Gedenkstätten

 
  • Gedenkstätte Grafeneck

    Außenansicht Gedenkstätte GrafeneckIn Baden-Württemberg verweisen mehr als 70 Gedenkstätten auf die unterschiedlichen Verfolgungskomplexe in der NS-Diktatur. Hier finden Sie Informationen zur Geschichte und Aufarbeitungsgeschichte dieser historischen Orte und zu ihren Angeboten. Das Foto zeigt das Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Grafeneck. (Foto: Gedenkstätte Grafeneck)

  • (Foto: Schwarzwälder Bote/Maria Hopp)

    Jüdischer Betsaal in HorbDer einstige jüdische Betsaal in Horb ist heute ein Lern- und Gedenkort. Das Foto zeigt die israelische Künstlerin Margaritha Rosenberg, wie sie an diesem Ort der Toleranz und des interreligiösen Dialogs Chanukka eröffnet. (Foto: Schwarzwälder Bote/Maria Hopp)

  • Georg Elser GedenkstätteIn Königsbronn informiert seit 1998 die Georg Elser Gedenkstätte über den Hitler-Attentäter, der in Gestalt einer Bronzeskulptur die Besucherinnen und Besucher am Bahnhof empfängt. (Foto: LpB)

  • KZ-Gedenkstätte NeckarelzDie KZ-Gedenkstätte Neckarelz eröffnet unterschiedliche Zugänge zur Geschichte dieses ehemaligen Lagers im KZ-Komplex Natzweiler, das zugleich zum Rüstungsprojekt mit dem Tarnnamen „Goldfisch“ gehörte. (Foto: Tim Krieger)

  • Jüdisches Museum GailingenDas einstige Schulhaus der jüdischen Gemeinde in Gailingen beherbergt heute das Zentrum jüdischer Geschichte und Kultur am Bodensee und Hochrhein. Die Ausstellungsobjekte erzählen vom Alltag der jüdischen Landgemeinde, die noch Mitte des 19. Jahrhunderts die größte im Großherzogtum Baden war. (Foto: Verein für Jüdische Geschichte Gailingen e.V.)

  • Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg, UlmIm Fort Oberer Kuhberg befand sich vom November 1933 bis Juli 1935 das Konzentrationslager für das Land Württemberg. Heute erinnert dort die KZ-Gedenkstätte an die Zerstörung der Menschenrechte an diesem Ort. (Foto: DZOK Ulm)

  • Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und RomaIn Heidelberg informiert das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma über den nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma. Eine Namenswand erinnert an die 21.000 Opfer aus Deutschland, die fast alle in Auschwitz-Birkenau ermordet wurden. (Foto: Kehrel/Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma)

  • Ulmer Denkstätte Weiße RoseDie Ulmer Denkstätte Weiße Rose porträtiert in ihrer Ausstellung 26 Jugendliche, die sich auf unterschiedliche Weise dem Nationalsozialismus verweigert haben, darunter auch Hans und Sophie Scholl. (Foto: vh Ulm)

Gedenktage

Gedenktage erinnern an bedeutende historische Ereignisse, die den Lauf der Geschichte prägten. Sie halten die Opfer der Nationalsozialisten, den Widerstand gegen die NS-Diktatur oder auch das Kriegsende im Bewusstsein.
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Ausstellungen

Zur Ausleihe: eine Foto-Dokumentation "Nebenan. Die Nachbarschaften der Lager Auschwitz I–III", zur Geschichte des Hitler-Attentäters Georg Elser aus Königsbronn, zum KZ-Komplex Natzweiler beiderseits des Rheins und über das Schicksal vier deportierter jüdischer Kinder aus Mannheim.
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Gedenktage und historische Dossiers

2./3. August 1944

Gedenktage der Sinti und Roma

Jahrzehnte hat es gedauert, bis der Völkermord an den Sinti und Roma in das öffentliche Bewusstsein einbezogen worden ist. In der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland fand lange Zeit weder eine politische noch eine juristische Aufarbeitung des Völkermords an den Sinti und Roma statt. 1982 erfolgte schließlich die offizielle politische Anerkennung des Verbrechens der Nationalsozialisten an der Minderheit durch Bundeskanzler Helmut Schmidt. Heute erinnert eine Reihe von Gedenktagen an die Verfolgung und Ermordung der Sinti und Roma. So z. B. vom 2. auf den 3. August 1944 an die Liquidierung des „Zigeunerlagers".
Überblick "Gedenktage - Sinti und Roma"

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur

Tag der offenen Tür · Ausstellungen · Konzerte · Aufführungen · Vorträge

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur 2020

Motto 2020: "Jewisch Journeys/Jüdische Reisen".

Sonntag, 6. September 2020
Der Tag der Jüdischen Kultur findet gleichzeitig in rund 30 Ländern statt. Er will dazu beitragen, das europäische Judentum, seine Geschichte, seine Traditionen und Bräuche besser bekannt zu machen. Er erinnert an die Beiträge des Judentums zur Kultur unseres Kontinents in Vergangenheit und Gegenwart. Das diesjährige Motto lautet: "Jewisch Journeys/Jüdische Reisen".
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Web-Talks der LpB

Der Netzplatz der LpB — Diskutieren Sie einfach mit!

Fake News und Verschwörungstheorien

früher und heute

Web-Talk verpasst - einfach nochmal anhören... (Web-Talk  vom 14. Juli 2020)
Fake News und Verschwörungstheorien sind kein neues Phänomen. Vielmehr haben sie eine lange und folgenschwere Geschichte. In dem Web-Talk vom 14. Juli 2020 diskutierten Prof. Dr. Michael Butter (Universität Tübingen), Prof. Dr. Markus Appel (Universität Würzburg) und Sibylle Thelen (Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg) mit dem SWR-Moderator Mark Kleber über die Frage, wie Fake News und Verschwörungstheorien in der Vergangenheit entstanden und heute noch entstehen. Eine Kooperation vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
Rückblick Web-Talk (Museum Hotel Silber)

Podcasts und Audio-Beiträge zur Erinnerungskultur

NS-Geschichte und Gesellschaft heute

Gedenkstättenarbeit 75 Jahre nach Kriegsende

Fragen rund um Populismus, Nationalismus, Rechtsradikalismus aber auch die Verharmlosung der Geschichte des NS-Regimes – damit kommen die Besucherinnen und Besucher zu den baden-württembergischen Gedenkstätten. Sie wünschen sich Orientierung für die heutige Zeit. Zum 75-jährigen Kriegsende in diesem Jahr ist es den Gedenkstätten besonders wichtig, zu vermitteln wohin Nationalismus und Demokratieverlust führen können. Dabei geht es auch um unser Geschichtsbewusstsein und Urteilsvermögen.
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Schlussstriche und lokale Erinnerungskulturen

Zwischen 1942 und 1945 existierten in den heutigen Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz etwa 40 KZ-Außenlager des Konzentrationslager Natzweiler (Elsass). Nach Kriegsende geriet die Geschichte dieser Lager oftmals für Jahrzehnte in „Vergessenheit“, ehe sich in den 1980er Jahren lokale Gruppen und Initiativen für eine umfassende Aufarbeitung und dauerhafte Erinnerung an die Opfer einsetzten. Marco Brenneisen, Mitarbeiter am MARCHIVUM Mannheim, beleuchtet in seinem Beitrag die Phasen und Zäsuren des gesellschaftlichen, administrativen wie auch politischen Umgangs mit den KZ-Außenlagern und zeichnet die erinnerungskulturellen Entwicklungen in den südwestdeutschen Orten seit 1945 nach.
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Digitalisierung an Gedenkstätten

Die Digitalisierung erfasst heutzutage alle Lebensbereiche, überall bestimmen Vernetzung und virtuelle Kommunikation und Interaktion die Diskurse. Auch an Gedenkstätten haben seit einiger Zeit verstärkt Diskussionen eingesetzt, wie digitale Medien und Prozesse in die Arbeit eingebunden werden können. In diesem Audiobeitrag gibt Andreas Schulz vom Fachbereich Gedenkstättenarbeit einen knappen Überblick über die Themen, über die Gedenkstättenmitarbeiter, Pädagogen und Fachwissenschaftler derzeit an Gedenkstätten diskutieren.
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Digitalisierung und Archivierung

Digitale Angebote des Projekts Lernort Kislau

Online-Geschichtsportal mit Motion Comics und einer Quiz-Reihe „Geschichte bewegt"

Das Projekt Lernort Kislau bietet über das Online-Geschichtsportal und die im Netz abrufbaren Motion Comics hinaus, neuerdings auch eine Quiz-Reihe  „Geschichte bewegt" für das Homeschooling an.   
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Digitale Angebote des DZOK Ulm

"75 Jahre nach der Befreiung" – Gedenkstättenveranstaltungen und Sonderausstellungen gehen digitale Wege

Das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg setzt in Corona-Zeiten mit „Befreiungs-Posts“, der Online-Ausstellung „Nebenan“ und digitalem Mitteilungsheft auf neue inhaltliche Formate der Informationsvermittlung.
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Digitalisierung des Privatarchivs von Wilhelm Josef Waibel

Die Theresienkapelle Singen digitalisiert Egodokumente ukrainischer Zwangsarbeiter

Das aus der Aufarbeitungs-, Geschichts- und Versöhnungsarbeit des Singener Wilhelm Josef Waibel entstandene Archiv mit Zeitdokumenten, Fotografien und Egodokumenten ehemaliger Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen wurde teilweise durch den Förderverein  Theresienkapelle Singen e.V. digitalisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
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Leitfaden zur Archivarbeit und Digitalisierung

Informationen und Anleitungen zur Archivarbeit in Gedenkstätten

Gedenkstätten verfügen oft über wertvolle private Nachlässe, Zeitzeugeninterviews und historische Dokumente zur NS-Geschichte vor Ort. In einem Modellprojekt des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg Ulm (DZOK) wurde die Archivarbeit beispielhaft so moderniesiert, dass die vorhandenen Quellen mit vergleichsweise geringen Mitteln und unter ehrenamtlicher Mitarbeit nachhaltig gesichert und erschlossen werden können. Der Leitfaden bietet praktische Unterstützung für Gedenkstätten, wie eine materielle Sicherung des Archivguts gelingen kann.
zum Leitfaden (PDF, 3,9 MB)

Rückblicke

auf Veranstaltungen des Fachbereichs Gedenkstättenarbeit

Tagung: Auschwitz heute

75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau

Samstag, 1. bis  Sonntag, 2. Febraur 2020 im Haus auf der Alb, Bad Urach
Mehr als zwei Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besucht. 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers am 27. Januar 1945 stellt sich die Frage, wie der Ort mit diesem großen Interesse, aber auch mit dem Auftrag zum Erhalt der Stätte und zur Aufklärung der Nachwelt umgeht. Diesen und anderen Fragen ging die Tagung „Auschwitz heute“ am Wochenende nach dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus nach. Die Dokumentation der Veranstaltung in Text und Bild finden Sie hier.
Rückblick

Aus den Gedenkstätten

Schüler-Filmwoche „Hassjünger"

Die Geschichte zweier Aussteiger

Das Projekt der Initiative „Herz statt Hetze Neckar-Odenwald“ in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neckarelz und dem Kino Neckarelz zum Film „Hassjünger“ fand vom 09.03. bis zum 13.03.2020 in mehreren Schulen im Neckar-Odenwald-Kreis statt. Unterstützt wurde die Projektwoche durch die Amadeu-Antonio-Stiftung und den Förderfonds Demokratie. Ziel des Projektes ist es, anhand zweier Aussteiger aus extremistischen Szenen aufzuzeigen, wie schnell eine Radikalisierung voranschreiten kann und wie schwer es ist, aus solchen Szenen auszusteigen.
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Erinnerung für die Zukunft

Ein Projekt der KZ-Gedenkstätte Mannheim-Sandhofen und dem Radiosender bermuda.funk

Die Radio AG „Erinnerung für die Zukunft“ hat im März 2019 ihre Arbeit aufgenommen. In dem neuartigen Format werden einem breiten Publikum unter anderem historische Forschungsergebnisse präsentiert und aktuelle geschichts- und erinnerungskulturelle Diskurse thematisiert und diskutiert. Jeden 4. Samstag im Monat im bermuda.funk auf Sendung. Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
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Ulm setzt ein (Denk-) Zeichen

Erinnerungszeichens für die Opfer von NS-Zwangssterilisation und „Euthanasie“- Morden

Erstmals in Baden-Württemberg wird mit einem Denkzeichen im öffentlichen Raum an die Opfer von NS-Zwangssterilisation und „Euthanasie“-Morden erinnert. Am 27. Oktober 2019 wird das Erinnerungszeichen vor dem Landgericht in Ulm, dem ehemaligen Sitz des Erbgesundheitsgerichts, eingeweiht. Es verbindet eine würdige Opfererinnerung mit historischer Aufklärung. Ein umfangreiches Begleitprogramm informiert über die Hintergründe.
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Weitere BEITRÄGE AUS DEN GEDENKSTÄTTEN mit Hinweisen auf Veranstaltungen, Aussstellungen und weiterführenden Informationen finden Sie ab dem Jahr 2011 hier...

"Ausgrenzung – Raub – Vernichtung"

Neue Forschungsergebnisse zur Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung in Württemberg und Hohenzollern

Raubzug von NS-Akteuren und „Volksgemeinschaft“

Die Enteignung der jüdischen Bevölkerung und die Vernichtung ihrer wirtschaftlichen Existenz durch die Nationalsozialisten gelten als die wohl umfassendste Raubaktion in der neueren Geschichte Europas. Wie wurde dieser Prozess in Württemberg und Hohenzollern vorangetrieben? Dies untersucht die Publikation „Ausgrenzung – Raub – Vernichtung. NS-Akteure und ‚Volksgemeinschaft‘ gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern 1933 bis 1945“, die soeben bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg erschienen ist. Herausgeber des fast 600 Seiten starken Werks sind Heinz Högerle und Dr. Martin Ulmer vom Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar Alb e. V. sowie Dr. Peter Müller vom Landesarchiv Baden-Württemberg.
Weitere Informationen zum Buch und Online-Bestellung

Europäisches Kulturerbe-Siegel

für die Gedenkstätte am Ort des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof und für 12 Gedenkstätten in BW an Standorten ehemaliger Außenlager

Zwölf baden-württembergische Gedenkstätten an Orten ehemaliger KZ-Außenlager und das Centre Européen du Résistant Déporté (CERD) beim ehemaligen Hauptlager Natzweiler-Struthof im Elsass sind mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet worden. Die Ehrung fand am 26. März 2018 im bulgarischen Plovdiv statt. Eine international besetzte unabhängige Jury hatte die KZ-Gedenkstätten zusammen mit acht weiteren Stätten in Europa zur Würdigung mit dem Label ausgewählt.
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Rückblick: Feierstunde zur Verleihung des Europäischen Kulturerbe-Siegels

Für ihre grenzüberschreitende Vermittlungsarbeit wurden 15 Gedenkstätten an Standorten des ehemaligen KZ-Komplexes Natzweiler im Elsass und in Baden-Württemberg im März 2018 mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel der Europäischen Union ausgezeichnet.
Mit einer Feierstunde im Haus der Wirtschaft in Stuttgart am 12. Juni 2018 ist diese Ehrung nun gewürdigt worden. Zugleich wurde die Ausstellung „Spuren/Traces" eröffnet, die von zahlreichen deutschen und französischen Kooperationspartnern anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 realisiert worden ist. 
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Handreichung "Das Konzentrationslager Natzweiler im Elsass"

Publikation aus dem Fachbereich Gedenkstättenarbeit

Didaktische Zugänge zur Gedenkstätte am ehemaligen Hauptlager

Der KZ-Komplex Natzweiler mit seinem Hauptlager im annektierten Elsass und seinen mehr als 50 Außenlagern beiderseits des Rheins hat auch in Baden-Württemberg zahlreiche Spuren hinterlassen. Die Handreichung „Das Konzentrationslager Natzweiler im Elsass“, bietet didaktische Zugänge zum historischen Ort. Sie verweist zugleich auf die Bildungsangebote der Gedenkstätten an ehemaligen Außenlagern in Baden-Württemberg. Die Broschüre, von Gedenkstättenmitarbeiter*innen aus Baden-Württemberg erstellt, ist für die 3. Auflage in Kooperation mit dem Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler e.V. (VGKN) ergänzt und aktualisiert worden. Einbezogen dabei waren auch die französischen Partner am Centre européen du résistant déporté (CERD) in Natzwiller. Die grenzübergreifende Zusammenarbeit, die im März 2018 mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet wurde, soll auf der Grundlage der überarbeiteten Publikation nun auch auf pädagogischer Ebene erweitert werden.
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Ausstellungen

Online-Sonderausstellung „Nebenan.“

50 ausgewählte Bilder der Ausstellung „Nebenan. Die Nachbarschaften der Lager Auschwitz I-III“

Die Online-Ausstellung steht weiterhin Interessierten zur Verfügung. Präsentiert vom Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg (DZOK) Ulm.
75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau erkunden die Stuttgarter Fotografen Kai Loges und Andreas Langen (die arge lola) das unmittelbare Umfeld des ehemaligen Lagergeländes. Das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg (DZOK) Ulm startet die erstmalige Online-Präsentation der Fotoarbeit anlässlich des Rückblicks auf den 8. Mai 1945.
Online-Sonderausstellung "Nebenan."

Wanderausstellung: Georg Elser

"Ich habe den Krieg verhindern wollen"

Montag, 9. März bis Mittwoch, 15. Juli 2020, Freiburg
Die Ausstellung, in deren Mittelpunkt Georg Elser und sein Hitler-Attentat vom 8. November 1939 stehen, ist noch bis zum 15. Juli 2020 in der Volkshochschule Freiburg zu sehen.
Ausstellung "Georg Elser"

Gedenkstättenverbünde

LAGG Sprecherrat 2018

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) hat bei ihrer Delegiertenversammlung turnusgemäß einen neuen Sprecherrat gewählt. Sieben Mitglieder wurden im Amt bestätigt. Ein Mitglied wurde neu gewählt. Der Sprecherrat ist immer für zwei Jahre im Amt.
LAGG-Sprecherrat

Schwerpunkte

aus dem Fachbereich Gedenkstättenarbeit

Gurs

Geschichte der Deportation nach Gurs

Am 22. Oktober 1940 begann die Deportation der badischen und saarpfälzischen Juden in das südfranzösische Lager Gurs. Unser Dossier verweist auf die Orte, aus denen die Bürgerinnen und Bürger verschleppt wurden und zeichnet die Geschichte sowie die Aufarbeitungsgeschichte der Deportation nach.
Geschichte der Deportation nach Gurs

Sinti und Roma

Erscheinungsformen des Antiziganismus

Jahrzehnte hat es gedauert, bis der Völkermord an den Sinti und Roma in das öffentliche Gedenken einbezogen worden ist. Die historische Aufarbeitung dauert an. Auch der Antiziganismus ist noch immer existent und nicht überwunden. Unser Dossier zeichnet die Geschichte der deutschen Sinti und Roma im 20. Jahrhundert bis heute nach, informiert über Erscheinungsformen des Antiziganismus und stellt Handlungsstrategien vor.
Sinti und Roma

Grafeneck

NS-„Euthanasie“ im deutschen Südwesten

Grafeneck auf der Schwäbischen Alb steht für den Beginn der industriellen und arbeitsteiligen Ermordung von Menschen im NS-Staat. Im Januar 1940 starteten die Nationalsozialisten die sogenannte Aktion T4, der allein an diesem Ort binnen eines Jahres 10 654 Menschen zum Opfer fielen.
Geschichte von Grafeneck

KZ-Komplex Natzweiler

Der KZ-Komplex Natzweiler beiderseits des Rheins

Der KZ-Komplex Natzweiler steht für ein deutsches Verbrechen von europäischer Tragweite. Im ehemaligen Hauptlager Natzweiler-Struthof im annektierten Elsass und in den mehr als fünfzig  Außenlagern beiderseits des Rheins waren im Zweiten Weltkrieg etwa 52 000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert. Heute erinnern Gedenkstätten an Standorten ehemaliger Lager an die Opfer, auch in Baden-Württemberg. Die Erinnerungsstätten arbeiten grenzübergreifend zusammen.
Geschichte und Erinnerungskultur an Standorten ehemaliger Lager im KZ-Komplex Natzweiler

Jugend- und Vermittlungsarbeit

Jugendbegleiter*in werden!

Ausbildung zu Jugendbegleiter*innen an Gedenkstätten

Jugendbegleiter*innen leisten einen wichtigen Beitrag zur pädagogisch-didaktischen Arbeit an Gedenkstätten in Baden-Württemberg. Nach dem Konzept „Jugendliche führen Jugendliche“ sollen auch im Schuljahr 2020/21 wieder Jugendbegleiter*innen landesweit qualifiziert werden. Die Ausbildung findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Jugend- und Vermittlungsarbeit der LAGG statt.
Informationen zu Grund- und Aufbaumodulen 2020/2021
An dieser Stelle wird zeitnahe bekanntgegeben, wenn die Ausbildung erneut angeboten wird.

Erinnern – Erfahren – Erlernen

Leitfaden

Pädagogische Ansätze und Konzepte für Jugend und Vermittlungsarbeit an Gedenkstätten.
Der Leitfaden vermittelt grundsätzliche Erkenntnisse zur Jugend- und Vermittlungsarbeit, stellt didaktische Methoden vor, präsentiert erprobte Einzelbeispiele aus der Praxis und zeigt weiterzuentwickelnde Strategien wie etwa das angestrebte Qualifizierungsprogramm für Jugendguides auf.
Download (PDF, 6,8 MB)

Mössinger Generalstreik

Eine Multimedia-Reportage

Studierende der Uni Tübingen haben die Geschichte des Mössinger Generalstreiks von 1933 filmisch aufbereitet und in diesem Multimedia-Angebot veröffentlicht. Neben der Chronologie des Streiks beschäftigt sich die Seite mit der kollektiven Erinnerung an das Ereignis und deren Entwicklung von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.
Multimedia-Reportage

Filmprojekt: "Mehr als alte Steine"

Wie Geschichte erlebbar gemacht wird

In Zusammenarbeit mit der LpB erstellten Studierende der Hochschule der Medien, Stuttgart (HdM) im Rahmen der Lehrveranstaltung „Videoproduktion“ einen Film über die Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg.
weitere Infos und Film

Neueste Publikationen

der Landeszentrale für politische Bildung

Landeskundlichen Reihe
Schlussstriche und lokale Erinnerungskulturen
Die „zweite Geschichte“ der südwestdeutschen Außenlager des KZ Natzweiler seit 1945.
Eine umfassende Darstellung der südwestdeutschen Natzweiler-Außenlager und Analyse des gesellschaftlichen, politischen, administrativen und historiographischen Umgang mit diesen Orten des Terrors seit der Besatzungszeit.
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Landeskundlichen Reihe
Todesfabrik KZ Dautmergen.
Ein Konzentrationslager des Unternehmens „Wüste“  

Das Buch beinhaltet eine umfassende Darstellung des Konzentrationslagers Dautmergen bei Balingen – von seiner Planung und Einrichtung über die Opfer und deren Haftbedingungen, das Wissen der Bevölkerung und die Geschehnisse vor Ort, bis hin zu den Tätern, der juristischen Aufarbeitung der Verbrechen und der Erinnerungsarbeit nach 1945. 
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Dokumentation
Gespaltene Erinnerung?

Diktatur und Demokratie an Gedenkorten und Museen in Baden-Württemberg. Die 90seitige Publikation dokumentiert Austausch von Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus und Erinnerungsstätten der Demokratiegeschichte auf Basis einer Tagung im März 2018 in Bad Urach.
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Zeitschrift "Bürger & Staat"

1-2 2018
Antiziganismus

Die Beiträge behinhalten die Frage, wo und in welcher Form sich antiziganistische Stigmatisierung und Diskriminierung in der Gegenwart zeigen und thematisierte die historische Entwicklung.
Bestellen und Download

Weitere Angebote

der Landeszentrale für politische Bildung

Landeszentrale
für politische Bildung

zum Angebot

Schülerwettbewerb
komm heraus, mach mit.

zum Angebot

FÖJ – Freiwilliges
Ökologisches Jahr

zum Angebot

Tagungszentrum
Haus auf der Alb

zum Angebot

  

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