-Außenlagern und zeichnet die erinnerungskulturellen Entwicklungen in den südwestdeutschen Orten seit 1945 nach.
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Digitalisierung an Gedenkstätten

Die Digitalisierung erfasst heutzutage alle Lebensbereiche, überall bestimmen Vernetzung und virtuelle Kommunikation und Interaktion die Diskurse. Auch an Gedenkstätten haben seit einiger Zeit verstärkt Diskussionen eingesetzt, wie digitale Medien und Prozesse in die Arbeit eingebunden werden können. In diesem Audiobeitrag gibt Andreas Schulz vom Fachbereich Gedenkstättenarbeit einen knappen Überblick über die Themen, über die Gedenkstättenmitarbeiter, Pädagogen und Fachwissenschaftler derzeit an Gedenkstätten diskutieren.
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Digitalisierung und Archivierung

Digitales Angebot des Jüdischen Museums Emmendingen

Das digitale Gedenkbuch für die Emmendinger Jüdinnen und Juden

Der Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen stellt in seinem digitalen Gedenkbuch Biografien von Emmendinger Jüdinnen und Juden vor – ein digitaler Weg der Erinnerung an ihr Schicksal.
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Digitale Angebote des Blauen Hauses Breisach

Virtueller Rundgang und Videocast

Mit einem virtuellen Rundgang mit acht Stationen führt das Blaue Haus Breisach Online-Nutzer durch seine Geschichte. In einem Videocast erzählen Mitarbeiter*innen der Gedenkstätte über Brief- und Bildergeschichten aus dem Camp de Gurs.  
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Digitale Angebote des Projekts Lernort Kislau

Online-Geschichtsportal mit Motion Comics und einer Quiz-Reihe „Geschichte bewegt"

Das Projekt Lernort Kislau bietet über das Online-Geschichtsportal und die im Netz abrufbaren Motion Comics hinaus, neuerdings auch eine Quiz-Reihe  „Geschichte bewegt" für das Homeschooling an.   
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Digitale Angebote des DZOK Ulm

"75 Jahre nach der Befreiung" – Gedenkstättenveranstaltungen und Sonderausstellungen gehen digitale Wege

Das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg setzt in Corona-Zeiten mit „Befreiungs-Posts“, der Online-Ausstellung „Nebenan“ und digitalem Mitteilungsheft auf neue inhaltliche Formate der Informationsvermittlung.
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Digitalisierung des Privatarchivs von Wilhelm Josef Waibel

Die Theresienkapelle Singen digitalisiert Egodokumente ukrainischer Zwangsarbeiter

Das aus der Aufarbeitungs-, Geschichts- und Versöhnungsarbeit des Singener Wilhelm Josef Waibel entstandene Archiv mit Zeitdokumenten, Fotografien und Egodokumenten ehemaliger Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen wurde teilweise durch den Förderverein  Theresienkapelle Singen e.V. digitalisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
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Leitfaden zur Archivarbeit und Digitalisierung

Informationen und Anleitungen zur Archivarbeit in Gedenkstätten

Gedenkstätten verfügen oft über wertvolle private Nachlässe, Zeitzeugeninterviews und historische Dokumente zur NS-Geschichte vor Ort. In einem Modellprojekt des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg Ulm (DZOK) wurde die Archivarbeit beispielhaft so moderniesiert, dass die vorhandenen Quellen mit vergleichsweise geringen Mitteln und unter ehrenamtlicher Mitarbeit nachhaltig gesichert und erschlossen werden können. Der Leitfaden bietet praktische Unterstützung für Gedenkstätten, wie eine materielle Sicherung des Archivguts gelingen kann.
zum Leitfaden (PDF, 3,9 MB)

"Ausgrenzung – Raub – Vernichtung"

Forschungsergebnisse zur Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung in Württemberg und Hohenzollern

Raubzug von NS-Akteuren und „Volksgemeinschaft“

Die Enteignung der jüdischen Bevölkerung und die Vernichtung ihrer wirtschaftlichen Existenz durch die Nationalsozialisten gelten als die wohl umfassendste Raubaktion in der neueren Geschichte Europas. Wie wurde dieser Prozess in Württemberg und Hohenzollern vorangetrieben? Dies untersucht die Publikation „Ausgrenzung – Raub – Vernichtung. NS-Akteure und ‚Volksgemeinschaft‘ gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern 1933 bis 1945“, die soeben bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg erschienen ist. Herausgeber des fast 600 Seiten starken Werks sind Heinz Högerle und Dr. Martin Ulmer vom Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar Alb e. V. sowie Dr. Peter Müller vom Landesarchiv Baden-Württemberg.
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